Eine Vision braucht Unterstützer

Der Gründer der Blindeninstitutsstiftung, Graf Moritz zu Bentheim Tecklenburg, hatte eine Vision: Blinde Kinder, die im 19. Jahrhundert als nicht bildbar galten, müssen eine Schule besuchen können. Darin liegt der Schlüssel für viele weitere Lebensperspektiven.

Graf Bentheim war ein Visionär, engagiert, leidenschaftlich – aber trotz seines Adelstitels leider nicht vermögend. Er wusste, ohne weitere Unterstützer wird seine Vision nicht mehr als eine schöne Idee bleiben, ohne Wirkkraft auf das Leben der von Blindheit betroffenen Menschen.

Doch Graf Bentheim war ein sehr kreativer Mensch: Er verfasste einen thematischen Gedichtband und begann damit, Menschen für seine Idee eines „Kreisblindeninstitutes“ zu begeistern. Er fand Zeitgenossen, die sein Anliegen ideell unterstützten und die sich mit ihm finanziell engagierten. Schon bald war der Grundstock gelegt für die erste Bildungseinrichtung für blinde Menschen in Unterfranken.

Die Idee blinde Kinder zu bilden wurde Wirklichkeit in der Gründung des ersten Blindeninstitutes.

Engagement ist auch heute noch wichtig

Wie damals die Zeitgenossen von Moritz Graf zu Bentheim, können Sie uns heute unterstützen, damit sich unsere vielfältigen Ideen in konkrete Lebenswelten für sehbehinderte und blinde Menschen umsetzen.

Diese Unterstützung hat ganz verschiedene Gesichter:

  • Vielleicht sind es ein paar Stunden an Zeit, die Sie einbringen wollen, um für einen Einzelnen eine besondere Unternehmung zu ermöglichen.
  • Vielleicht sind es Ihre Hände, die den Rollstuhl eines mehrfachbehinderten Menschen zu Musik bewegen und so das gemeinsame Erleben von Tanzen ermöglichen.
  • Vielleicht ist es Ihr politisches Eintreten, das den Weg ebnet, neue Ideen in Modellen und Projekten auszuprobieren.
  • Vielleicht ist es eine Praktikumsstelle, die Sie einem unserer Schüler zur Verfügung stellen, damit er oder sie Erfahrungen der Arbeitswelt machen kann.
  • Vielleicht ist es Ihr finanzielles Engagement, ohne das viele verschiedene Zukunftsprojekte Träume bleiben würden.
  • Vielleicht ist es aber auch Ihre ganz persönliche Unterstützungsidee, die uns überraschen wird.

Ohne die Unterstützung seiner Zeitgenossen hätte es Graf Moritz zu Bentheim Tecklenburg nie geschafft, die Blindeninstitutsstiftung zu gründen und aufzubauen. Ohne das dichte Netz von Unterstützerinnen und Unterstützern wäre auch die heutige Blindeninstitutsstiftung in vielen Bereichen nicht so lebendig, wie sie es ist.

So verschieden die Menschen sind, die sich für sehbehinderte und blinde Menschen einsetzen, so vielfältig sind die Möglichkeiten, uns bei unserem Engagement zu unterstützen. Wir freuen uns, wenn Sie uns unterstützen. Gern stellen wir Ihnen auf den folgenden Seiten verschiedene Wege vor und beantworten Ihre Fragen.

Ihre Unterstützung kommt direkt bei den Menschen an!

Johannes Spielmann
Vorstand
Dr. Marco Bambach
Vorstand