Psychologie

Menschen verstehen lernen, ihre Gefühle und ihr Verhalten zu respektieren, sie in Krisenzeiten zu motivieren, sie wertzuschätzen, ihnen alternative Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen und zu beraten, sind Aufgaben der Psychologie, der Psychotherapie und der Sozialpädagogik.

Ein Junge spielt in der Spieltherapie in einer Sandkiste mit einem Spielzeugbagger.

Durch differenzierte Eingangs-, Verlaufs- und Sehdiagnostik schätzen unsere Psychologinnen Entwicklungspotenziale ein. So stellen sie den individuellen Therapiebedarf fest. Auf dieser Grundlage finden Beratungen, Einzel- und/oder Gruppentherapien statt. In Krisenzeiten unterstützen die Psychologinnen die Menschen mit Behinderung, die beteiligten Kolleginnen und die Familien.

Sowohl die Weiterbildung und die begleitende Beratung der Mitarbeiterinnen und Teams als auch der kontinuierliche Austausch mit den Eltern sind wichtiger Bestandteil der psychologischen Tätigkeit. Dabei orientieren wir uns an einem humanistischen Menschenbild. Wir greifen unter anderem auf verhaltenstherapeutische Methoden, systemische Denk- und Herangehensweisen, psychiatrische Konzepte, pädiatrische Kenntnisse und lösungsorientierte Handlungsansätze zurück.

Musiktherapie

Ein blinder Junge erfühlt mit seinen Lippen die Schwingungen einer Klangschale.

Über einen spielerischen Umgang mit Musik, Instrumenten, der Stimme und Lauten, über klangliche und vibratorische Eindrücke erhalten die Musiktherapeutinnen einen wertvollen Zugang zu den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.

Gemeinsames Singen, Tönen und Musizieren bedeutet, mit anderen zu kommunizieren, auf sie zu hören und sie zu achten.
Unsere Musiktherapeutinnen zeigen ihnen, wie sie Musik in unterschiedlichsten Facetten spüren und erleben können. Dabei entstehen individuelle Ausdrucksformen – sei es im Dialog zu zweit oder in größeren Gruppen wie in unserer Band oder unserem Chor. Bei Auftritten schöpfen die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen viel Selbstbewusstsein.

Tiergestützte Therapie

Ein Junge streichelt mutig den Therapiehund.

Tiere kommunizieren und wirken auf Menschen bekanntermaßen in einer ganz besonderen Art. Eine Begegnung mit einem Tier regt positive Entwicklungen an.

Besonders der hohe Aufforderungscharakter von Hunden, hinsichtlich Kontaktaufnahme und Zuwendung, unterstützt diesen Ansatz bei Menschen mit Behinderung. Unser „Cooper“ ist ein speziell ausgebildeter Therapiehund und wird unter fachkundiger Begleitung in die verschiedenen Handlungsabläufe einbezogen. „Cooper“ zieht Rollstühle, lässt sich berühren, führt und begleitet, motiviert und „therapiert“ auf seine spezielle Art und Weise.