Erwachsen werden, erwachsen sein, als Erwachsener behandelt werden

Im Jahr 2006 eröffneten wir eine Förderstätte für Erwachsene mit Sehbehinderung, Blindheit und Mehrfachbehinderung. Sie verfügt zurzeit über 20 sozial-/eingliederungshilferechtlich anerkannte Förderplätze.

Die Förderstätte ist im Sinne des § 136 SGB IX eine Einrichtung der sozialen Rehabilitation für Menschen mit Behinderung. Sie ist ein Anschlussangebot für Menschen mit Sehbehinderung oder Blindheit und/oder weiterer Behinderung, die den Weg in eine anerkannte Spezialwerkstatt nicht bzw. noch nicht schaffen. Das Förderstättenangebot ist auf Dauer angelegt.

Betreuungs- und Öffnungszeiten

Die Förderstätte ist ganzjährig geöffnet. Ihre Schließzeit von 26 Tagen wird zu Jahresbeginn bekannt gegeben. Zusätzlich sind individuelle Urlaube möglich. Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Donnerstag von 7.45 Uhr bis 16.00 Uhr und am Freitag von 7.45 Uhr bis 15.00 Uhr. Ein erfahrenes und zuverlässiges Beförderungsunternehmen mit gut geschultem Personal übernimmt die Hin-und Rückfahrten.

Eine Förderstättenbesucherin klebt mit Hilfestellung ihrer Betreuerin rote Herzen aus Pappmaschee auf Holzstiele.

Räume

Die Förderstätte befindet sich ebenerdig in einem barrierefrei zugänglichen Gebäude. Die verschiedenen Fachräume orientieren sich an den Angeboten. So lernen die Erwachsenen unterschiedliche Aufgabenbereiche wie

  • Holzverarbeitung
  • Sortieraufgaben
  • Papierverarbeitung
  • Hauswirtschaftliche Tätigkeiten
  • Kreatives Gestalten

Unser Motto: Positive Anspannung im Wechsel mit Entspannung

Deshalb bieten wir auch Räumlichkeiten für

  • Essen und Trinken (Cafeteria)
  • Musik und Bewegung
  • Sehförderung
  • Entspannung wie zum Beispiel „Snoezelen“
  • Rhythmik und Sport
  • Physio-, Ergotherapie und Logopädie

Speziell ausgestattete, behindertengerechte Bäder und Toiletten unterstützen bei der Hygiene und eignen sich für eine umfassende pflegerische Begleitung.

Das Team der Förderstätte

Unser Team besteht aus Sozialpädagoginnen, Heilerziehungspflegerinnen, Erzieherinnen, Ergotherapeutinnen, medizinischen Fachkräften, Therapeutinnen und Fachkräften aus dem Handwerk. Alle Mitarbeiterinnen werden in regelmäßigen Abständen nach dem heilpädagogischen Modell von W. Haisch (s. Download am rechten Rand) nach neusten Erkenntnissen der Sehbehindertenpädagogik, basaler Stimulation und anderen Bereichen geschult.