LIEBE LESERIN, LIEBER LESER,
seit fast fünf Jahrzehnten begleiten wir taubblinde und hörsehbehinderte Menschen. Im Blindeninstitut Würzburg leben und lernen Menschen aller Altersgruppen mit Taubblindheit. Damit gehört das Blindeninstitut zu den wenigen Kompetenzzentren für Taubblindheit in Deutschland.
Doch nicht nur in Würzburg, sondern auch an allen anderen Standorten der Stiftung leben Klientinnen und Klienten, deren beide Fernsinne – Sehen und Hören – beeinträchtigt sind oder sein könnten. Unsere Kollegin Dr. Tabea Sadowski bringt es auf den Punkt: „Gerade bei Menschen mit komplexen, also körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen müssen wir von einer Einschränkung beim Sehen und/oder Hören ausgehen, bis das Gegenteil bewiesen ist.“
Mit erheblichen Auswirkungen auf die Kommunikationsmöglichkeiten, denn eine interne Evaluation hat gezeigt: Mehr als zwei Drittel der vom Blindeninstitut begleiteten Klientinnen und Klienten verfügen über keine verbale Lautsprache. Es geht also nicht um wenige Einzelschicksale. Kommunikation ist jedoch die zentrale Voraussetzung für Selbstbestimmung und Teilhabe. Helen Keller formulierte es eindrücklich: „Blindheit trennt von den Dingen – Taubheit von den Menschen.“ Die doppelte Sinnesbeeinträchtigung birgt damit ein hohes Risiko von Ausgrenzung. Umso entschiedener setzen wir uns für gutes Sehen, gutes Hören und gelingende Kommunikation ein – in Projekten, im Alltag und in unserer fachlichen Weiterentwicklung. Entdecken Sie in dieser Ausgabe die vielfältigen Spuren dieses Engagements.

Johannes Spielmann, Vorstand Dr. Marco Bambach, Vorstand
LIEBE LESERIN, LIEBER LESER,
seit fast fünf Jahrzehnten begleiten wir taubblinde und hörsehbehinderte Menschen. Im Blindeninstitut Würzburg leben und lernen Menschen aller Altersgruppen mit Taubblindheit. Damit gehört das Blindeninstitut zu den wenigen Kompetenzzentren für Taubblindheit in Deutschland. Doch nicht nur in Würzburg, sondern auch an allen anderen Standorten der Stiftung leben Klientinnen und Klienten, deren beide Fernsinne – Sehen und Hören – beeinträchtigt sind oder sein könnten. Unsere Kollegin Dr. Tabea Sadowski bringt es auf den Punkt: „Gerade bei Menschen mit komplexen, also körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen müssen wir von einer Einschränkung beim Sehen und/oder Hören ausgehen, bis das Gegenteil bewiesen ist.“ Mit erheblichen Auswirkungen auf die Kommunikationsmöglichkeiten, denn eine interne Evaluation hat gezeigt: Mehr als zwei Drittel der vom Blindeninstitut begleiteten Klientinnen und Klienten verfügen über keine verbale Lautsprache. Es geht also nicht um wenige Einzelschicksale. Kommunikation ist jedoch die zentrale Voraussetzung für Selbstbestimmung und Teilhabe. Helen Keller formulierte es eindrücklich: „Blindheit trennt von den Dingen – Taubheit von den Menschen.“ Die doppelte Sinnesbeeinträchtigung birgt damit ein hohes Risiko von Ausgrenzung. Umso entschiedener setzen wir uns für gutes Sehen, gutes Hören und gelingende Kommunikation ein – in Projekten, im Alltag und in unserer fachlichen Weiterentwicklung. Entdecken Sie in dieser Ausgabe die vielfältigen Spuren dieses Engagements.

Johannes Spielmann, Vorstand

Dr. Marco Bambach, Vorstand
