Seite 23 - Einblicke - Das Blindeninstitut Rückersdorf

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Für die meisten unserer Schülerinnen und
­
Schüler wird es aufgrund ihrer Behinderung
lebenslang nicht oder nur eingeschränkt mög-
lich sein, lautsprachlich zu kommunizieren.
Gleichwohl möchten sie sich ausdrücken und in
ihrem Umfeld am täglichen Leben teilhaben.
Die Forderung nach Inklusion, vor allem im
Bereich der Bildung, und der damit verbundene
Aspekt der Teilhabe von Menschen mit Behin-
derung in allen Lebensbereichen setzen die
Möglichkeit zur Kommunikation als Basis und
Schlüssel für die Partizipation voraus.
Gebärden, Symbole, Verweiser und elektro-
nische Hilfsmittel für Unterstützte Kommuni-
kation ermöglichen es auch Menschen mit
Be­hinderung, ihre Gedanken und Wünsche zu
äußern und mit anderen Menschen in Kontakt
zu treten.
Mit dem Einsatz von technischen Hilfsmitteln
und sprachergänzenden oder -ersetzenden
Mitteln sowie der dazugehörigen Kompetenz
und dem Wissen um die theoretischen Hinter-
gründe versuchen wir, gemeinsam mit unseren
Schülerinnen und Schülern, den jeweils besten,
individuellen Weg zur Kommunikation zu finden
und zu entwickeln.
Pädagoginnen und Therapeutinnen aller Fach-
richtungen haben sich in einem Qualitätszirkel
zusammengeschlossen, um sich zur Unterstütz-
ten Kommunikation weiterzubilden und Kolle-
ginnen bei der Auswahl und Anwendung geeig-
neter Kommunikationshilfen zu unterstützen.
UK
Unterstützte Kommunikation