Jahresbericht des Blindeninstituts Regensburg 2017
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Traditionell – im Cabrio unterwegs

Jedes Jahr in den Sommerferien rollen zahlreiche

wunderschöne, alte, gepflegte Autos auf den Hof

des Blindeninstituts im Regensburger Stadtwesten.

Betreute und Betreuer warten dort schon auf die

Fahrzeuge mit ihren Fahrern.

Das Wort „traditionell“ bekommt hier eine doppelsinni-

ge Bedeutung. Denn zum einen sind natürlich die Autos

mit traditionellem Hintergrund im Einsatz und haben alle

ein bestimmtes Alter. Oldtimer darf sich nämlich nur ein

Auto nennen, das älter als 30 Jahre ist. Erkennen kann

man dies an einem H-Kennzeichen. Passend ist das

Wörtchen Tradition in jedem Fall auf die Wiederholung

dieser Veranstaltung. Die Fahrt wird vom 1. Oldtimer-

club Regensburg in Kooperation mit dem Kiwanis-Club

Regensburg zum sechsten Mal organisiert. Federfüh-

render Organisator ist jährlich Prof. Dr. Axel Geiger.

Auf dem Hof des Blindeninstituts trifft man sich zu-

nächst zu einer kleinen Begrüßung. Ebenfalls traditi-

onell ist hier der Bürgermeister der Stadt Regensburg

anwesend um der Einrichtung sowie den Vereinen für

die Kooperation und diese große Geste zu danken und

eine Gute Fahrt zu wünschen. Bürgermeisterin Gertru-

de Maltz-Schwarzfischer unterstrich dies mit den Wor-

ten: „Dies sei der richtige Dienst an der Gesellschaft“.

Dann beginnt die Fahrt und führt entlang der Naab

bis nach Kallmünz. Von dort geht es über Wolfsegg

zurück. In Pielenhofen und in Nittendorf wird jeweils

eine Rast gemacht. In Pielenhofen kehrt man wie

jedes Jahr in der Campingplatzraststätte Distelhausen

ein, die mit einem sehr guten Essen und vor allem aber

mit einer unheimlichen Gastfreundlichkeit aufwarten.

Auch hier kennt man sich bereits. Ebenso ergeht es

der Gruppe in der Eisdiele Nittendorf.

Zwischendurch, auf der Straße weht den Kindern und

Jugendlichen sprichwörtlich der Wind um die Nase.

Auf dem Rückweg sind alle sehr zufrieden und satt.

Die Tradition wird mit Sicherheit fortgesetzt.

Ulrike Weimer

, ÖA