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Personalrat

Liebe Leserinnen und Leser,

die Arbeit des Personalrates war im vergangenen

Schuljahr vor allem von zwei Ereignissen geprägt, auf

die ich schwerpunktmäßig im Jahresrückblick einge-

he.

Leistungsorientierte Bezahlung

Im Februar konnten die Institutsleitungen und der Per-

sonalrat endlich die Dienstvereinbarung zur leistungs-

orientierten Bezahlung abschließen. Die Verhand-

lungskommission bestand aus Barbara Knötgen, Heike

Sandrock, Dr. Thomas Heckner, Hubert Hertlein, Mar-

git Schmidt, Stefan Lindt, Helmut Reitz und Reiner Uhl.

Wir hatten uns zum Ziel gesetzt, ein faires Verfahren

zu vereinbaren, das den tariflichen Anforderungen

gerecht wird und mit einem vertretbaren Aufwand zu

verwirklichen ist. Nach mehreren gemeinsamen Sit-

zungen, bei denen uns Heike Schnabel hervorragend

unterstützte, sind wir zu einer Vereinbarung gelangt,

die diesem Ziel aus der Sicht aller Beteiligten sehr

nahekommt.

Was wurde vereinbart?

In einem einmal jährlich zu führenden Gespräch

zwischen direktem Vorgesetzten und Mitarbeitendem

sollen verschiedene Aspekte der Arbeit gemeinsam

besprochen werden. Von diesem auf Augenhöhe zu

führenden Gespräch ist die Höhe des Leistungsent-

geltes abhängig, das im Folgejahr ausgezahlt wird.

Die erste Ausschüttung erfolgt mit dem Junigehalt

2018. Da wir erst 2017 eine Dienstvereinbarung ab-

geschlossen haben, wurde in den letzten Jahren das

Leistungsentgelt pauschal mit dem Dezembergehalt

ausgezahlt, allerdings nur zur Hälfte – so sieht das

der TVöD vor. Die nicht ausgezahlten Gelder wur-

den im sogenannten „Restleistungstopf“ verwahrt

und kommen dann mit der ersten Ausschüttung des

Leistungsentgeltes zur Auszahlung. Wir hoffen, dass

die Vereinbarung zum Leistungsentgelt unseren und

vor allem den Erwartungen der Beschäftigten gerecht

wird.

Neue Entgeltordnung

Am 1.1.2017 ist die neue Entgeltordnung für die

Beschäftigten im öffentlichen Dienst und somit für

(fast) alle Beschäftigten der Blindeninstitute in Kraft

getreten. In der Entgeltordnung wird zwischen den

Tarifvertragsparteien (Arbeitgeberverband und Ge-

werkschaften) vereinbart, welche Tätigkeitsmerkmale

zu welchen Eingruppierungen und somit zu welchen

Gehältern führen. Ein sogenanntes Tätigkeitsmerkmal

besteht meist aus zwei Elementen. Es wird definiert,

was ein Beschäftigter macht und welche Ausbildung

er hat. Der neue Tarifvertrag hat einen Umfang von

ca. 200 Seiten und ist alles andere als einfach zu

verstehen. Da die Beschäftigten einen enorm hohen

Beratungsbedarf hatten, war es für den Personalrat

notwendig, sich vertieft in die Materie einzuarbeiten.

Die neue Entgeltordnung (EGO), die die Eingruppie-

rungsregeln des alten BAT ersetzt, bringt für einige

Berufsfelder tatsächlich Verbesserungen. So profi-

tieren die Beschäftigten in den Gesundheitsberufen

(Physiotherapeutinnen, Ergotherapeutinnen, Logopä-