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Die Vertreter der Hypovereinsbank überreichen dem Institutsleiter den Spendenscheck.

Die Arbeit des Blindeninstituts Rückersdorf wurde erneut durch Zuwendungen der Wehrfritz- und der Schnabl-Stiftung gefördert

Erneut durfte sich das Blindeninstitut Rückersdorf über eine Spende der Irmgard und Georg Wehrfritz-Stiftung im Zusammenschluss mit der Ingeborg Schnabl-Stiftung in Höhe von insgesamt 9.000 Euro freuen. Das Geld wurde in die Anschaffung eines Spot-Vision-Screeners und in die Neuausstattung des Snoezelenraums investiert.

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Die Arbeit des Blindeninstituts Rückersdorf wurde erneut durch Zuwendungen der Wehrfritz- und der Schnabl-Stiftung gefördert

Die Vertreter der Hypovereinsbank überreichen dem Institutsleiter den Spendenscheck.
Sven Hoyer (2.v.links) und Sebastian Brütting (rechts) von der HypoVereinsbank überreichten Institutsleiter Daniel Boldt (links), Kathrin Tragelehn, Ressortleitung Wohnen (mitte) und Julia Rose (2.v.rechts) den Spendenscheck über 9.000 Euro der beiden Stiftungen.
Auch in diesem Jahr unterstützten die im Jahr 2017 gegründete Irmgard und Georg Wehrfritz-Stiftung im Zusammenschluss mit der im Jahr 2014 errichteten Ingeborg Schnabl-Stiftung das Blindeninstitut Rückersdorf mit insgesamt 9.000 Euro. Beiden Stiftungen liegen die Förderung von hilfsbedürftig kranken Menschen und die Unterstützung von Einrichtungen, die behinderte Menschen mit Augenerkrankungen versorgen, besonders am Herzen. Anlässlich dieser Spendenübergabe besuchten stellvertretend für die beiden Stiftungen Herr Sebastian Brütting, Filialleiter der HypoVereinsbank in Lauf und Herr Sven Hoyer, Spezialist für Vermögens- und Nachfolgeplanung das Institut am Dachsberg. Beide machten sich selbst ein Bild davon, welchen Mehrwert der sogenannte Snoezelenraum und der in der Frühförderung eingesetzte Spot Vision Screener für die Arbeit mit Menschen mit Behinderungen darstellen.
 
Mehrmals durfte sich das Blindeninstitut Rückersdorf in den vergangenen Jahren über die Zuwendungen durch diverse von der HypoVereinsbank verwalteten Stiftungen freuen. Bereits 2022 konnten hierdurch ein 3D-Drucker für die Tagesstätte, mehrere Smart-TVS für die Wohngruppen und Leuchtmaterialien für die Frühförderung angeschafft werden. Alle drei Gerätschaften und Hilfsmittel unterstützen das Institut in seiner therapeutischen und pädagogischen Arbeit und helfen dabei, Menschen mit Blindheit, Seh- und Mehrfachbehinderungen zielgerichtet zu fördern.
 
In diesem Jahr erhielten Herr Hoyer und Herr Brütting von Frau Julia Rose und Frau Katrin Tragelehn, Ressortleitung Wohnen, eine Einweisung in den neu eingerichteten Snoezelenraum. Das aus den Niederlanden stammende Konzept des „Snoezelens“ hat sich in den letzten zehn Jahren im Institut sehr gut bewährt und ermöglicht es den Kindern und Jugendlichen, Momente der Entspannung und Ruhe zu erfahren. Bei der weiß gehaltenen und schlichten Neuausstattung bestehend aus Wasserbetten, Bodenlagerungskissen und Leuchtmatten stellt der gezielte Einsatz von Illumination in Form von Wassersäulen, Lichterschlangen und Leuchtkieseln einen spannenden Kontrast dar. Im gedämpften Licht oder im abgedunkelten Raum können diese Leuchtutensilien trotz der oftmals vorliegenden Sehbehinderungen weitestgehend wahrgenommen werden. Die beruhigende Atmosphäre des Raums wird durch Entspannungsmusik zusätzlich hervorgerufen. Während der Corona-Pandemie war die Nutzung des beliebten Snoezelenraums leider nicht möglich. Umso mehr freut es Frau Rose, dass die Selbstwahrnehmung der Kinder und Jugendlichen in diesem neu aufbereiteten Raum nun wieder entdeckt und erfahren werden kann.
Herr Hoyer von der Hypovereinsbank testet den Spot-Vision-Screener.
Die Orthoptistin Beate Dotterweich (links) führte mit dem Spot-Vision-Screener bei Sven Hoyer (rechts) von der HypoVereinsbank Augenmessungen durch. Bettina Voigt (mitte), Ressortleitung Frühförderung Sehen, erklärte die Vorteile dieses neu eingesetzten Messgerätes, das Dank der Spende der beiden Stiftungen angeschafft werden konnte.
Auch in der Frühförderung Sehen, die überwiegend außerhalb des Institutsgeländes, nämlich in der heimischen Umgebung der ganz jungen Klient*innen stattfindet, wird seit Anfang Dezember der sogenannte Spot Vision Screener eingesetzt. Dieses handliche Gerät ermöglicht es den Orthoptist*innen der Frühförderung genaue Augenmessungen durchzuführen, die auf einer Distanz von einem Meter erfolgen können. Dabei ist eine stressfreie und unangenehme Auswertung möglich, die bereits bei Kleinkindern erfolgen kann. Aufgrund dieser Daten lassen sich erste Therapieansätze erarbeiten und eine Weiterempfehlung an den Augenarzt zur Feststellung einer Diagnose und Behandlung kann ausgesprochen werden. Sowohl Herr Hoyer, Herr Brütting als auch Institutsleiter Daniel Boldt unterzogen sich der unkomplizierten Erstmessung, durchgeführt von Orthoptistin Beate Dotterweich. Anders als das aktuelle Modell ließen sich die Messungen mit dem alten Gerät nur schwer bei den oftmals unruhigen Klient*innen durchführen, erklärte Bettina Voigt, die Ressortleitung der Frühförderung Sehen. Das mobil einsetzbare Gerät stellt somit eine deutliche Bereicherung für die Mitarbeitenden dar, die auf transportable Hilfsmittel angewiesen sind.
 
Die Irmgard und Georg Wehrfritz-Stiftung und die Ingeborg Schnabl-Stiftung sind eine von rund 60 Stiftungen ihrer Art in Nordbayern, für die die HypoVereinsbank mit weiteren Organisationen ehrenamtliche Vorstände entsendet und damit die Verwaltung der Stiftung sichert. Die jährlich erwirtschafteten Stiftungserträge kommen im Sinne und Andenken der Stifter den satzungsmäßigen Zwecken zu.
 
Institutsleiter Daniel Boldt freute sich gemeinsam mit seinen Kolleginnen sehr über den persönlichen Besuch. Die finanziellen Förderungen durch die Ingeborg Schnabl-Stiftung und die Irmgard und Georg Wehrfritz-Stiftung drücke erneut die Wertschätzung und das Vertrauen gegenüber der Arbeit des Blindeninstituts Rückersdorf aus.

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