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Inklusionsprojekt Qigong – Berührungsängste abbauen

und das Qi fließen lassen

Seit Anfang des Jahres bieten wir über die Therapie-

abteilung ein Qigong-Inklusionsprojekt an. Im Rahmen

der Inklusion sind hier Mitarbeiter der Bentheim

Werkstatt und KollegInnen aus dem gesamten Institut

willkommen.

Die erste Gruppe mit acht Personen startete im

Januar 2017. Gemeinsam arbeiten und lernen wir hier

voneinander. Als erstes steht Reiben und Klopfen der

Energiepunkte an, damit die Leitbahnen in unserem

Körper aktiviert werden. Das Qigong hat seine Wur-

zeln unter anderem in der traditionellen chinesischen

Medizin (TCM), so harmonisiert, aktiviert und ent-

spannt es gleichermaßen. Ein Ausgleich zum Alltag

und der Arbeit. Ein kurzes Eintauchen in das eigene

Befinden, den Körper besser wahrnehmen und ein-

fach für sich was Gutes tun. „Der Elefant kreist mit der

Hüfte“ ist eine beliebt Bewegung, die v.a. unserem

unteren Rücken guttut. Es wird im Sitzen, Stehen und

Liegen geübt. Ein Leitsatz ist: Ruhe und Bewegung

gehören zusammen.

Schwerpunkte sind unter anderem: Grundbegriffe

vom Qigong Yangsheng kennenlernen, Teilaspekte

aus der TCM, Selbsthilfe im Alltag, Körperwahrneh-

mung, Schulung des Miteinanders, Berührungsängste

abbauen und die Entspannungsfähigkeit fördern.

Sabine Sailer