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durften sich die „Kids“ auf dem obligatorischen Grill

noch Marshmallows für Schokoladenkekse rösten.

Einige der Auswanderer sprachen noch Deutsch und

berichteten von ihren Aktivitäten im Sängerverein,

von den Folklore Tänzern oder der Schuhplattler-

Gruppe. Der Vorsitzende selbst war einige Jahre in

Schweinfurt stationiert und konnte sich noch gut an

einige fränkische Weinfeste erinnern.

Ein weiterer Tagesausflug durfte nicht fehlen: Liegen

doch die Niagara Falls nur 70 Meilen von Rochester

entfernt. Am Schlusstag folgte die Kanu-Gruppe der

Einladung der Stadt Rochester zum Empfang ins

Rathaus. Der „sister cities-Beautragte“ Michael

Leach erzählte interessante Dinge zur Entwicklung

der Stadt und der stellvertretende Bürgermeister

Alexander, der in den Leighton Barracks in Würzburg

seinen Militärdient abgeleistet hatte, lud zu einem

lockeren Gespräch im Chef-Büro. Im Anschluss stand

die Besichtigung des Seneca-Indianer-Museums an.

In einem nachgebauten Naturhaus erfuhr die Gruppe

viel über die Lebensweise der dort angesiedelten

Vorfahren, der Iroquois-Indianer.

Die letzten drei Tage des USA-Aufenthalts waren

natürlich New York gewidmet. Bei bestem Wetter

bestieg die Gruppe sowohl das Empire State Building,

als auch den Top oft the Rocks (Rockefeller Center).

Die Freiheitsstatue mit Ellis Island, eine Bootsfahrt

auf der Circle Line um Manhattan sowie der Staten

Island Fähre und als Höhepunkt ein Helicopter-Flug

über Manhattan rundeten die Sightseeing Tour des

Big Apple ab. Am Abflugtag stand noch der Besuch

des hervorragend gestalteten 9/11-Museums auf dem

Programm, tief unten im erhaltenen Keller des einge-

stürzten World Trade Centers.

Mit reichhaltigen Bildern und Erlebnissen im Gepäck,

sowie Appetit auf nicht „Burger and fries“-lastiges

fränkisches Essen trat die Gruppe den pünktlichen

Rückflug ab JFK an.

Christoph Hoffmann