Veranstaltung am 08. Oktober 2019

Ausstellung | Eröffnung: 19:30 Uhr | Laufzeit bis 15. November 2019
Joseph Stefan Wurmer : Ordnung und Chaos, Objekte aus Holz
Joseph Stefan Wurmer : Ordnung und Chaos, Objekte aus HolzGeschlossenheit und Transparenz, Licht und Schatten, Ordnung und Chaos. Diese Gegensätze prägen die Arbeiten von Joseph Stephan Wurmer, die er aus meist frisch gefälltem Holz schneidet. Weiche Hölzer wie Pappel, Weide, Linde und Lärche sind sein bevorzugtes Material, aber auch Jahrhunderte alte Mooreichen. Sein wichtigstes Werkzeug ist dabei die Kettensäge mit Schwertern unterschiedlichster Längen. Seine Werkstatt hat er in der Halle einer ehemaligen Spiegelfabrik in Fürth, in der inspirierenden Umgebung zahlreicher Manufakturen und weiterer Künstlerateliers.
Für die Ausstellung hat sich der Künstler mit der nach der Wiedereröffnung der Marthakirche völlig veränderten Raumsituation intensiv auseinandergesetzt und außergewöhnliche Lösungen gefunden. - Die Ausstellung kann zu den Öffnungszeiten der Kirche besichtigt werden.
 
Konzert | Beginn: 20:00 Uhr
Romantik 2.0 - Ensemble [OPERASSION]
Romantik 2.0 - Ensemble [OPERASSION] [OPERASSION] ist eine Gruppe außergewöhnlicher Künstler. Prägend für den Charakter des Ensembles ist die Verbindung der verschiedenen künstlerischen Welten seiner Mitglieder. So verschmilzt das Tango-Instrument Bandoneon ganz selbstverständlich mit klassischen Instrumenten und Gesang zu einem einzigartigen Klang. Der künstlerische Ansatz des Ensembles ist ein bewusster Gegenentwurf zum „historisch Korrekten“.
In Romantik 2.0 wird die Idee der Romantik in unsere Zeit projiziert. An die Stelle der, wie bisher üblich, hintereinander gespielten vollständigen Werke tritt eine Collage musikalischer Gedanken entlang des gesungenen Erzählstrangs. Musik und Erzählung werden zum Auslöser individueller Assoziationen. Zeitsprünge ans Ende des 20. Jahrhunderts zum Tango Nuevo schaffen ein Gefühl für die unverminderte Aktualität der romantischen Gedankenwelt. - Fabian Dobler: Klavier | Antje Steen: Bandoneon | Tim Ströble: Cello | Douglas Yates: Gesang 

BITTE BEACHTEN SIE: Die Veranstaltung findet in der Marthakirche in Nürnberg, Königstraße 79, statt. Der unten stehende Button "Anfahrt" gilt nur für Veranstaltungen im Blindeninstitut Rückersdorf.

Veranstaltung am 22. November 2019

Ausstellung | Eröffnung: 18:30 Uhr | Laufzeit bis 24. November 2019
25 Jahre Kunst auf dem Dachsberg : Ausstellung zur Benefiz-Auktion
25 Jahre Kunst auf dem Dachsberg : Ausstellung zur Benefiz-AuktionNeben dem kulturellen Engagement verfolgt Kunst & Kultur am Dachsberg auch das Ziel, Menschen für die Belange des Blindeninstituts und seiner Schülerinnen und Schüler zu sensibilisieren und die Arbeit der Einrichtung ideell und soweit möglich auch finanziell zu unterstützen. Bereits zum zweiten Mal werden wir daher Bilder und Objekte von Künstlerinnen und Künstlern, die bei uns ausgestellt haben, versteigern. Die hochwertigen Arbeiten, die uns Maler und Bildhauer zur Verfügung gestellt haben, widerspiegeln die ganze Bandbreite künstlerischen Schaffens in der Region.
Die Ausstellung gibt Gelegenheit, sich vorab über die Objekte zu informieren, die zur Versteigerung kommen. Oliver Tissot, Frankens wortgewaltiger Schnelldenker und loquenter Entertainer übernimmt die Rolle des Auktionators. Der Erlös kommt den Kindern und Jugendlichen am Dachsberg zugute und wird für musik- und kunsttherapeutische Projekte verwendet.

Benefiz-Auktion: Sonntag 24. November 2019, Einlass 10:00 Uhr, Beginn 11:00 Uhr. Der Auktions-Katalog kann ab 28. Oktober unter kunstkultur-rue@blindeninstitut.de angefordert werden. 
Konzert | Beginn: 20:00 Uhr
La Caccia
La CacciaDamit fing vor 25 Jahren alles an: „Aus Anlass des 10-jährigen Bestehens der Blindeninstitutsstiftung im Landkreis Nürnberger Land und des Einzugs in unseren Neubau lade ich die Bürger Rückersdorfs und alle, die sich mit unserer Arbeit verbunden fühlen, zu einem Benefizkonzert ein“. So stand es in der Einladung zur musikalischen Matinee mit dem Percussion-Ensemble CABAZA am 27. November 1994. Mit Steve Reichs „Music for Pieces of Wood“ und Peter Kiesewetters „La Caccia“ standen – und stehen an diesem Abend wieder – zwei äußerst anspruchsvolle, aber extrem unterschiedliche Kompositionen auf dem Programm. Steve Reich als prominenter Vertreter der Minimal Music benötigt gerade mal fünf Paar Klanghölzer für sein grandioses Stück, während Peter Kiesewetter mit dem gesamten Instrumentarium, das Percussion-Musik aufzubieten hat, zur Treibjagd trommelt. Radek Szarek, Professor an der Hochschule für Musik Nürnberg, hat die beiden äußerst schwierigen Stücke für diesen Abend mit seinen Studenten eingeübt. Im zweiten Teil des Abends kommen Kompositionen von Roland Schmidt und Radek Szarek zur Uraufführung.