Jahresbericht des Blindeninstituts Rückersdorf 2017
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Im Namen unserer Schülerinnen und Schüler bedan-

ken wir uns bei allen, die uns unterstützen und wün-

schen uns, dass wir auch in Zukunft auf Sie rechnen

können!

Viel Freude beim Lesen wünscht Ihnen

Mechthild Gahbler,

Institutsleitung

Das Hoppolek ist da!

Ein lang gehegter Wunsch ist für das

Blindeninstitut Rückersdorf und seine

Betreuten in Erfüllung gegangen

Das Hoppolek wurde von der schwedischen Phy-

siotherapeutin Ylva Dalén entwickelt und bereits im

Frühjahr 2015 im Rahmen der Projektwoche „Stehen

verstehen“ vorgestellt.

In dem Produktnamen stecken die Worte Hüpfen

und Spielen und damit ist schon eine ganze Menge

gesagt. Denn auf dem Hoppolek erlebt das Kind,

das behinderungsbedingt nicht stehen / gehen und

dazu noch wenig oder nichts sehen kann, Hüpfbe-

wegungen, Drehungen und Vibrationen zu Musik. Es

kann alle Aktionen selbständig über eine Schalttafel

anwählen und kombinieren und so erstmals erleben,

was für gesunde Kinder selbstverständlich ist: Freude

am Hüpfen und Kreiseln und den selbst initiierten

Bewegungen.

Die vestibuläre Stimulation, also das Hüpfen und

Drehen, spricht das Gleichgewichtssystem an, die

Körperwahrnehmung wird geschult und das Kind kann

sich besser aufrichten. Es erlebt ein achsengerechtes

Stehen. Nicht zuletzt bietet die Schalttafel des Hop-

polek einen Anreiz zum Hinschauen und Sehen sowie

zum Einsatz der Hände.

Möglich wurde die Anschaffung des hochwertigen

und damit auch kostenintensiven Geräts durch groß-

zügige Spenden.

Den Grundstock legten die Erlöse eines Benefizkonzer-

tes der Staatsphilharmonie Nürnberg, bei der am 23.

November 2016 auch die Scheckübergabe stattfand.