Blinde und sehbehinderte Menschen benötigen Ihre Hilfe – mit Therapeutischem Reiten Glücksmomente schenken

  • Wir bieten Therapeutisches Reiten für blinde und sehbehinderte Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit weiteren Beeinträchtigungen.
  • Diese Therapie wird weder von der Krankenkasse noch von einer staatlichen Stelle übernommen.
  • Wir, eine Stiftung, die seit über 160 Jahren in ganz Bayern und in Thüringen Menschen mit Sehbehinderung und Blindheit unterstützt, benötigen daher Ihre Hilfe.
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Therapeutisches Reiten ermöglicht Glücksmomente für blinde und sehbehinderte Menschen

Die Blindeninstitutsstiftung begleitet blinde und sehbehinderte Menschen mit Mehrfachbehinderung von Geburt an bis ins frühe Erwachsenenalter. Unser Unterstützungsangebot umfasst alle Lebensbereiche. Bayernweit sind wir einzigartig in unserer Struktur und Größe. Mit der Erfahrung aus über 160 Jahren sind wir seit unserer Gründung 1853 zu Spezialisten in der Begleitung blinder und sehbehinderter Kinder, Jugendlicher und Erwachsener, die auf Unterstützung angewiesen sind, geworden.

Eines unserer Projekte, das uns sehr am Herzen liegt, ist das Therapeutische Reiten (oder genauer: das Heilpädagogische Voltigieren) – denn dieses ist so viel mehr als reine Bewegung.

Die sehbehinderten und blinden Kinder und Jugendlichen erhalten neues Selbstbewusstsein, können Aggressionen und körperliche Spannungen abbauen. Beim Reiten üben sie das Gleichgewicht zu halten oder Bewegungen gezielt auszuführen. Und sie lernen, wie es ist, Verantwortung für ein anderes Lebewesen zu übernehmen und Regeln einzuhalten. Die Wärme des Tierkörpers, der Geruch von Fell und Stall und das Klappern der Hufe geben Impulse und vermitteln eindrucksvolle Erfahrungen abseits vom Sehen.

Hierbei können Sie uns unterstützen, denn diese Therapie wird derzeit weder von Krankenkassen noch von staatlichen Stellen übernommen. Mit einer Einmalspende von nur 22 Euro – ohne Mitgliedschaft, ohne Abonnement, ohne Verpflichtung – ermöglichen Sie einem Kind am Therapeutischen Reiten teilzunehmen.

Therapeutisches Reiten ist ...

Ein blinder Junge in einer bunten Jacke streichelt ein Pferd an der Stirn.
... für einen Augenblick der Größte sein.
Wenn Arthur auf Therapiepferd Conchita sitzt, vergisst er völlig, dass er nicht sehen kann. Er spürt den Wind im Gesicht und den warmen Pferderücken unter sich. Er hört das durch den Sand gedämpfte Klappern der Hufe und nimmt den vertrauten Geruch im Reitstall wahr. Für ihn bedeutet Reiten, über sich selbst hinauszuwachsen.
Eine Jugendliche sitzt auf einem schwarz-weiß gefleckten Pferd und lächelt in die Kamera.
... getragen werden und sich etwas trauen.
Sichtlich stolz sitzt Darja auf „ihrem“ Pferd Conchita. Es gehört viel Mut dazu, sich mit einer Sehbehinderung von der Aufstieghilfe auf den Sattel zu schwingen. Doch nichts ist schöner als das Gefühl, getragen zu werden. Die wöchentliche Therapieeinheit mit Reittherapeutin Juliane Seith oder Heilpädagoge Eugen Brehmer ist für die hörsehbehinderte Jugendliche deshalb etwas ganz Besonderes.
Ein Junge mit Reithelm und grüner Jacke bürstet die Mähne eines schwarz-weiß gefleckten Pferdes.
... sich um jemanden kümmern und Verantwortung übernehmen.
Laurin genießt die Wärme, die er an seinem Körper spürt, wenn er die lange Mähne des Therapiepferds bürstet. Das gefällt nicht nur ihm, sondern auch Conchita. Der mehrfachbeeinträchtigte Schüler weiß, wie wichtig es ist, sich um die Pferdedame zu kümmern. Sie zu füttern und zu versorgen gehört eben auch zum Reiten dazu. Laurin freut sich, dass er diese Aufgabe übernehmen kann.

So sehen Glücksmomente beim Therapeutischen Reiten aus

Spendenformular

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