Mobiler Sonderpädagogischer Dienst

Das Ziel des mobilen sonderpädagogischen Dienstes „Sehen“ (MSD) ist es, Schüler mit Sehbehinderung, Blindheit und mit weiterem Förderbedarf an Förderzentren und allgemeinen Schulen gleiche Chancen wie Normalsichtigen zu bieten.

Ein Schüler liest mit Hilfe einer Leselupe.

Bis zum Schuleintritt beraten und unterstützen wir durch die mobile sonderpädagogische Hilfe (msH) schulvorbereitende Einrichtungen, Kindergärten und das Elternhaus – soweit keine regelmäßige Betreuung durch unsere Frühförderung „Sehen“ erfolgt. Wir betreuen Vorschulkinder und Schüler mit Förderbedarf Sehen und zusätzlichem Förderbedarf in den Bereichen Lernen, geistige, emotionale, körperliche und
motorische Entwicklung, Sprache und Hören.
Unser Einzugsgebiet ist die gesamte Oberpfalz und das nördliche Niederbayern.

In MSD und msH arbeiten Sonderpädagoginnen und Orthoptistinnen interdisziplinär zusammen. Das Angebot umfasst:

  • Diagnostik des Sehens und der visuellen Wahrnehmung, zum Beispiel mittels Zuordnungstests, Zeigetests und sprachfreien Tests
  • Beratung hinsichtlich vergrößernder Sehhilfen und optischer Hilfsmittel
  • Beratung des Personals der Förder- oder Regelschule im Hinblick auf: Sensibilisierung für die besonderen Bedürfnisse sehbehinderter / blinder Schüler, Gestaltung von Rahmenbedingungen und Einsatz notwendiger Hilfsmittel, Individuellen Förderbedarf und methodisch-didaktische Besonderheiten, soziale Integration.
  • Beratung der betroffenen Schüler und ihrer Eltern, zum Beispiel im Hinblick auf einen geeigneten Förderort für ihr Kind.
  • Unterstützung bei der Förderplanung
  • Beratung hinsichtlich spezieller Lehr- und Lernmittel und deren Handhabung

Das Team der mobilen Dienste.

Hinten Sonderpädagoginnen Förderschwerpunkt Sehen. Vorne: Orthoptistin