Diagnostik

Vom Besuch beim Augenarzt kennen Sie das: Sie müssen auf einer Tafel immer kleinere Buchstaben und Zahlen vorlesen. So bestimmt der Augenarzt Ihre Sehschärfe. Was ist aber, wenn der betreffende Mensch nicht lesen kann – weil er noch zu jung ist oder weil er aufgrund einer Behinderung es (noch) nicht gelernt hat? Wenn er deswegen auch keinerlei Auskunft geben kann, was er sehen kann und was nicht?

Nahaufnahme eines Jungen, in dessen Auge sich ein Rot-weißes Bild spiegelt

Unser Spezialistenteam bietet hier Rat und Hilfe! Individuell und kompetent

Unsere Orthoptistinnen verwenden anerkannte Tests und Methoden, die speziell für sehbehinderte Kinder entwickelt worden sind - individuell und mit soviel Zeit, wie jedes Kind braucht. Auch profitieren manche Kinder von vergrößernden Sehhilfen (z.B. spezielle Lupen). Diese werden im Blindeninstitut angepasst, erprobt und verordnet. Wir helfen gerne beim Brillenkauf und bei der Brillengewöhnung, kümmern uns um die Optimierung der Lichtverhältnisse, gestalten den Arbeitsplatz (z.B. Lesepulte) und kooperieren mit erfahrenen Kinderaugenärzten.

Mit Knowhow und viel Gefühl

Sehdiagnostiksituation mit einem kleinen Jungen

Die von Psychologinnen durchgeführte Entwicklungs- und Förderdiagnostik des Sehens (EFS) ist ein speziell für mehrfachbehinderte sehbehinderte Kinder entwickeltes diagnostisches Verfahren. Selbst bei Kindern, die nicht sprechen können und/oder motorische Einschränkungen haben, können wir mit Hilfe der EFS einen sehr genauen visuellen Entwicklungsstand feststellen. Im Verbund mit augenärztlichen und orthoptischen Befunden leiten wir daraus eine individuelle, optimale Förderung des Sehvermögens ab.