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„Ich und mein Holz“ – Ein beeindruckendes Kunstprojekt

Diesen Titel aus einem aktuellen Videoclip hat die

Mittelschulstufe sehr produktiv in die Tat umgesetzt.

In der Woche vor den Pfingstferien stapelten sich im

Werkhof halbierte Baumstammrundlinge, für jeden

Jugendlichen einen.

Pünktlich am Montag begann das Kunstprojekt. Die

massiven Rundlinge mussten abgebürstet und grun-

diert werden. Anschließend wurde eine zementartige

Schicht aufgetragen, in die Glas- und Tonplättchen,

Muscheln und Perlen eingedrückt wurden.

„Es ist sehr vielfältig und sieht sehr schön aus... Man

kann es sägen, verbrennen... lackieren... einen Stau-

damm bauen.“

Da fiel unseren Jugendlichen noch viel mehr zum The-

ma Holz ein: Intensiv erkundeten sie das ungewohnte

Material mit den Händen, fühlten den Quarzsand,

beobachteten glitzernde Mosaiksteinchen, lauschten

dem Rührgerät für die Zementzubereitung oder beglei-

teten das Abbürsten der Hölzer mit rhythmischen

Bewegungen.

Mit professionellem Werkzeug, gut geschützt mit Kit-

teln, Handschuhen und bei Bedarf auch einer Schutz-

brille, arbeiteten alle Klassen der Mittelstufe während

der gesamten Woche an ihrem Holz, phantasievoll,

interessiert und gut gelaunt in einer anregenden leb-

haften Gemeinschaft.

Die sommerliche Atmosphäre lud auch dazu ein, nicht

nur hart zu arbeiten, sondern sich bei Live-Musik,

Ballspielen oder bei Vorlesegeschichten zu erfreuen

und auszuruhen.

Die fertigen Mosaikstämme wollten wir aber nicht

„ins Wohnzimmer stellen“, wie es im Videoclip heißt,

sondern sie beim Sommerfest 2017 der Öffentlichkeit

präsentieren und anschließend im Gelände ausstellen.

Denn: Holz macht stolz.

Vielen Dank an Edith Herdegen und Werner Bauer, die

das Projekt geplant und wunderbar durchgeführt haben.

Die Zitate stammen aus dem Lied „Ich und mein Holz“

der Gruppe „257er“, nachzuhören auf YouTube.

Elisabeth Salzmann