Worauf es beim Sehen im Alter ankommt – Selbsterfahrung für Pflegekräfte
16.05.2013 -
Essen, laufen, lesen - wie schwierig ganz alltägliche Dinge werden, wenn das Sehvermögen eingeschränkt ist, lernen Pflegefachkräfte an 20 Caritas-Senioreneinrichtungen in Unterfranken zurzeit kennen. Mit Brillen im Gepäck, die verschiedene Sehbehinderungen simulieren, ist das Team vom Projekt „Sehen im Alter“ in den Einrichtungen vor Ort, um das Personal für die Belange der Seniorinnen und Senioren mit einer Sehbehinderung zu sensibilisieren.
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16.05.2013 -
Essen, laufen, lesen - wie schwierig ganz alltägliche Dinge werden, wenn das Sehvermögen eingeschränkt ist, lernen Pflegefachkräfte an 20 Caritas-Senioreneinrichtungen in Unterfranken zurzeit kennen. Mit Brillen im Gepäck, die verschiedene Sehbehinderungen simulieren, ist das Team vom Projekt „Sehen im Alter“ in den Einrichtungen vor Ort, um das Personal für die Belange der Seniorinnen und Senioren mit einer Sehbehinderung zu sensibilisieren.
„Die Selbsterfahrung ist ganz wichtig, um überhaupt verstehen zu können, weshalb manche scheinbar ganz einfachen Vorgänge zu einer wirklichen Herausforderung werden können“, sagt die Projektleiterin und Orthoptistin Sabine Kampmann. Stürze seien beispielsweise nicht nur immer auf motorische Einschränkungen, Gleichgewichts- oder Kreislaufbeschwerden zurückzuführen. In vielen Fällen würden Hindernisse ganz einfach übersehen.
„Im zweiten Schritt zeigen wir, welche Hilfsmittel es gibt und wie diese dabei helfen, wieder mehr Selbstständigkeit im Alltag zu erlangen“, erläutert Anna-Maria Koob-Matthes, Optometristin im Projekt. Und diese sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer natürlich auch selbst ausprobieren: Wie liest es sich mithilfe einer Handleuchtlupe oder einer elektronischen Lupe? Spezielle Tischlampen werfen ein gleichmäßiges Licht und finden aufgrund des schmalen Fußes auch zwischen Kaffeegeschirr und Spielbrett einen Platz.
Wie man mit dem Langstock trotz Simulationsbrille sicher durch den Übungsparcours im Garten gelangt, zeigt den Pflegekräften Jutta Schwarz. Sie ist Rehalehrerin für Orientierung und Mobilität am Blindeninstitut Würzburg und unterstützt blinde, sehbehinderte und mehrfachbehinderte Kinder und Jugendliche dabei, sich wieder selbständig fortzubewegen. So gibt das Projektteam zum Abschluss noch ein paar ganz einfache, aber effektive Tipps: Damit das weiße Geschirr besser auf dem weißen Tablett gesehen werden kann, hilft es schon sehr, eine farbige Unterlage einzusetzen.
Mehr Informationen zum Modellprojekt „Sehen im Alter“ erhalten Sie unter: http://www.blindeninstitut.de/de/die-stiftung/projekt-sehen-im-alter/ueberblick/
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Oberbürgermeister besucht Blindeninstitutsstiftung im 160sten Gründungsjahr
26.04.2013 -
Als wichtige regionale Arbeitgeberin, die mit rund 950 Beschäftigten alleine in Würzburg zu den zehn größten der Stadt gehört, besuchte Oberbürgermeister Georg Rosenthal die genau vor 160 Jahren gegründete Einrichtung für Menschen mit Blindheit oder Seh- und Mehrfacheinschränkung. Auf dem Programm stand neben Gesprächen auch der Besuch der Graf-zu-Bentheim-Schule und des Berufsschulstufe-Cafés sowie des Taubblindenbereichs und der Werkstatt für blinde und sehbehinderte Menschen.
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26.04.2013 -
Als wichtige regionale Arbeitgeberin, die mit rund 950 Beschäftigten alleine in Würzburg zu den zehn größten der Stadt gehört, besuchte Oberbürgermeister Georg Rosenthal die genau vor 160 Jahren gegründete Einrichtung für Menschen mit Blindheit oder Seh- und Mehrfacheinschränkung.Auf dem Programm stand neben Gesprächen auch der Besuch der Graf-zu-Bentheim-Schule und des Berufsschulstufe-Cafés sowie der Taubblindenbereich und die Werkstatt für blinde und sehbehinderte Menschen.
„Zu schauen, wie man die Unternehmen in der Region unterstützen und ihnen Netzwerke zur Verfügung stellen kann, ist mir ein wichtiges Anliegen“, betonte der Oberbürgermeister. Beim gemeinsamen Austausch mit den Vorständen Johannes Spielmann und Dr. Marco Bambach, Institutsleiter (Kinder- und Jugendbereich) Hubert Hertlein und Institutsleiter (Erwachsenenbereich) Klaus Hammer sowie Sonderschulrektorin Heike Sandrock ging es um aktuelle Themen wie Finanzierung, inklusive Beschulung und die inhaltliche und wirtschaftliche Entwicklung der Stiftung und der insgesamt sechs Blindeninstitute in Bayern und Südthüringen. Mit knapp 70 Mio. Euro Jahresetat, davon 30 Mio. allein für die Institute in Würzburg, stellt die Blindeninstitutsstiftung einen wesentlichen Wirtschaftsfaktor in der Region dar.
In und von Würzburg aus werden rund 1000 Menschen mit Seh- und Mehrfacheinschränkung von Geburt an bis ins hohe Alter betreut und gefördert. „Wir bieten Lern- und Lebensperspektiven und versuchen mit differenzierten Angeboten individuell und den Wünschen der betroffenen Menschen und ihrer Familien entsprechend, zu unterstützen“, verdeutlichte Vorstand Johannes Spielmann. Neue Wohnformen für erwachsene Menschen mit Behinderung gehörten genauso dazu, wie die Eröffnung einer Spezial-Praxis für Ergo-, Logo- und Physiotherapie Anfang des Jahres und die geplante Generalsanierung der Graf-zu-Bentheim-Schule. „Dabei stellen uns die Bauprojekte vor besondere Herausforderungen“, so Spielmann weiter, „denn die Stiftung muss die Baukosten vorfinanzieren.“
Auch im gesellschaftlichen Leben der Stadt ist die Stiftung präsent. Das zeigen nicht nur Angebote wie der eigene Weihnachtsmarkt der Behindertenwerkstätten in der Sanderau, sondern auch das Engagement bei Aktivitäten wie „Würzburg bewegt sich“, „Aktion Stadtradeln“ und „40 Jahre Europastadt Würzburg“. Der Oberbürgermeister dankte für dieses Engagement und hatte weitere Vorschläge für Kooperationen. So könne beispielsweise das Bürgerhaus „Stadt Kitzingen“ auch gerne dem Blindeninstitut als zentraler Tagungsort dienen. Oder vielleicht wäre auch Fernkälte der WVV ein Zukunftsthema für das knapp 15 Hektar große Instituts-Areal.
Er sei beeindruckt, was die Blindeninstitutsstiftung zielgerichtet und gesellschaftsnah in den letzten Jahrzehnten entwickelt hätte, meinte der Oberbürgermeister beim Abschied und signalisierte Unterstützungsbereitschaft für zukünftige Projekte. Mut machende Worte für die nächsten 160 Jahre.
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Gelungener Auftakt für gutes Sehen im Alter
15.03.2013 -
Zur einer Auftaktveranstaltung am 13. März 2013 kamen rund 130 Einrichtungsleitungen, Augenärzte, Augenoptiker und Fachdienste aus ganz Unterfranken ins Blindeninstitut Würzburg, um sich über die Studie „Sehen im Alter“ zu informieren und sich untereinander zu vernetzen. Mit dem deutschlandweit bislang einmaligen Modellprojekt wollen die Blindeninstitutsstiftung und die LowVision-Stiftung das Sehvermögen von rund 500 Bewohnerinnen und Bewohnern von Senioreneinrichtungen des Caritasverbandes für die Diözese Würzburg e. V. in ganz Unterfranken untersuchen.
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15.03.2013 -
Zur einer Auftaktveranstaltung am 13. März 2013 kamen rund 130 Einrichtungsleitungen, Augenärzte, Augenoptiker und Fachdienste aus ganz Unterfranken ins Blindeninstitut Würzburg, um sich über die Studie „Sehen im Alter“ zu informieren und sich untereinander zu vernetzen. Mit dem deutschlandweit bislang einmaligen Modellprojekt wollen die Blindeninstitutsstiftung und die LowVision-Stiftung das Sehvermögen von rund 500 Bewohnerinnen und Bewohnern von Senioreneinrichtungen des Caritasverbandes für die Diözese Würzburg e. V. in ganz Unterfranken untersuchen.
Mehr Informationen über das Projekt sowie die Fachvorträge von Prof. Dr. Vera Heyl, Pädagogische Hochschule Heidelberg, und Prof. Dr. med. Fran Grehn, Direktor der Universitätsaugenklinik Würzburg, finden Sie auf der Projektseite unter http://www.blindeninstitut.de/de/die-stiftung/projekt-sehen-im-alter/aktuelles/
Auf dem Gruppenbild von der Auftaktveranstaltung sind zu sehen (v.l.): Prof. Dr. med. Franz Grehn, Direktor der Universitätsaugenklinik Würzburg; Susanne Steinmetz, Assistenzärztin Universitätsaugenklinik Würzburg; Domkapitular Clemens Bieber, Erster Vorsitzender des Caritasverbandes für die Diözese Würzburg e.V.; Christian Müller, Koordinationsstelle „Weiterentwicklung in der Pflege“; Bay. Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen; Sabine Kampmann, Projektleiterin und Orthoptistin Blindeninstitut Würzburg; Dr. Marco Bambach, Vorstand der Blindeninstitutsstiftung; Christian Seuß, Landesgeschäftsführer des Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbund e. V.; Anna-Maria Koob-Matthes, Optometristin Blindeninstitut Würzburg; Peter Wesselowsky, Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Senioreneinrichtungen im Landkreis Würzburg
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Benefizevent der Spitzenklasse – Blindeninstitut erhält 20.000 Euro Spende
25.02.2013 -
Die Stimmung war großartig, das Essen köstlich und die Stars des Abends ganz nah an den 1500 Gästen, die zur Einweihungsfeier des komplett modernisierten Einrichtungshauses XXXL Neubert in Würzburg gekommen waren. Auf drei Etagen genossen die Gäste kulinarische Leckereien aus der Hand der Spitzenköche Alfons Schuhbeck, Bernhard Reiser und Markus Grein, bevor es zum musikalischen Höhepunkt in den Lichthof ging. Mit „Geboren um zu leben“ begeisterte der Graf von Unheilig das Publikum und Peter Maffay brachte mit Hits wie „Es war Sommer“ und „Über sieben Brücken“ die Menge zum Jubeln. Mittendrin und direkt vor der Bühne durften 10 junge Erwachsene der Förderstätte Haus D des Blindeninstituts Würzburg Erwachsene als Special-Guests dabei sein.
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25.02.2013 -
Die Stimmung war großartig, das Essen köstlich und die Stars des Abends ganz nah an den 1500 Gästen, die zur Einweihungsfeier des komplett modernisierten Einrichtungshauses XXXL Neubert in Würzburg gekommen waren. Auf drei Etagen genossen die Gäste kulinarische Leckereien aus der Hand der Spitzenköche Alfons Schuhbeck, Bernhard Reiser und Markus Grein, bevor es zum musikalischen Höhepunkt in den Lichthof ging. Mit „Geboren um zu leben“ begeisterte der Graf von Unheilig das Publikum und Peter Maffay brachte mit Hits wie „Es war Sommer“ und „Über sieben Brücken“ die Menge zum Jubeln.
Mittendrin und direkt vor der Bühne durften 10 junge Erwachsene der Förderstätte Haus D des Blindeninstituts Würzburg Erwachsene als Special-Guests dabei sein. Rund ein Dreivierteljahr hatten sie und neun weitere junge Künstler der „Kreativgruppe Malen“ unter der Leitung von Andrea Seifert 24 großformatige und farbintensive Acrylbilder geschaffen, die an dem Abend ausgestellt wurden und im neuen Verwaltungstrakt des Einrichtungshauses farbige Akzente setzen sollen. „Ich war von der Idee fasziniert, dass jungen Künstler, die nicht oder nur sehr schlecht sehen, Bilder gestalten“, sagte Helmuth Götz, Geschäftsführer des XXXL Neubert, „und bin von den Bildern tief berührt.“ Die eindrucksvollen Collagen sollen zukünftig mit in die Bildergalerie aufgenommen werden, um sie auch einem größeren Publikum zugänglich zu machen. Über lange Jahre und mit vielen Benefiz-Veranstaltungen sei er der Blindeninstitutsstiftung eng verbunden, sagte der engagierte Unternehmer bei seiner Eröffnungsansprache. Auch an diesem Abend wolle er die Menschen unterstützen, denen es nicht so gut ginge, betonte Helmuth Götz: „Wir haben eine soziale Verantwortung.“ Die Summe von 42.000 Euro Erlös durch den Verkauf der Eintrittskarten rundete er auf 60.000 Euro auf, die zu gleichen Teilen an die Blindeninstitutsstiftung, den Verein Herzenswünsche und die Peter-Maffay-Stiftung gingen. Bei der Scheckübergabe von 20.000 Euro Spende bedankte sich Dr. Hans Neugebauer, Stiftungsdirektor a.D. der Blindeninstitutsstiftung, bei Helmuth Götz für sein großartiges Engagement und die großzügige Unterstützung. Das Geld fließt in die Arbeit mit Menschen mit Blindheit oder Seh- und Mehrfacheinschränkung in Würzburg.
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