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Nach vielen Anfragen bei Maklern, die Nutzung unse-

rer Kontakte und intensivem Umhören aller Mitarbei-

tenden gibt es doch einen kleinen Lichtblick. Wir sind

bei einem eventuellen Mietobjekt im Gespräch.

Mit anderen neuen Lebensräumen haben wir uns mit

den Architekten und Fachplanern für die Baugeneh-

migung und Fördermittelvergabe für unser Bauvorha-

ben intensiv beschäftigt. Leider wurden wir bei der

Fördermittelvergabe 2017 noch nicht berücksichtigt.

Wir versuchen es im neuen Jahr wieder, um vielleicht

Ende 2018 mit dem Neubau an der Brunnstube für

Erwachsene zu beginnen. Während der Planungs-

und Bauzeit benötigen wir für unsere Schulabgänger

zukünftig flexible, tragfähige und verantwortbare

Zwischenlösungen. So konnten wir für das kommen-

de Jahr in Absprache mit den zuständigen Behörden

für die neu hinzukommenden Erwachsenen weitere

Räume am Standort Hemau nutzen.

Diese konstant starke Nachfrage zeigt, dass viele

Familien eine spezielle, fachlich fundierte, nachhaltige

und verlässliche Betreuung ihrer Kinder das ganze

Jahr über benötigen und dringend suchen. Wir be-

trachten es auch als Ausdruck, dass unsere spezielle

Förderung und Betreuung Anklang findet.

Einen Lebensraum möchte ich auch dieses Mal nicht

unerwähnt lassen. Im Juni 2017 – nicht wie erhofft im

Herbst 2016 – war es soweit. Die schadhaften Fliesen

im Schwimmbad sind abgeklopft. Die Sanierung hat

begonnen. Kaum ein anderes Thema hat es immer

wieder so konsequent ins Vorwort geschafft. Ich

freue mich darauf im nächsten Vorwort dieses Thema

nur noch mit den 3 Worten: „Wir schwimmen wieder“,

erwähnen zu können!

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Für die vielen Betreuten benötigen wir bestens qualifi-

ziertes und engagiertes Personal. Der Begriff des

Personal-/ Fachkräftemangels macht auch im Regens-

burger Blindeninstitut die Runde. Deshalb haben wir

begonnen, zu diesem Thema nach Lösungsansätzen

zu suchen, wohl wissend, dass uns diese Problematik

in Zukunft noch intensiv beschäftigen wird.

Wir arbeiten mit Ausbildungszentren für Heiler-

ziehungspfleger und anderen pädagogischen und

therapeutischen Ausbildungseinrichtungen zusam-

men. Jahres-, Monats- und Wochenpraktika, kürzere

Hospitationen und Kennenlerntage, tragen dazu bei,

die Attraktivität der Aufgaben in der Betreuung von

Menschen mit Behinderung für junge, interessierte

Menschen zu steigern.

Äußerst positive Erfahrungen haben wir im vergan-

genen Schuljahr mit zwei jungen Menschen gemacht.

Sie haben sich über den Bundesfreiwilligendienst

bei uns engagiert und waren unseren Betreuten sehr

fürsorglich und geschickt zugewandt. Auf Grund eines

solch herzlichen sozialen Engagements von jungen

Menschen, starten wir ins kommende Schuljahr gleich

mit drei „Bufdis“. Ein herzliches Dankeschön an diese

beiden jungen Mitarbeitenden.

Nach vielen Jahren engagierter Arbeit im Blindenins-

titut Regensburg sind vier Kolleginnen und ein Kollege

in den Ruhestand gegangen. Mit ihnen geht immer ein