Jahresbericht des Blindeninstituts Würzburg 2017
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Was hat dir am Umzug Spaß gemacht?

Aron:

Das Tragen der Möbel. Durch die körperliche

Arbeit fühlte ich mich ausgelastet

Was ist der Unterschied zur Werkstatt?

Aron:

Die Arbeit ist abwechslungsreich, man muss

nicht an einem Fleck bleiben, um zu arbeiten. Au-

ßerdem ist man körperlich mehr gefordert und man

arbeitet auch draußen.

Welche Erfahrungen hast du gemacht?

Aron:

Gute! So gute, dass ich jederzeit wieder dort

arbeiten würde. Es war toll zu lernen, wie man Tapeten

von der Wand löst. Außerdem durfte ich beim Einbau

von den Dachfenstern helfen.

Was ist dein Traumberuf?

Aron:

Im Blindi bei der Haustechnik arbeiten, in der

Landschaftspflege – am liebsten mit Senat und Bern-

hard.

Text und Interview:

Thomas Aurich

Nici’s Treff

Am 13. November 2015 stand für einen Moment die

Zeit still. Nicolas von der Tann verstarb zu jung, zu

früh!

Nicolas war ein besonders engagierter Mitarbeiter

der Bentheim Werkstatt und setzte sich mit vollem

Eifer für die Belange seiner Kollegen ein, war Vertrau-

ensperson und vielen persönlich eine Unterstützung

durch sein Engagement als Werkstatt-Rat.

Einer seiner größten Wünsche war es, dass die

Mitarbeiter der Bentheim Werkstatt einen eigenen

Rückzugsort bekommen, wo sie in Ruhe ihre Pausen

verbringen und einfach mal chillen – so würde das die

Jugend heute wohl ausdrücken – können. Ein Pausen-

pavillon – das wäre es!

Nach seinem zu frühen Tod gingen für diesen Zweck

vielen Spenden anlässlich seiner Beisetzung ein.