Seite 15 - Das Blindeninstitut W

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Dabei unterstützt das Blindeninstitut Würzburg
diese Menschen mit einer Reihe von Angeboten:
– Berufsvorbereitung
– sehgeschädigtenspezifische
Arbeitsplatzgestaltung
– Unterstützung im Umgang mit Behörden
– Diagnostik
– Gruppenangebote
– Hilfen bei der Organisation des Alltags
– Beratung der Eltern
– Ambulant Betreutes Wohnen
– Krisenintervention.
Krick-Medienzentrum
Im „Krick-Medien- und Hilfsmittelberatungs-
zentrum“ des Blindeninstituts beraten wir
blinde und sehbehinderte Menschen und helfen
ihnen bei der Auswahl geeigneter Hilfsmittel
und Medien. Adressaten unserer Arbeit sind
von Sehschädigung betroffene Menschen,
insbesondere natürlich die Schüler/-innen der
Graf-zu-Bentheim-Schule und vom Mobilen
Sonderpädagogischen Dienst unterstützte
Schüler/-innen an allgemeinen Schulen. In
enger Zusammenarbeit mit den Orthoptisten/
-innen bieten wir eine umfassende Hilfsmittel-
beratung gerade vor dem Hintergrund schu-
lischer Ausbildung von sehbehinderten Kindern
und Jugendlichen an. Alle vorhandenen Geräte
wie Bildschirmlesegeräte oder PC-Arbeitsplätze
für Schüler/-innen mit Sehbehinderung oder
Blindheit können erprobt und dann gezielt
beschafft werden. Für mehrfach behinderte
Schüler/-innen mit Sehschädigung werden
Medien zur visuellen Förderung, zur Entwick-
lungsförderung z.B. nach Lilli Nielsen oder zur
Kommunikationsförderung durch angepasste
PC-Lösungen zur Erprobung bereitgestellt.
Ein weites Feld an Methoden und
Technik hat sich durch die elektronische
Kommunikation eröffnet: Ein Teil des
Medienzentrums stellt Möglichkeiten
zur Verbesserung der Kommunikation
nicht verbal sprechender Menschen vor,
sowohl Lautsprache ersetzend als auch
Lautsprache ergänzend. Verschiedene
elektronische Hilfen erleichtern bzw.
ermöglichen dabei die Kommunikation
dieser Menschen. Diese Kommunika-
tionshilfen gibt es von einfachen Tasten,
um ein Spielgerät zu steuern, bis hin
zu komplexen Sprachausgabegeräten
und Computern. Alle Medien – elektro-
nische wie nichtelektronische – können
erst nach ausführlicher Diagnostik,
Beratung und Interventionsplanung
eingesetzt werden, so dass wir neben
der Versorgung der Kinder auch das
Umfeld aus Lehrern, Eltern und Betreu-
ern informieren und im Umgang mit den
Hilfsmitteln sensibilisieren.