Auf einem hell beleuchteten Leuchttisch steht ein kleines transparentes rotes Miniaturhaus aus Kunststoff. Dahinter sind zwei stilisierte Tannenbäume zu sehen – einer aus mattem Material, der andere als gelb leuchtende Kontur. Die Szene ist dunkel umgeben, sodass die Objekte klar hervortreten.

Einblicke ins Sehprojekt: Familien der Frühförderung besuchen den Dachsberg

Eine schöne Tradition: Beim Sehprojekt lädt die Frühförderung Familien zu einem gemeinsamen Nachmittag ein. Vier Familien folgten der Einladung und erlebten zusammen einen besonderen und bereichernden Tag.

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Einblicke ins Sehprojekt: Familien der Frühförderung besuchen den Dachsberg

Auf einem beleuchteten Leuchttisch sind Schattenspielfiguren von verschiedenen Tieren zu sehen, darunter ein Hase, ein Bär und ein Fuchs.

Eine gewachsene Tradition

Es ist inzwischen schon eine kleine Tradition: Wenn ein Sehprojekt im Blindeninstitut aufgebaut ist, lädt die Frühförderung auch die Familien, deren Kinder durch uns betreut werden, zu einem gemeinsamen Besuch ein.

An einem schönen Freitagnachmittag folgten vier Familien der Einladung, eine Familie war leider aufgrund von Krankheit verhindert. Die weiteste Anreise hatte eine Familie aus Herrieden im Landkreis Ansbach. Der Vater hatte extra früher Feierabend gemacht, um seine Frau und Kinder begleiten zu können.

Eintauchen ins Sehprojekt

Hände ertasten eine Reihe taktiler Symbolkarten auf einem Tisch, umgeben von verschiedenen fühlbaren Tierfiguren und Materialien.
Die Veranstaltung startete zum Ankommen mit einem gemeinsamen Kaffeetrinken in der Aula. In der besonderen Atmosphäre des am späten Nachmittag schon ganz ruhigen Blindeninstituts, nur das Reinigungspersonal zog noch seine Runden, war es den Familien möglich, sich untereinander kennen zu lernen und Erfahrungen auszutauschen.

Danach ging es für alle ein Stockwerk tiefer in den Meditationsraum, wo die örtlichen Arbeitskreise Sehen und UK das Sehprojekt zum Bilderbuch „Es klopft bei Wanja in der Nacht“ so liebevoll und professionell aufgebaut hatten.
Zwei Kinder sitzen in einem abgedunkelten Raum, eines in einem Liegesitz und eines an einem Tisch mit Ablagefläche. Vor ihnen steht eine leuchtende Lichtquelle. Im Hintergrund sind Wandvorhänge, ein offenes Buch und verschiedene Materialien für ein Sinnes- oder Sehangebot zu sehen.

Eine Welt voller Sinneserfahrungen

Was gab es da alles zu entdecken! Schon bei Eintreten wurden die Besucher von einem hörbar starken Wintersturm begrüßt, über „Knisternden Schnee“, der mittels Luftpolsterfolie simuliert wurde, ging es die Rampe hinunter zu den verschiedenen Tieren und Wanja in seinem Bett. Alles war über viele Sinne zu erfahren und durch die vielen Lichter wurde insbesondere der Sehsinn angeregt.
Auf einem beleuchteten Leuchttisch sind Schattenspielfiguren von verschiedenen Tieren zu sehen, darunter ein Hase, ein Bär und ein Fuchs. Eine Hand bedient davor liegende Symbolkarten mit einfachen Illustrationen.
Dabei hatten alle Kinder, auch die mit komplexen Behinderungen und starken Sehbeeinträchtigungen, große Freude und lebten zum Teil sichtlich auf, weil es für jeden und jede mit seinen Möglichkeiten so viel zu entdecken gab.
Ein Kind sitzt in einem Rollstuhl mit Ablagebrett und erforscht ein Tablett mit Wassergefülltem Kissen, in dem Schneeflocken schwimmen.  Das Kind trägt gestreifte Kleidung und sitzt nahe an der dekorierten Szene des Sehprojekts.

Entsprechend waren auch die Rückmeldungen der Familien, die wir gerne teilen:

Es war eine schöne Erfahrung für unsere zwei Jungs. Der Große hat viele neue Impulse bekommen und dem Kleinen wurde auch nicht langweilig. Würden uns über weitere Einladungen freuen. Liebe Grüße Familie H.

Ihr habt euch sehr viel Mühe gegeben, das habt ihr sehr toll gemacht. M. haben besonders die Licht- und Geräuschetasten gefallen. Ihr seid spitze. Familie G.

Ein tolles Projekt! So viele schöne Ideen. Unserer Tochter haben besonders die Leuchtplatte und die Taster gefallen. Vielen Dank!


Ein wirklich schöner Nachmittag!
Für die Familien und auch für uns Mitarbeiterinnen der Frühförderung.

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