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Schüler schreiben für den Jahresbericht

Zeit zum Arbeiten – Mein erstes

Werkstatt-Praktikum in Trusetal

Im April 2016 musste ich das erste Mal ein Praktikum

machen.

Ich war aufgeregt, ob ich das schaffen würde.

Wir fuhren frühs von der Schule los und erst am

Nachmittag zurück. Am ersten Tag musste ich Ringe

auf Heizungsdüsen aufziehen.

Das war einfach, aber auch anstrengend. Abends

haben mir auch die Hände wehgetan.

Und da habe ich gemerkt, dass die Arbeit doch auch

schwierig ist.

Ich habe mehrere Tage in einer fremden Abteilung

gearbeitet.

Dort habe ich wieder die gleiche Arbeit gemacht.

Ich bin da gut klar gekommen.

Auch insgesamt bin ich mit den Abläufen zurechtge-

kommen.

Die Pausen waren schön.

Es war cool, dass ich mich mit Robert mal wieder

unterhalten konnte, der war mal mein Mitschüler.

Heute ist mir vor der Arbeit nicht mehr Bange.

Denn ich weiß, heute schaff ich das.

Dominik Keller

Bentheim-Schüler

Hallo, mein Name ist Jill Zorn.

Ich bin 17 Jahre und Schülerin der Bentheim-Schule.

Meine Schulzeit geht irgendwann vorbei, ich mache

mir schon viele Gedanken, was ich später einmal ar-

beiten werde. Am liebsten würde ich gerne Sängerin

werden. Aber ich könnte mir auch vorstellen, mit Kin-

dern zu arbeiten. In einer kleinen Zukunftskonferenz

haben meine Lehrer, meine Mutti und ich besprochen,

wo ich einmal so eine Arbeit ausprobieren kann. Ich

bin sehr froh, dass ich dieses Schuljahr als erste und

einzige Schülerin ein Praktikum in einer Wohngruppe

machen durfte. Jeden Mittwoch arbeitete ich nach

meiner Schule für zwei Stunden in der Wohngruppe

A1. Da war ich einmal keine Schülerin sondern eine

richtige Arbeiterin.

Es hat mir sehr viel Spaß gemacht.

Meine Aufgaben waren Vorlesen, Handmassagen

machen, Geschirrspüler ein- und ausräumen, gekocht

und gebacken haben wir auch.vIch habe das Buch