Ausstellung "Nimm Platz" im Landtag
11.05.2012 - "Toll, dass ich mal im Bayerischen Landtag eine Rede halten durfte!", strahlt der 23jährige Paul. Er ist einer der Künstler mit Behinderung, die an der Kunstaktion "Nimm Platz" teilnahmen. Zusammen mit rund 70 anderen Teilnehmern, darunter sieben Schüler des Blindeninstituts, fuhr Paul am 25.April zur Eröffnung der Ausstellung nach München.
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11.05.2012 - "Toll, dass ich mal im Bayerischen Landtag eine Rede halten durfte!", strahlt der 23jährige Paul. Er ist einer der Künstler mit Behinderung, die an der Kunstaktion "Nimm Platz" teilnahmen. Zusammen mit rund 70 anderen Teilnehmern, darunter sieben Schüler des Blindeninstituts, fuhr Paul am 25.April zur Eröffnung der Ausstellung nach München. Eingeladen hatte Landtagspräsidentin und Schirmherrin Barbara Stamm. Klar doch, dass sich die angereisten Künstler da zunächst einmal ein Bild vom Maximilianeum und dem Arbeitsplatz von Frau Stamm machen mussten. "Vor hier aus sieht man ja wirklich, was jeder tut", beschreibt der 17jährige Ricardo die Aussicht vom Präsidentinnen-Stuhl auf das Landtags-Plenum. Währenddessen tritt sein sehbehinderter Schulkamerad Maximilian ans Mikrophon und probt schon einmal: "Ich freue mich, dass wir diese Ausstellung eröffnen!", tönt es laut durchs hohe Haus. Doch das war noch etwas zu früh, zunächst hieß es noch warten und sich bei Münchner Brezeln zu stärken.
Punkt 17.30 Uhr begrüßte Barbara Stamm die rund 150 versammelten Festgäste. Besonders freue sie das große Interesse zahlreicher Landtagsabgeordneter an der Ausstellung. Stamm betonte das notwendige Engagement der Politik für eine inklusive Gesellschaft, in der Menschen mit und ohne Behinderung ihren Platz fänden. Der WürzburgerBischof Friedhelm Hofmann betonte, dass wir von Menschen mit Behinderung lernen können.“Ich wünsche mir", so der Bischof, "dass viele Mandatsträger und Menschen mit hoher politischer Verantwortung die Impulse dieser Kunstwerke aufnehmen."
Aus dem Blindeninstitut haben insgesamt 30 Kinder, Jugendliche und Erwachsene an der Kunstaktion der Diözese Würzburg teilgenommen. Sie verwandelten 10 Holzstühle in Kunstwerke und drückten damit aus, wie sie ihren Platz in Kirche und Gesellschaft sehen oder sich wünschen. Drei dieser Kunstwerke wurden für die laufende Wanderausstellung ausgewählt, der "Stuhl der Begegnung" der Gruppe 8f wurde als besonders gelungener Beitarg zum Thema "Inklusion" sogar mit dem Vinzenzpreis des Caritasverbands in Höhe von 500 Euro ausgezeichnet.
Termine der Ausstellung und Bilder auf http://www.nimm-platz.bistum-wuerzburg.de
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Genussvoller Abend für einen guten Zweck
27.04.2012 - Bei einer Benefizgala im Maritim Hotel Würzburg ließen sich am vergangenen Samstag rund 90 Gäste verzaubern: Exquisite Speisen, erlesene Weine, stilvolle Musikuntermalung und eine feurige Flamenco-Einlage brachten so manchen Gast ins Schwärmen. Unter der Schirmherrschaft von Landtagspräsidentin Barbara Stamm hatten Hoteldirektor Walter Pint und Küchendirektor Klaus Koch zusammen mit der Blindeninstitutsstiftung eingeladen. Der Reinerlös der Veranstaltung kommt dem Blindeninstitut Würzburg zugute.
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27.04.2012 - Bei einer Benefizgala im Maritim Hotel Würzburg ließen sich am vergangenen Samstag rund 90 Gäste verzaubern: Exquisite Speisen, erlesene Weine, stilvolle Musikuntermalung und eine feurige Flamenco-Einlage brachten so manchen Gast ins Schwärmen.
Unter der Schirmherrschaft von Landtagspräsidentin Barbara Stamm hatten Hoteldirektor Walter Pint und Küchendirektor Klaus Koch zusammen mit der Blindeninstitutsstiftung eingeladen. Der Reinerlös der Veranstaltung kommt dem Blindeninstitut Würzburg zugute.
Nach einem Champagner-Empfang mit Flying Buffet verwöhnte die Küche mit Carpaccio vom Kalbsfilet mit Kaviar und anschließend mit Hummer im Orange-Basilikum-Sud. Als Hauptgang wählten die Gäste am Buffet zwischen Seeteufelmedaillons, gratiniertem Lammrücken und Tournedos vom Bisonfilet. Einen originellen Abschluss fand das Schlemmermenü mit dem Dessert, bei dem "alles von der Erdbeere" angeboten wurde. Begleitet wurden die Leckerbissen von fränkischen Weinen, die Conférencier Wolfgang Apel unterhaltsam vorstellte.
Musikalisch eröffnete Musiktherapeut Markus Rummel am Flügel den Abend. Nach einer schwungvollen Einlage von der Band des Blindeninstituts Würzburg „The Brailliers“ gestaltete die Band „Cappuccino“ mit breitem Repertoire das Abendprogramm. Unterbrochen wurden sie von einer leidenschaftlichen Einlage des Flamenco-Ensembles „Danzaluna“ aus Würzburg, die mit feurigen Rhythmen und temperamentvollem Tanz für Stimmung sorgten.
Einen besonderen Höhepunkt stellte die Verleihung der Graf-zu-Bentheim-Medaille in Gold an Thomas Jansing von Sternstunden e.V. dar. Der Gründer und Geschäftsführer der Hilfsaktion wurde für sein großes Engagement bei der Unterstützung von blinden und sehbehinderten Menschen mit der höchsten Auszeichnung der Blindeninstitutsstiftung geehrt.
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Graf-zu-Bentheim-Medaille für Thomas Jansing von Sternstunden
25.04.2012 - Für sein außerordentliches Engagement bei der Unterstützung von blinden und sehbehinderten Menschen zeichnete die Blindeninstitutsstiftung den Gründer und Geschäftsführer von Sternstunden e.V. Thomas Jansing mit der Graf-zu-Bentheim-Medaille in Gold aus. Die Verleihung der Medaille in Verbindung mit der goldenen Stiftungsnadel fand am vergangenen Samstag im Rahmen der Benefizgala zugunsten der Blindeninstitutsstiftung im Maritim Hotel Würzburg statt.
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25.04.2012 - Für sein außerordentliches Engagement bei der Unterstützung von blinden und sehbehinderten Menschen zeichnete die Blindeninstitutsstiftung den Gründer und Geschäftsführer von Sternstunden e.V. Thomas Jansing mit der Graf-zu-Bentheim-Medaille in Gold aus. Die Verleihung der Medaille in Verbindung mit der goldenen Stiftungsnadel fand am vergangenen Samstag im Rahmen der Benefizgala zugunsten der Blindeninstitutsstiftung im Maritim Hotel Würzburg statt.
Sternstunden, die Benefizaktion des Bayerischen Rundfunks, hat die Blindeninstitutsstiftung in den vergangenen Jahren in zahlreichen wichtigen Projekten unterstützt. Alle Fäden hatte dabei stets Thomas Jansing in der Hand. Seit der Gründung von Sternstunden im Jahr 1993 hat er unzählige Menschen dazu bewegen können, sich persönlich und finanziell zu engagieren, damit unsere Welt gerade für benachteiligte Kinder lebenswerter wird.
Das Talent, andere Menschen vom Helfen zu überzeugen, besaß auch der Gründer der Blindeninstitutsstiftung Graf Moritz zu Bentheim-Tecklenburg. Vor rund 160 Jahren hatte der Graf die Vision, dass blinde Kinder, die bislang als nicht bildbar gegolten hatten, zur Schule gehen sollten. Mit einem selbst verfassten Gedichtband und viel Überzeugungsarbeit legte er den Grundstock für die erste Blindenanstalt in Unterfranken, die im Jahr 1853 die Tore für zunächst sechs Schüler öffnete. Inzwischen ist die Blindeninstitutsstiftung eine der größten Einrichtungen für blinde oder sehbehinderte Menschen mit Mehrfacheinschränkungen in Europa. Sie unterstützt über 2300 blinde und sehbehinderte Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Bayern und Südthüringen.
Zu Ehren des Grafen wird die Graf-zu-Bentheim-Medaille in Gold seit 2003 an nur wenige Unterstützerinnen und Wegbegleiter der Stiftung verliehen, die sich besonders für das Wohlergehen der blinden, sehbehinderten und mehrfachbehinderten Menschen in den Blindeninstituten verdient machen. Träger der Medaille in Gold sind unter anderem Karin Stoiber und das Ehepaar Robert und Margret Krick.
Folgende Projekte konnten durch die finanzielle Unterstützung von Sternstunden realisiert werden:
Der Bau des Spielplatzes des Blindeninstitutes München: Mitten in Neuhausen gelegen ist dieser Spielplatz ein Anziehungspunkt für viele Kinder des Stadtteils. Hier begegnen sich schon seit vielen Jahren Kinder mit und ohne Handicap, denn Spielen verbindet.
Im Blindeninstitut Rückersdorf wurde mit Hilfe von Sternstunden im Erweiterungsbau ein besonderes Wassererlebnis geschaffen, das gerade für Kinder und Jugendliche mit körperlichen Behinderungen Entspannung ermöglicht.
Für die taubblinden Kinder und Jugendlichen in Würzburg hat Sternstunden sich in besonderer Weise engagiert: So wurden einerseits Musikinstrumente angeschafft, die auch taubblinden Kindern die Erfahrung von Musik ermöglichen. Andererseits förderte Sternstunden die Generalsanierung des Taubblindenhauses. Nur durch diese große finanzielle Unterstützung von Sternstunden war es möglich, das Projekt in allen Planungsdetails zu realisieren und den Eigenanteil von über einer Million Euro zu stemmen.
Bild (von links): Dr. Marco Bambach, Vorstand der Blindeninstitutsstiftung, Dr. Gabriele Hitzlberger, stellvertretende Vorsitzende des Stiftungsrats, Thomas Jansing, Geschäftsführer von Sternstunden e.V., Johannes Spielmann, Vorstand der Blindeninstitutsstiftung.
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Schulsport a(ttr)ktiv gestalten…
26.11.2011 - …das kann die Schule am Dachsberg im neuen Schuljahr. Dank der Unterstützung zahlreicher Sponsoren kamen 2176 Euro Spendengelder zusammen die die Ausstattung im Sport- und Schwimmbadbereich erweitern.
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26.11.2011 - Aufgrund der gelungenen Unterstützung der Fa. Sport und Freizeit GmbH im Rahmen der Sponsorenaktion „Schulsport a(ttr)ktiv gestalten“ startete das neue Schuljahr mit einem tosenden Applaus. Dank der finanziellen Unterstützung folgender Firmen konnte die Schule am Dachsberg mit den erbrachten Spenden von stolzen 2176 Euro ihre Ausstattung im Sport- und Schwimmbadbereich erweitern.
Sponsoren:
Inh.: Alois Müller, Rückersdorf
Walter Lottes, Rückersdorf
Inh.: Heinz Kurzmann, Rückersdorf
Inh.: Manfred Waiblinger, Rückersdorf
Gibanica, Röthenbach
Ruffertshöfer, Röthenbach
Firma Adler, Röthenbach
BJW, Röthenbach
Simon Oswald GmbH, Lauf
Inh.: G. Singh, Rückersdorf
Inh.: Thilo Zimmermann, Röthenbach
Dr. med. Ralph Geyer & Dr. med. Katharina Jobke, Rückersdorf
Ing. J. Carini, Rückersdorf
Kurt Bieber, Röthenbach
Weißer Schwan, Rückersdorf
Thomas Fink, Röthenbach
Dr. med. dent. Wilhelm Fürstberger, Röthenbach
Herzlichen Dank für die Unterstützung und das Engagement, die unseren Schülerinnen und Schülern zu Gute kommen. Eine sehr empfehlenswerte Aktion, für die wir uns auch im Namen unserer Schülerinnen und Schüler herzlich bedanken!
Petra Ondrusek, StRin FS
Stellv. Schulleiterin
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