Jahresbericht des Blindeninstituts Würzburg 2017
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Lichtschalter sucht man in den Gängen der Graf-zu-

Bentheim-Schule vergebens. Bewegungsmelder

schalten das Flurlicht ein und aus.

Allerdings kann durch einen Schalter das Flurlicht auf

volle Stärke gestellt werden, wenn Schüler dies be-

nötigen, um beispielsweise den Reißverschluss ihrer

Jacke zu schließen.

Farbkonzept

Schon der erste Blick auf die Außenfassade macht

deutlich: Wir sind bunt!

Doch steckt ein durchdachtes Farbkonzept hinter die-

ser Buntheit. Die Farben gelb, rot, grün und blau be-

stimmen nicht nur die einzelnen Bauteile von außen,

sondern finden sich sowohl in den Treppenhäusern

wie auch den diesen nahestehenden Garderobenrück-

wänden wieder.

Und diese Farben treffen sich in dem von dem Künst-

ler Ludger Hinse gestalteten „Farbenspiel“ an der

Decke der großen Aula wieder.

Beleuchtung in den Klassenzimmern

Die Entwicklung der LED-Lichttechnik erlaubt es,

die Beleuchtung in den Klassenzimmern passend zur

Unterrichtssituation zu gestalten.

Wir haben abgependelte Leuchten, die grundsätz-

lich 50% an die weiße Decke strahlen, um durch die

Reflektion den gesamten Raum zu beleuchten. 50%

des Lichtes wird direkt nach unten abgestrahlt und

erleuchtet den Arbeitsplatz. Dort erreichen wir eine

Lichtstärke von 1000 Lux, wie es für die meisten

sehbehinderten Schüler ideal ist. Teilweise kann so

auf die Einzelleuchten an den Schülertischen ver-

zichtet werden. Die Steuerungsmöglichkeiten bieten

eine Vielzahl von Variationen. Um aber in der Praxis

sinnvoll einsetzbar zu bleiben, haben wir vier Lichtsze-

nen bestimmt:

1. Licht für den allgemeinen Unterricht – ein ange-

nehmes Licht ohne Blendung

Nachher

Vorher