Taubblindheit & Hörsehbehinderung

Sehen und Hören sind unsere wichtigsten Fernsinne. Damit erhalten wir den größten Teil der Informationen aus unserer Umwelt.
Wenn unseren Schülerinnen und Schülern die Fernsinne nicht oder nicht vollständig zur Verfügung stehen, sind sie bei der Exploration ihrer Umwelt auf ihre Nahsinne (Riechen, Schmecken, Fühlen) angewiesen.
Sie müssen ihre Umwelt Schritt für Schritt „begreifen“. Dafür benötigen sie Begleitung.
Aus gemeinsam geteilten Erfahrungen und Erlebnissen entstehen Bedeutungen.

Besondere Unterstützung benötigen die Schülerinnen und Schüler mit Taubblindheit bei der Kommunikationsentwicklung.
Aus den gemeinsamen Erlebnissen entstehen erste individuelle Gebärden.
Für die Kommunikation mit den taubblinden Schülerinnen und Schülern werden insbesondere Bezugsobjekte, Gebärden,  taktile Gebärden, das Fingeralphabet und auch das Lormalphabet benutzt.
Schülerin betastet eine getrocknete Maispflanze
Sind unsere Schülerinnen und Schüler mit Hörgeräten oder Cochlea-Implantaten (CI) versorgt, ist regelmäßige Hörförderung wichtig. Kinder und Jugendliche mit CI erhalten zudem eine individuelle Betreuung und Begleitung.