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Die Generalsanierung der Graf-zu-Bentheim-Schule

Schon der frühere Instituts- und Schulleiter Eber-

hard Fuchs hatte bei der Regierung von Unterfranken

einzelne Reparaturen (z. B. Hubbodentechnik im

Schwimmbad) in dem 1982 fertiggestellten und somit

damals 25 Jahre alten Gebäude beantragt. Doch die

Regierung befürwortete eine vollumfängliche Gene-

ralsanierung, bei der der neueste Stand der Energie-

nutzung umgesetzt werden sollte.

So erarbeiteten die Architekten Georg Stirnweiß –

als ausführender Architekt – und Mario Mölter – als

leitender Architekt im Blindeninstitut – mit Eberhard

Fuchs eine erste Planung unter folgenden Gesichts-

punkten:

• Der eingeschossige Bauteil F konnte aufgestockt

werden, um mehr Platz im gesamten Gebäude für

die genehmigten Räume zu gewinnen.

• Das geplante Bewegungsbad konnte auf dem

Sportplatz vor das Gebäude gebaut werden, da dies

preisgünstiger war als die Einrichtung innerhalb des

Gebäudes.

Ansonsten sollte das „Skelett“ der Schule nicht ver-

ändert werden.

Die Schulleitung trat in engen Austausch mit Schulen,

die bereits saniert waren oder im Sanierungsprozess

steckten. So verwarfen wir die ursprüngliche Idee,

die Sanierung in zwei Bauabschnitten durchzuführen

und folgten der Empfehlung der Kitzinger St. Martin-

Schule, lieber das Gebäude komplett zu räumen, da

dadurch die Sanierung schneller und kostengünstiger

zu realisieren war.

Das bedeutete aber, dass wir ein Ausweichquartier

für die ursprünglich angedachte Bauzeit von zwei

Jahren finden mussten. In der ehemaligen Dolmet-

scherschule in der Eichhornstraße/Herzogenstraße

glaubten wir, ein geeignetes Objekt gefunden zu

haben, auch wenn dort die Klassenzimmer beengter

und der Pausenhof winzig waren.

Die Hoffnung darauf, dass der geplante Umbau der

Eichhornstraße weiterhin verschoben würde (wie das

in Würzburg nicht selten praktiziert wird), erwies sich

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