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Graf-zu-Bentheim-Schule Elsenfeld

Besuch der Minischirn in der

Schirn Kunsthalle Frankfurt

Im Rahmen des Kunstunterrichts besuchte die Klasse

4 die Ausstellungsräume der Minischirn in Frank-

furt. Schon das Ankommen war ein Erlebnis, denn

die Kinder durften über eine Rutsche in die Räume

hinunterrutschen, was natürlich mehr als nur einmal

genutzt wurde. Im Untergeschoss angekommen,

konnten wir mit großen Steckbausteinen Kugelbahnen

konstruieren oder durch das Wippen auf einer Wippe

ein Minikino in Gang setzen.

Viele Entdeckungsräume waren in einer leuchtenden

Farbe gehalten: Im gelben Zimmer konnten „Räume“

gestaltet und verändert werden. Die Kinder steckten

mit Steckschläuchen, erfanden immer neue Gebilde

und konnten durch die neu entstandenen Formationen

hindurchklettern. Im grünen Raum bauten die Schüler

mit großen dreieckigen Matten Landschaften, Höhlen

oder Wandmuster. Im Spiegelraum war etwas Vorsicht

geboten, da die Vielfachspiegelungen die Wahrneh-

mung von Oben, Unten und Fläche erst mal durchein-

ander geraten ließen.

Ein Ruheraum lud ein zum Musikhören, Kinderkunst-

bücher betrachten und Verändern der Fenster mit

Farbschieberahmen. So erlebten wir den Ausblick auf

den Römerplatz in Blau, Rot, Gelb oder Farbmischun-

gen. Jede Farbveränderung erzeugte eine andere

Stimmung.

In einem dunklen Raum gab es farbige Schaltknöpfe

zum Bedienen von bunten Scheinwerfern. Alle Schü-

ler probierten die Schalter

aus und entdeckten an

der gegenüberliegenden

Wand ihre farbigen Schat-

tenbilder. Mit Spaß und

Entdeckerfreude erfanden

die Schüler einzeln oder in

Gruppen immer wieder neue

überraschende und lustige

Schattenformationen.

Die Ankündigung auf der

Website der Minischirn hatte nicht zu viel verspro-

chen: „Farbphänomene, Kompositionsprinzipien, phy-

sikalische Gesetzmäßigkeiten und andere ästhetische

Grundsätze sind in der Minischirn einfach zu begrei-

fen. Kinder lernen in sicherer Umgebung ganz eigen-

ständig das kleine Einmaleins von Kreativität und

Kunst und gewinnen dabei nicht nur neue Einsichten,

sondern auch Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten.“

Marion Sauer