Lebensperspektive

Eine Bewohnerin stapelt einen Berg Wäsche

Mit dem Ende der Schulzeit beginnt für jeden Menschen eine neue Lebensphase mit der Eingliederung und Teilhabe am und ins Arbeitsleben. Bei Menschen mit Behinderung hat die Arbeit unterschiedliche Formen und Anforderungen in ganz individueller Ausprägung. Dafür bieten wir adäquate Angebote in der Bentheim Werkstatt GmbH und in der Förderstätte des Blindeninstituts Würzburg Erwachsene.


Gleichbedeutend mit der Arbeit ist das Wohnen für die Lebensperspektive des einzelnen Menschen. Wir bieten allen von uns in Werkstatt und Förderstätte Betreuten, die nicht im Elternhaus oder alleine leben können oder wollen, ein entsprechendes Wohnangebot.

  • Wohnen in einer Wohngruppe innerhalb der Einrichtung
  • Wohnen in einer Außenwohngruppe
  • Wohntraining
  • Wohnen allein, mit Partner oder in einer Wohngemeinschaft mit Assistenz

Wohnen in vertrauensvoller Atmosphäre

Im Bereich „Wohnen“ setzen wir die Leitlinien und Leitbilder der Blindeninstitutsstiftung in den pädagogischen Alltag um:

  • Respekt und Wertschätzung dem Einzelnen entgegenbringen
  • Die Bedürfnisse, Wünsche und Interessen der Bewohner stehen im Vordergrund und sind – soweit möglich – zu beachten.
  • Die gezielte Förderung und Unterstützung der Selbstständigkeit, Selbstbestimmung und Selbstverantwortung.
  • Die Pflege der Teilhabe der Bewohner am Leben in der örtlichen Gemeinschaft.

  • Ausstattung des Lebensraumes nach Grundlagen der Sehbehinderten-, Blinden und Hör-/Sehbehindertenpädagogik wie kontrastreiche Gestaltung, spezielle Leitsysteme, akustische Orientierungshilfen, Markierung von Gefahrenstellen.
  • Strukturierung des Tages- und Wochenablaufes bietet Sicherheit und Verlässlichkeit für die Bewohnerinnen.
  • Ziel ist das Schaffen einer vertrauensvollen Atmosphäre, die es dem einzelnen Menschen mit Behinderung ermöglicht, sich in seinem Bereich Wohnen wohl zu fühlen.

Die Mitarbeiter unterstützen und begleiten die Bewohner, entsprechend deren individueller Bedürfnisse und Anforderungen bei der

  • Alltäglichen Lebensführung
  • Individuellen Basisversorgung
  • Gestaltung sozialer Beziehungen
  • Teilnahme am kulturellen Leben
  • Kommunikation und Orientierung
  • Emotionalen und psychischen Entwicklung
  • Gesundheitsförderung und Gesundheitserhaltung
  • Persönlichkeitsentwicklung zur Stärkung von Selbstständigkeit und Selbstwertgefühl

Blick in ein Treppenhaus mit Aufzug