Jahresbericht des Blindeninstituts Würzburg 2017
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Sportliches Kräftemessen blinder und sehbehinderter Schüler

Das 25. Landesschul-

sportfest der Länder

Bayern und Baden-

Württemberg lag

heuer organisato-

risch in den Händen

der Graf-zu-Bent-

heim-Schule. Der

erste Wettkampftag

mit Leichtathletik

war leider wetter-

technisch recht

frisch, was den

Eifer der jungen

Athleten aber

nicht abkühlte. Im

strömenden Regen

begrüßten Vertre-

ter des bayerischen und baden-württembergischen

Kultusministeriums, der Blindeninstitutsstiftung, der

Gemeinde Veitshöchheim und vom Sponsor BASF

Coatings GmbH die rund 170 Sportler aus Bayern

und Baden-Württemberg. Zwei Tage lang haben sich

blinde und sehbehinderte Schülerinnen und Schüler in

Veitshöchheim und Würzburg in Leichtathletik, Goal-

ball, Schwimmen und Basketball gemessen.

Thomas Kandert

ichung

hema

Siesichbei:

mainpost.de

oder-208

Juli2017

,19.Juli2017

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WUES - Seite 11

FRANKEN

170jungeSportlernahmenamLandesschulsportfestfürblindeundsehbehinderteSchülerteil.

FOTO:MICHAELENDRES

Franziska Liebhardt als Vorbild

essportfest für Blinde und Sehbehinderte wurde in Würzburg und Veitshöchheim ausgetragen

................................

arbeiter

RES

................................

fürjedesKind

und Jugendli-

ermitteltSport

sdaswichtige

ukönnenund

esellschaft zu

erzeugungvon

Paralympics-

nerin2016im

eshalb unter-

desschulsport-

Sehbehinderte

dBaden-Würt-

rg. 170 junge

anteil.

e die Veranstal-

ndDonnerstag

entheim-Schule

Sportanlage in

mBlindeninsti-

hnSchulenund

idenBundeslän-

mitSehbehinde-

ltungteil,diein

us

ausgetragen

ihre Leistungen

zein.

t Sportlehrer an

-Schuleundor-

sportfest.„Schü-

lerausFördereinrichtungensollenan

zweiTagenzusammenkommenund

sich in verschiedenen Sportarten

messen.DazugehörenLeichtathletik,

Schwimmen, Goalball und Basket-

ball.AußerdemsollensichdieKinder

undJugendlichenkennenlernen.“

Der Veranstalter, das bayerische

Kultusministerium,wardurchTho-

mas Glatzeder von der bayerischen

Landesstelle für den Schulsport in

Würzburg vertreten. Er

findet es

wichtig, dass diese Sportveranstal-

tungweiterhinstattfindet.„DieVer-

anstaltungisteinBegegnungsfestfür

alle.InderSportartGoalballqualifi-

zierensichaußerdemdieSiegerfür

dasBundesfinaleinBerlin.“

BeimGoalballspielenjeweilsdrei

Spieler zweimal zwölf Minuten und

versuchen, einen 1,25 Kilogramm

schweren klingelnden Hartgummi-

ballindasneunMeterbreiteund1,3

MeterhohegegnerischeTorzubug-

sieren.Dabeihabenalleeinelichtun-

durchsichtigeBrilleauf,damitfüralle

Chancengleichheit

besteht.

Das

Spielfeldistneunmal18Metergroß.

Die Sportart ist seit 1976 paralym-

pischundeinederbeliebtestenMög-

lichkeitenfürMenschenmitSehbe-

hinderung, sich sportlich in einer

Mannschaftzubetätigen.

UnterschiedlicheHandicapfaktoren

Die Schüler von drei bayerischen

und

sieben baden-württembergi-

schen Schulen wetteiferten außer-

dem im Weitsprung, Kurzstrecken-

oder 800-Meter-Lauf, Schlagball mit

80 oder 200-Gramm-Bällen und im

Kugelstoßen.IndenMannschaftsdis-

ziplinen konnten sich die jungen

Sportler

im

Basketball

und

Schwimmstaffel-Wettkämpfen mes-

sen.

In den Leichtathletikwettkämp-

fen, die eigentlich im Dreikampf

ausgetragen werden sollten,

aber

aufgrund des Wetters ohne Weit-

sprung als Zweikampf stattfanden,

werdeninzweiverschiedenenLeis-

tungsklassen die Platzierungen er-

mittelt. Die Jungen und Mädchen

werdenindieLeistungsklassenBlin-

deSportlerundSportler,diesehbe-

hindert und hochgradig sehbehin-

dert sind, eingeteilt. Sportler der

zweitenKategoriebekommeneinen

positiven Faktor angerechnet, um

ihr größeres Handicap auszuglei-

chen. Den Kindern beim Landes-

sportfest war vor allem bei den

MannschaftsdisziplinendieMotiva-

tion und der Ehrgeiz anzumerken,

abertrotzdembliebauchimmerder

Respekt und die Fairness dem Geg-

nergegenübergewahrt.

MitSpaßbeiderSache

Doch auch an der Einzelwett-

kampfsportartLeichtathletikerfreu-

ten sich die jungen Athleten. „Mir

bereitetSportvielSpaß.Ichlaufeger-

neundmessemichgerneimWeit-

wurf“, sagte beispielsweise Teilneh-

merJasonHohl.

Franziska Liebhardt nahm am

SchlussdieSiegerehrungvor–fürsie

eineHerzensangelegenheit.

äder nehmenHürde

nimNaturparkOdenwaldzugestimmt

..........................................

Mitarbeiter

NAMMON

...........................................

e erste Hürde für

turparkBayerischer

inahe genommen:

huss hat in einer

r Ausweisung von

fürdieWindkraft

n fehlt noch das

Bezirkstag. Damit

egfrei,imRegional-

ngsweise auf kom-

Genehmigungsver-

en. Der Bezirk war

efasst,daeralsVer-

für den Naturpark

em Beschluss kam,

InsgesamtdreiJahre

it der Prüfung be-

legungsrunden und

zahlreicherHinwei-

evonBürgern,von

vonTrägernöffent-

waren nötig. Wäh-

rpark Spessart auf-

hlreichen Schutzge-

ühzeitig ausgeschie-

FachbürobeiderBe-

tuationimFalledes

inemanderenErgeb-

EinerstesStandort-

on zwölf Zonen mit

us. Davon sind nun

slegungsrunden und

tigung neun Zonen

rübriggeblieben.Das

sindetwafünfProzentderGesamt-

flächedesNaturparks.

Die beiden CSU-Bezirksräte Tho-

masHabermannundJohannesSitter

in Vertretung für den erkrankten

PeterMotschstimmtendennochda-

gegen:Habermann,gelernterJurist,

vermissteeinebelastbarePrüfungder

WirtschaftlichkeitderStandorte.Ein-

griffeindenNatur-undLandschafts-

schutz dürften in einem Naturpark

nur erfolgen, wenn auch „dieSinn-

haftigkeitderWindenergie“nachge-

wiesensei.Ererwartet,dassderBe-

schlussdamitrechtlichnichtbelast-

barseinkönnte.Grünen-Bezirksrätin

Barbara Imhof geht dagegen davon

aus, dass „den Belangen des Arten-

und

Landschaftsschutzes

ausrei-

chend Rechnung getragen wurde“.

AndererAnsichtistauchBezirkstags-

präsident Erwin Dotzel, der auf die

Wirtschaftlichkeitsprüfung im Ge-

nehmigungsverfahrenhinwies.

Deutliche Kritik gab es auch von

FDP-Bezirksrätin Adelheid Zimmer-

mann,diealsnichtstimmberechtig-

terGastanderSitzungteilnahm.Sie

kritisierte,dassdieÜberprüfungdes

Artenschutzes nur bei Arten erfolgt

sei,dieimbayerischenWinderlassals

„kollisionsgefährdet“

ausgewiesen

sind.Siebezweifelte,dassderNatur-

park Odenwald tatsächlich einen

„wesentlichen Beitrag“ zur Energie-

wendeleistenkönneunddamitdie

Ausweisung von Zonen, die auch

Wälderumfassen,gerechtfertigtsei.

tvolle Maintalhänge

le Biotopkartierungin Main-Spessart

eha)

Die felsdurch-

enrasen der

steilen

gehörenzudenwert-

nden in Bayern und

um für viele seltene

nzenarten,heißtesin

itteilung des Landes-

welt.Dasbestätigedie

Biotopkartierung

im

in-Spessart. Nach der

vorrund25Jahrenhat

dasLfUindenJahren2013bis2016

zum zweiten Mal gemeinsam mit

demLandratsamtMain-Spessartden

Landkreis systematisch untersucht.

Über6900Hektarunddamit5,2Pro-

zent der Landkreisfläche wurden

voneinemFachbüroausKarlstadtals

Biotopkartiert.DasbayerischeUm-

weltministerium

stellte

rund

420000EurofürdieBiotop-Inventur

zurVerfügung.

Quelle: Main-Post

Organisation

Veranstalter

|BayerischesStaatsministerium fürBildungundKultus,Wissenschaftund

Kunst,Ministerium fürKultus,JugendundSportBaden-Württemberg

Ausrichter&Gesamtorganisation

|Graf-zu-Bentheim-SchuleWürzburg,Ohmstraße 7,

97076Würzburg,Tel.0931/ 2092-117,Fax 0931/ 20 92-123, gzb-schule@blindeninstitut.de

inKooperatio mitdemArbeitskreisSport inSchuleundVerein inStadtund Landkreis

Würzburg sowiederRegierungvonUnterfranken.

Dankeschön

DiesesSportfestkannnur stattfinden,wennwiresgemeinsammitvielen

HelfernundUnters ützernausrichten.Wirdankenallenherzlich,die

zusammenmituns zumErfolgdesFestesbeitragen:

• Blindeninstitutsstiftung,Würzburg

• BerufsförderungswerkWürzburg,Veitshöchheim

• GemeindeVeitshöchheim

• StadtWürzb rg

• BASFCoating GmbH,Würzburg

• WürzburgerVersorgungs-undVerkehrs-GmbH

• Gym asiumVeitshöchheim

• bonitasprintgmbh,Würzburg

• BayerischeSportjugende.V.,München

• J.E.SchumGmbH&Co.KGWürzburg

• Bayla Früchteverwertung, FranzG.BrendleGmbH&Co.KG

• BadBrücke auer,Staatl.MineralbrunnenAG

• FrankoniaSchokoladenwerkeGmbH,Veitshöchheim

• Nike Factorystore,Wertheim

• SparkassenverbandBayern,München

sowieunseremHauptsponsor

25. Landesschulsportfest

für Blinde und Sehbehinderte

der Länder Bayern und Baden-Württemberg

am 12. und 13. Juli 2017

in Veitshöchheim und Würzburg

unterderSchirmherrschaft

desBayerischenKultusministersDr. LudwigSpaenle