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von Früh- und Frühstgeborenen in den Kliniken“ statt.

Dazu konnten wir aus dem Klinikum Traunstein, Herrn

Dr. G. Steidle, als Referenten gewinnen und aus dem

Dritten Orden München, Frau Dr. Rückert.

Dr. Steidle konnte uns als Neuropädiater die neuesten

Veränderungen in der medizinischen Versorgung der

frühgeborenen Kinder darstellen. Ebenso erläuterte

er unserer Abteilung die Chancen und Risiken in der

medizinischen Versorgung von Frühgeborenen. Die

in Studien erhobenen Langzeitergebnisse machen

besonders deutlich, wie wichtig eine ganzheitliche

Erstversorgung von Kind und Eltern ist.

Frau Dr. Schmidt aus dem Dritten Orden konnte uns

neben aktuellen intensivmedizinischen Informationen

auch aus der Praxis berichten, wie wichtig vor allem

die Haltung des medizinischen Personals gegenüber

Früh- und Frühstgeborenen und Ihren Familien und

Angehörigen ist.

Beeindruckend waren in den Schilderungen der Ärzte

immer wieder, mit wie viel Kampfgeist und Lebenswillen

sie es auf Seiten der Kinder zu tun haben und wie wich-

tig die frühzeitige Einbindung der Eltern und Geschwis-

ter in das Leben der Früh- und Frühstgeboren ist.

Für uns Therapeuten stellt sich immer wieder die Frage,

mit welchen spezifischen Angeboten wir ehemaligen

frühgeborenen Kindern und Jugendlichen, später die

Bereiche Motorik und Wahrnehmung nahebringen kön-

nen. Wir profitieren hier von dem sich stets weiter ent-

wickelnden Know-how auf den Frühgeborenstationen.

So passen und erweitern wir unsere Therapien an das

neue Wissen an. Dafür ist der Austausch mit diesen

Medizinern für alle KollegInnen immer sehr hilfreich.

Mit diesen neuen Informationen für die Behandlung

wurde erneut klar, dass ein wichtiges Element in der

Behandlung dieser Kinder, vor allem die innere

Haltung von uns TherapeutInnen, von großer Bedeu-

tung ist.

Abschließend referierte unsere Psychologin Frau

Petra Rösl-Thies über die Auswirkungen von Früh-

und Frühstgeburt auf das Sehvermögen. Anhand von

Beispielen konnten wir noch einmal unser Wissen

über spezifische Diagnosen individuell vertiefen und

uns so noch besser auf die Kinder einstellen.

Wir bedanken uns bei den Referenten und hoffen,

auch in weiteren Fortbildungen viel lernen zu können,

um stets am Puls der Zeit zu arbeiten.

Kirsten Hardenbicker,

Leitung Physiotherapie

www.helenesouza.com

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