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dinnen und Orthoptistinnen), die nach in Kraft treten

des TVöD eingestellt wurden, von den Neuregelungen

– leider in unterschiedlicher Höhe. Für viele Mitarbei-

terInnen bringt die neue EGO jedoch keine Verbesse-

rungen (Handwerker, Sozial-und Erziehungsdienst,

Schulpersonal). Im Bereich der Verwaltung und der

EDV muss geprüft werden, ob bessere Vergütungen

möglich sind.

Eine Besonderheit muss erwähnt werden: Im Tarif-

vertrag wurde vereinbart, dass Höhergruppierungen,

die sich aus der neuen Entgeltordnung ergeben, nicht

automatisch erfolgen, sondern von den Betroffenen

bis zum 31.12.2017 beantragt werden müssen. Da

es in seltenen Fällen vorkommen kann, dass eine

Höhergruppierung nachteilig ist (das hängt mit den

Stufenlaufzeiten zusammen), mussten Vergleichs-

berechnungen für die Beschäftigten mit Höhergrup-

pierungsanspruch vorgenommen werden. Dies war

stiftungsweit bei etwa 130 Beschäftigten der Fall. Da

kaum ein Beschäftigter in der Lage ist, die Feinheiten

des Tarifvertrages zu durchdringen, hat diese Aufgabe

der Personalrat übernommen.

Einige weitere Arbeitsschwerpunkte

Neben Leistungsentgelt und der neuen EGO hat sich

der Personalrat im vergangenen Schuljahr intensiv mit

verschiedenen Dienstvereinbarungen, die kurz vor dem

Abschluss stehen, befasst („Schließanlagen“, „Dienst-

vereinbarung Arbeitszeit und Dienstplanprogramm“).

Neben den regulären Personalversammlungen haben

wir mehrere Teilpersonalversammlungen durchge-

führt, um uns mit den spezifischen Arbeitsbedingun-

gen verschiedener Berufsgruppen zu befassen (Mit-

arbeitende in den Heilpädagogischen Tagesstätten,

Nachtwachen sowie Mitarbeitende im Gruppendienst

und in den Gesundheitsberufen).

Die Beratung von Kolleginnen und Kollegen in arbeits-

und sozialrechtlichen sowie tariflichen Fragen, bei

Konflikten und Problemen haben uns auch im abge-

laufenen Schuljahr sehr beansprucht. Für das uns

entgegengebrachte Vertrauen bedanken wir uns ganz

herzlich.

Helmut Reitz,

Gesamtpersonalrat