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Vorwort

Liebe Leserinnen und Leser,

Bewohner, Eltern und Betreuer,

Kooperationspartner,

Förderer und Mitarbeiter,

Komm, bau ein Haus, das uns

beschützt! …“, dazu fordert der

Text eines kirchlichen Kinder-

liedes fröhlich auf. Das Lied

beschreibt das Haus als einen

Ort, in dem viele verschiedene Menschen zusam-

menkommen. Dort können sie sich frei entfalten, so

wie sie sind. In der Gemeinschaft mit den anderen

Menschen geht es ihnen gut. Sie tauschen sich aus

und jeder findet eine sinnvolle Aufgabe. Jede und

jeder kann zur Gemeinschaft beitragen. Einen solchen

Ort wollen wir auch in unseren Häusern bieten. Und

ein weiteres Haus wollen wir bauen. Ein neues Haus

ist notwendig, weil in jedem Jahr junge Erwachsene

nach dem Schulabschluss zu uns wechseln wollen.

Aber seit dem vergangenen Jahr sind alle Räume bei

uns belegt. Zum Glück wurde nach der Fertigstellung

der Schulsanierung das Haus 8 im Blindeninstitut

Kinder und Jugendliche frei. Da haben seit Mai 2017

viele Handwerker fleißig gearbeitet. Sie haben Wände

eingerissen und andere Wände neu gebaut. Sie haben

die Bäder erweitert und komplett erneuert. Alle Ins-

tallationen für Wasser, Abwasser und Strom wurden

ausgetauscht und der Brandschutz wurde auf den

neuesten Stand gebracht. Anfang September 2017

waren die Arbeiten so weit abgeschlossen, dass zwei

neue Wohngruppen für Erwachsene dort einziehen

konnten.

Neubau in Kitzingen

Zwischenzeitlich wurde der Umbau von Haus 8 kom-

plett fertiggestellt. Hier gibt es jetzt noch Platz für

zwei weitere Wohngruppen – eine für das Jahr 2018,

eine für das Jahr 2019. Dann brauchen wir ein ganz

neues Haus. Es soll im Jahr 2020 fertig sein. Für das

neue Haus haben wir ein schönes Grundstück in Kit-

zingen gefunden. Einige Bewohner und Mitarbeiter ha-

ben uns bei der Suche und bei der Auswahl des besten

Standorts geholfen. Wir haben einen Beirat gebildet,

der uns in allen Fragen des Neubaus berät. Das ist eine

Arbeitsgruppe mit Mitarbeitern aus allen Bereichen,

mit Vertretern der Eltern und der Bewohner.

Hier haben wir überlegt, wie das neue Haus aussehen

soll: Welche Räume brauchen wir? Wie sollen diese

Räume verteilt sein? Worauf müssen wir achten,

damit es ein gutes Haus wird? Wir haben viele Ideen

zusammengetragen. In unserem neuen Haus sollen

nur noch sechs statt der bisher acht Bewohner in

einer Wohngruppe leben. Zwei Gruppen sollen jeweils

als Partnergruppen eng zusammenarbeiten und

sich gegenseitig unterstützen. Für die Förderstätten

möchten wir ein eigenes Gebäude bauen. Dort wird

es wie in der Werkstatt eine Ganztagesstruktur ge-

ben. Das heißt, die Bewohner gehen am Morgen zur

Arbeit aus dem Haus und kommen am Abend zurück

nach Hause.

Unsere Ideen haben wir an drei Architekten weiterge-

geben. Jeder sollte einen Entwurf für unser neues

Haus zeichnen. Den besten Entwurf haben wir ge-

meinsam im Baubeirat ausgesucht. Diesen Entwurf

und unsere Ideen haben wir mit Vertretern der