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fatalerweise als falsch. Am Tag des Umzugs in die

Herzogenstraße im Februar 2014 wurde die Baustelle

eingerichtet und damit begann die Tortur aus Baulärm

und Teergestank für die Schüler und Lehrkräfte wäh-

rend der folgenden eineinhalb Jahre.

Aber zurück in das Jahr 2011. Neben der Umsetzung

der Anforderungen, die aktuell an den Bau (Energie-

einsparung, Brandschutz etc.) im öffentlichen Raum

gestellt werden, standen folgende Überlegungen

bei der neuen Schulleiterin Heike Sandrock und dem

gesamten Kollegium im Vordergrund:

• Aufhebung der räumlichen Trennung von Regel­

schule und Schule für Schüler mit mehrfacher

Behinderung

• Zusammenlegung von Fachräumen (Sehdiagnostik,

Sehförderung, Blindentechniken, Therapieräume)

• Räume für schwerer behinderte Schüler (Hygiene-

raum, Förderpflegebad, Bewegungsbad)

• Barrierefreiheit

• Orientierung und Leitsystem

• Raumgewinnung in der Aula für Schulveranstaltun-

gen für alle Schüler durch Entfernung der frei-

schwebenden Treppe

• Kurzer Weg zu Schulleitung und Verwaltung

Eine Schule für Schüler mit Sehbehinderung

oder Blindheit braucht ein klar erkennbares

Orientierungs- und Leitsystem

• Die Blindenleitlinie führt bis in den Windfang, dort

wird sie im Naturstein fortgeführt. Ein Signalgeber,

wie man ihn von den Fußgängerampeln kennt, gibt

zu Übungszwecken akustische Orientierungshilfe.

• Im Schulhaus hilft ein weitgehend durchgängiger

Handlauf bei der Orientierung und gibt Halt. Auf den

Handlauf sind Beschriftungen in tastbarer Pyrami-

denschrift und in Braille-Schrift aufgebracht.

• Das Deckenlicht in den Fluren ist aus der Mitte auf

die Seite der Handläufe verschoben worden und

macht dadurch auf diese aufmerksam. So wird man

durch das Licht durch das Gebäude geführt.

Vorher

Nachher