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Vorwort

Liebe Leserin, lieber Leser,

ich freue mich, Ihnen mit dem Jahresbericht 2017

einen Einblick in das Leben und Lernen am Blindenins-

titut München zu geben.

Im letzten Jahr haben wir unser Jahresmotto „Inklusi-

on“ vorgestellt. Der interdisziplinäre Arbeitskreis hat

für das Blindeninstitut München ein Positionspapier

erstellt, das wie ich finde, eine

großartige Basis ist, den Weg

der Inklusion auch für unsere

Schüler und Schülerinnen gut

umzusetzen.

Die wichtigsten Positionen sind folgendermaßen

formuliert:

„Auf dem Weg zur Umsetzung der UN-Behinderten-

konvention ist es uns wichtig,

die Arbeit und Angebote unserer Einrichtung zu

schätzen und zu schützen, unsere Fachkompetenz

weiterzuentwickeln und gleichzeitig Impulsgeber für

eine inklusive Gesellschaft zu sein,

individuelle Bedürfnisse und Vielfalt in unserem

Haus zu respektieren, Inklusion als Prozess zu be-

greifen und die eigene Position in diesem fortlaufend

kritisch zu hinterfragen,

alle Mitarbeitenden des Blindeninstituts an diesem

Prozess zu beteiligen und flexibles Handeln in siche-

ren Leitlinien zu ermöglichen und

unsere Fachlichkeit auch anderen zur Verfügung zu

stellen.“

(Zitat aus dem Positionspapier)

Falls Sie Interesse an dem vollständigen Positionspa-

pier haben, melden Sie sich gerne. Ich bin sicher, dass

die Thesen des Papiers die Arbeit am Blindeninstitut

in den nächsten Jahren prägend beeinflussen werden.

Aber auch unsere bereits bestehenden Angebote

konnten wir weiterentwickeln:

Die Öffnung der Heilpädagogischen Tagesstätte in

den Ferien wurde mit dem gruppenübergreifenden

Freizeitprogramm unter dem Titel „Spiel-und Spass

in den Ferien“ für die Kinder (und auch für die Mitar-

beiter) zu einer Zeit in der neue Erfahrungen, neue

Freundschaften entstehen konnten.

Das Angebot des Kurzzeitwohnens wird im nächsten

Jahr um einige Wochenenden erweitert, um dem

großen Bedarf gerecht zu werden.

In der Schule gibt es das Projekt „Klassensprecher“,

dabei gilt es, dieses Mitspracherecht insbesondere

auch für Klassen mit Schülern, die schwerstbehindert

sind, in geeigneter Weise umzusetzen.

Die therapeutische Abteilung hat mehreren Kolle-

gen große Fortbildungen ermöglicht, die demnächst