´╗┐ Jahresbericht des Blindeninstituts Thüringen 2015/2016
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Vorwort

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Freunde und Unterstützer des

Blindeninstitutes Thüringen,

auch in diesem Jahr haben wir für Sie wieder ein Feu-

erwerk von Eindrücken aus unserer Arbeit zusammen-

gestellt: Sie können teilhaben am spannenden Alltag

einiger Schülerinnen und Schüler, Bewohnerinnen

und Bewohner und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

bekommen Einblicke in die Entwicklung unserer Bau-

arbeiten und in die Durchführung von Projekttagen

und Veranstaltungen.

Im Blindeninstitut Thüringen wird beständig (um)

gebaut. Anforderungen verändern sich, Konzepte

verändern sich und wirken auf die Umgebungsgestal-

tung ein. Als ich im November 2014 kam, wurde noch

das neue Institutsleiterbüro umgebaut, es ging dann

weiter mit dem Umbau des Dachgeschosses und dem

Bau der Balkone in der 2. Etage des Robert Koch-

Hauses. Das Dachgeschoss ist mittlerweile schon seit

einigen Monaten in Benutzung und für uns räumlich

eine echte Entlastung, können doch viele Fortbil-

dungsveranstaltungen und größere Besprechungen

im neuen Konferenzraum stattfinden. Die drei neuen

Büroräume sind ebenfalls schon bezogen worden,

jetzt fehlt nur noch eine entsprechende Gestaltung

der neuen Räumlichkeiten. Wir gehen davon aus,

dass die Balkone in der 2. Etage Anfang Oktober 2016

fertig gestellt sind. Von jedem Bewohnerzimmer aus

kann der Balkon betreten werden, dies bedeutet einen

erheblichen Zugewinn an Wohn- und Lebensqualität

für die Bewohnerinnen und Bewohner, die dort leben.

Sehr neugierig beobachtet wurden die vielen Hand-

werker, die die neuen Balkone gebaut haben, von den

Tagesschulkindern der Bentheim-Schule. Und immer,

wenn ein großer Hebekran kam um neues Material auf

das Dach zu transportieren, war dies für viele Schüler

und Bewohner, insbesondere den männlichen darun-

ter, eine große Sensation.

In diesem Jahr gab es zum Schuljahresbeginn

2016/2017 wieder einige Umzüge. Einige Bewohnerin-

nen und Bewohner wurden ausgeschult und zogen in

den Erwachsenenbereich, also auch in ein anderes

Haus, um. Innerhalb des Erwachsenenbereiches

gab es ebenfalls einige Umzüge, da wir ab Juli 2016

nun endlich die Kapazitätserweiterung von 24 auf 30

Plätze umsetzen konnten. Auf zwei von drei Etagen

befinden sich nun sogenannte Großgruppen mit

jeweils 9 Bewohnern, die bis zum Jahr 2017 ebenfalls

noch wachsen werden um dann insgesamt bei einer

Platzzahl von 36 Bewohnern anzukommen. Gleichzei-

tig mit der Platzzahlerhöhung wurden auch die Per-

sonalschlüssel angepasst, d.h. wir haben einige neue

Kolleginnen und Kollegen bei uns begrüßen dürfen.

Hinzu kommt, dass langjährige Fachkräfte (Kranken-

schwestern) in Rente gehen und neue Kolleginnen und

Kollegen dafür gefunden werden müssen.

Die Akquise von Fachkräften ist zukünftig für uns eine

der größten Herausforderungen. Aus diesem Grund

haben wir im letzten Jahr eine Kooperationsverein-