Jahresbericht des Blindeninstituts Würzburg 2017
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kräftige Ergebnisse über deren Sehvermögen gewon-

nen werden.

Um Vorsorgemaßnahmen im Bereich Sehen dauerhaft

in den teilnehmenden Senioreneinrichtungen zu veran-

kern, richtet sich das Programm aber nicht nur an die

Bewohner und deren Angehörige, sondern auch an die

Leitungsverantwortlichen und die Fach- und Pflege-

kräfte. Mithilfe von Mitarbeiterfortbildungen, einer

Begehung im Hinblick auf Barrierefreiheit und einer

ausführlichen Beratung soll die Entwicklung hin zu ei-

ner „sehgerechten“ Einrichtung angestoßen werden.

Die Experten des Blindeninstituts unterstützen das

Leitungspersonal auch beim Aufbau eines regionalen

Netzwerks. Denn der Kontakt zu Augenärzten, Opti-

kern, Rehabilitationsfachkräften und Selbsthilfeverei-

nigung in der Region sorgt langfristig für eine optimale

Versorgung der Bewohner rund um das Sehen.

Die Teilnahme an dem Programm ist für vollstationäre

Pflegeeinrichtungen kostenfrei. Finanziert wird das

Präventionsteam und das komplette Programm von

den beteiligten Pflegekassen der AOK Bayern, des

BKK Landesverbandes Bayern, der IKK classic, der

Knappschaft, der Sozialversicherung für Landwirt-

schaft, Forsten und Gartenbau – SVLFG als Land-

wirtschaftliche Pflegekasse und der Kaufmännischen

Krankenkasse KKH.

Mehr Informationen über das Präventionsprogramm

sind im Internet unter

www.blindeninstitut.de/gutes-sehen

zu finden.

Carolin Gachstetter

Kerstin Klein und Denis Herrlinger überprüfen die Barrierefreiheit eines

Treppenhauses für blinde und sehbeeinträchtigte Bewohner.

Anfang August fand ein Pressetermin mit Vertretern der beteiligten Pfle-

gekassen und des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und

Pflege im Senioren- und Pflegeheim Vincentinum in München statt.