Noah, FSJ

Ein junger Mann mit einer schwarzen Mütze schaut durch eine Lupe.
Noah ist 18 und macht seit September 2017 ein Freiwilliges Soziales Jahr im Blindeninstitut Würzburg Kinder und Jugendliche.

Augen auf bei der Berufswahl“ – bist du zufrieden mit deinem Beruf?

Ich hab mein FSJ gemacht, um neue Erfahrungen zu sammeln und – definitiv – ich bin vollends zufrieden mit meiner Entscheidung! Ich wusste schon vorher, dass ich gern Erzieher werden. Die Frage war, entweder ein Jahr etwas anderes zu machen oder es sinnvoll zu überbrücken. Ich hab mega viel gelernt und es war echt super cool bis jetzt.

Was hat dich motiviert, dich im Blindeninstitut zu bewerben?

Die Arbeit mit Menschen gefällt mir an sich schon super. Ich arbeite fast täglich, also so fünfmal die Woche ungefähr, mit Menschen zusammen. Und das gefällt mir einfach am besten so: Menschen, der Kontakt, so dieses Soziale an sich. Und auch das Lockere, dieses Familiäre hier in der Gruppe. Ich versteh‘ mich mit jeder Kollegin und jedem Kollegen super. Das hat man nicht oft, dass man im Team sehr viel zusammen erreichen kann.

Nina, Heilerziehungspflege-Schülerin

Eine junge Frau mit nach hinten gebundenen braunen schaut durch eine Lupe.
Nina arbeitet seit Januar 2014 im Blindeninstiut Würzburg Erwachsene. Sie ist Heilerziehungspflege-Schülerin in unserer Förderstätte.

Was war dein schönstes Erlebnis bei der Arbeit im Blindeninstitut?

Es ist schwer aus den wunderschönen Erlebnissen das Schönste herauszusuchen. Ein sehr schönes Erlebnis war, dass eine Bewohnerin vor Lachen geweint hat. Sie freute sich darüber, dass ein Becher heruntergefallen war und laut geklappert hat.

Was gefällt dir besonders gut an deiner Arbeit im Blindeninstitut?

Die Individualität der Bewohner und deren Ausdrucksweisen ...

Silvia, Heilerziehungspflegerin

Eine junge Frau mit roten Haaren und Piercings schaut durch eine Lupe.
Silvia ist seit 2007 in der Stiftung und arbeitet als Heilerziehungspflegerin in einer Wohngruppe im Blindeninstitut Würzburg Erwachsene.

Was hat dich motiviert, dich im Blindeninstitut zu bewerben?

Mich hat damals die Größe des Instituts sowie die breite Spanne an Berufsfeldern, was ich spannend fand, zu einer Bewerbung motiviert. Nach einigen Tagen probearbeiten war für mich klar: Das möchte ich einfach mal ausprobieren und hier würde ich gerne arbeiten. Ich bin damals mit dem FSJ in der Werkstatt ins „Blindi“ eingestiegen.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei dir aus?

Eigentlich gibt es nicht wirklich „DEN“ typischen Alltag. Die Arbeit auf meiner Wohngruppe besteht darin, die Menschen in ihren unterschiedlichen Tagesabläufen (Mahlzeiten, Freizeitplanung/-aktivitäten, Arztbesuche, Pflege & Hygiene, Arbeit, Behördenkontakte und vieles mehr) zu begleiten und da zu unterstützen, wo es Unterstützung bedarf und diese auch gewünscht ist. Es gibt täglich ähnliche Abläufe, wie z. B. die Tageszeit der Mahlzeiten oder Arbeitszeiten der Gruppenmitglieder. Jedoch ist eigentlich kein Tag wie der andere. Zudem arbeite ich im Schichtdienst und begleite die Leute mal am Morgen/Vormittag und mal am Nachmittag/Abend.