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Vorwort

Liebe Leserinnen

und Leser,

als mir zugetragen wird, ich möge

doch bitte das Vorwort für den

diesjährigen Jahresbericht ver-

fassen, staune ich, wie schnell

dieses Schuljahr zu Ende gegan-

gen ist. Ich greife gerne noch ein-

mal einen Gedanken aus meinem

letztjährigen Vorwort auf. Da hieß es: „wir dürfen den

wertschätzenden Blick füreinander nicht verlieren“,

vor allem nicht in einer schnelllebigen Zeit. Wichtiger

denn je ist es, mit Zeit und Ruhe hinzusehen, auch

den allzu schnellen Entwicklungen und der Hektik des

Alltages zum Trotz. Unter dieser Prämisse starteten

wir zahlreiche Projekte, trafen richtungsweisende

Entscheidungen und es fanden vielfältige Aktivitäten

in unserem Haus statt. Einige davon möchte ich nun

gerne mit Ihnen und mit etwas Zeit Revue passieren

lassen.

Die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen

Die Nachfrage nach unseren Betreuungsangeboten

von den ganz Kleinen in der Frühförderung bis zu den

Erwachsenen ist enorm. Die Frühförderung betreut

konstant in den letzten Jahren über 120 Kinder mobil.

Durch die Intensivierung der Kooperationen in den

letzten Jahren mit den örtlichen Kinderzentren, Au-

gen- und Kinderärzten, anderen Frühförderstellen und

Einrichtungen können wir immer mehr Frühförderkin-

der mit Sehbehinderung/ Blindheit erfassen und ihnen

unsere spezifische Förderung ermöglichen.

Die SVE und Schule besuchen ab September 117 Mäd-

chen und Jungen. Die Kolleginnen im MSD betreuen

über 250 Schüler mit Sehbehinderung oder Blindheit in

anderen Schulen und Förderzentren. Bei den Erwach-

senen nehmen ab September 2017 in der Förderstätte

und im Wohnbereich 48 Männer und Frauen unsere

Angebote wahr. Tendenz und Nachfrage steigend.

Die Komplexität der verschiedenen Behinderungen

stellt uns in der pädagogischen behandlungspflege-

rischen und medizinisch-therapeutische Begleitung,

stets vor neue Herausforderungen. Dieses Jahr kam

eine neue, eine sprachliche hinzu. Kinder aus Syrien,

Irak, Iran, Russland, Albanien, Kosovo und aus Aser-

baidschan besuchen unsere Einrichtung. Dank ex-

terner Dolmetscher konnten wir den Familien unsere

Arbeit und Angebote verständlich machen. Mittels

I-Pad, Sprachsoftware, durch Zuhören, Finger- oder

Zeichensprache, Geduld und Zeit lernen wir so andere

schöne Sprachen kennen.

Räume und Lebensräume

Die Klassen in der SVE und Schule sind fast alle be-

legt. In der Tagesstätte haben wir im kommenden Jahr

keinen Platz mehr. Die Nachfrage nach Wohnplätzen

im Kinder- und Jugendbereich hat uns nun dieses Jahr

veranlasst, einen Erweiterungsantrag auf 35 Wohn-

plätze beim Bezirk der Oberpfalz zu stellen. Dieser

wurde bewilligt, wofür ich mich herzlich bedanken

möchte. Wir können uns so gesichert auf die Suche

nach neuen Lebensräumen machen. Leider ist dies

nicht einfach. Der Immobilienmarkt in Regensburg und

Umgebung ist nicht nur für ein so großes Wohn-/Miet-

objekt ziemlich leer und immens teuer.