Diagnostik

Vor Beginn einer Frühfördermaßnahme wird eine Eingangsdiagnostik durchgeführt. Sie ist Grundlage für die Bewilligung der Frühförderung und wird generell mit dem zuständigen Arzt und den Eltern abgestimmt – ebenso die notwendige medizinisch-therapeutische Behandlung wie Physiotherapie, Logopädie und Ergotherapie.

Je nach Alter und Notwendigkeit kommen entsprechende diagnostische zum Einsatz. Im Verlauf der Frühförderung werden diese wiederholt oder bei Bedarf weitere eingesetzt.

Bausteine dieser Diagnostik können sein:

  • Anamnestische Befragung
  • Orthoptische Überprüfung
  • Analyse funktionalen Sehens
  • Entwicklungspsychologische Verhaltensbeobachtung
  • Entwicklungsdiagnostik
  • Intelligenzdiagnostik
  • Weitere spezifische Verfahren
  • Medizin-therapeutische Befunderhebungen

Eine individuelle Diagnostik und Verhaltensbeobachtung ist für uns eine wichtige Grundlage, um Stärken und Schwächen des Kindes auszuloten und ihm entsprechende Förderangebote anbieten zu können. Bei Kindern mit Blindheit oder mit Einschränkungen von Hören und Sehen kommt der kompensatorischen Wahrnehmung eine wesentliche Bedeutung zu.