Jahresbericht des Blindeninstituts Würzburg 2017
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Vorwort

Liebe Eltern, Förderer und

interessierte Leserinnen

und Leser,

liebe Kolleginnen und Kollegen,

das zurückliegende Schuljahr 2016/2017 war geprägt

von vielen Verhandlungen mit den verschiedensten

Kostenträgern und den Versuchen, die Betreuung und

Förderung der uns anvertrauten Kinder, Jugendlichen

und jungen Erwachsenen weiter auszubauen und

ihre Lebenswirklichkeit im Sinne der größtmöglichen

Teilhabe und Selbstbestimmung zu gestalten. Wir sind

davon überzeugt, dass die Ergebnisse unserer Bemü-

hungen in die richtige Richtung zeigen und wir daher

auch optimistisch in die Zukunft blicken können.

Dies bedeutete aber auch neue Wege zu beschreiten,

viele Veränderungen „in Kauf zu nehmen“ und den

Aufbruch zu neuen Anforderungen und Aufgabenfel-

dern zu wagen. Für alle Beteiligten bedeutete dies ein

hohes Maß an Bereitschaft, sich auf Veränderungen

nicht nur einzulassen, sondern diese auch zuzulassen.

Von Seiten der Mitarbeitenden erleben wir im Blin-

deninstitut eine große Bereitschaft und ein starkes

Engagement für und im Sinne der uns anvertrauten

Menschen.

Es geht also viel voran, das können wir Leitungsver-

antwortlichen deutlich spüren und das ist auch wich-

tig. Denn wie schon J. F. Kennedy treffend bemerkte:

„Veränderung ist das Gesetz des Lebens. Diejenigen,

die nur auf die Vergangenheit oder die Gegenwart

blicken, werden die Zukunft verpassen“.

Begleiten Sie mich nun bei meinem kurzen

Streifzug

durch das vergangene Schuljahr

.

Gleich zu Beginn des neuen Schuljahrs veranstaltete

unsere sehr aktive Jugend- und Auszubildenden-

vertretung (JAV) eine „Welcome-Party“ für „unsere

Neuen“. Gerade bei unseren jungen zukünftigen

KollegInnen – wir sprechen hier von annähernd 90

jungen Menschen am Standort Würzburg, die eine

Ausbildung durchlaufen, ein Praktikum oder einen

Freiwilligendienst wie FSJ oder BFD ableisten – wird

zukünftig ein immer größerer Schwerpunkt liegen

müssen, um auch für die kommenden Jahre bezüg-

lich der personellen Ausstattung gut aufgestellt zu

sein.

Auch das Ehrenamt gewinnt immer mehr an Bedeu-

tung in unserem Alltag. Knapp 30 Bürgerinnen und

Bürger schenken einen Teil ihrer Zeit unseren Kindern,

Jugendlichen und Erwachsenen, um sie zu unterstüt-

zen. Dies kann z. B. die Begleitung zum Rollstuhltanz,

zum Englischkurs, in der Begegnung mit Hunden oder

bei der Freizeitgestaltung sein. Hier haben sich über

die Jahre hinweg Bindungen und Kontakte ergeben,

die von hoher gegenseitiger Wertschätzung geprägt

sind. Um dieses große Engagement zu würdigen,

veranstalten die beiden Würzburger Institute jährlich

einen Ehrenamtsabend mit einem leckeren Menü aus

unserer Küche und einem kleinen Dankeschön für die

„Ehrenämtler“.