Erfahren Sie mehr über Sinnesbeeinträchtigungen
Gut sehen und hören bedeutet Lebensqualität, Orientierung und Teilhabe.
Auf dieser Webseite erhalten Sie einen Überblick über mögliche Anzeichen und Auswirkungen von Sinnesbeeinträchtigungen. Darüber hinaus finden Sie Informationen zu Unterstützungsangeboten sowie praktische Handlungsempfehlungen für einen angemessenen und unterstützenden Umgang mit Menschen mit Seh- oder Hörbeeinträchtigungen.
Welche Anzeichen deuten auf eine Seh- oder Hörbeeinträchtigung hin?
Folgende äußere Anzeichen können auf eine Sehbeeinträchtigung hindeuten:
- Blendempfindlichkeit, erhöhter Lichtbedarf
- Schiefe Kopfhaltung, Starkes Annähern an Objekte, Zeitung etc.
- Augenblinzeln, Augenzukneifen, Augenzittern
- Augentränen, rotes Auge, verklebtes Auge
- Schmerzendes Auge (akuter Handlungsbedarf!)
- Gesichter/Gegenstände werden nicht immer erkannt
- Unsicherer Gang, Stürze
- Sozialer Rückzug
- Unlust zum Lesen oder Fernsehen
- Orientierungsschwierigkeiten
- Gehäuftes Nachfragen
- Veränderung der Persönlichkeit
ab dem 40. Lebensjahr einmal im Jahr eine*n Augenärzt*in aufzusuchen.
Folgende Anzeichen können auf eine Hörbeeinträchtigung hindeuten:
- Stress / Ermüdung
- nachlassende Konzentrationsfähigkeit
- sinkende Merkfähigkeit
- eingeschränkte Kommunikationsfähigkeit
- Misstrauen
- Überempfindlichkeit gegen laute Geräusche
- Druck auf den Ohren, Gefühl verstopfter Ohren
- Sozialer Rückzug
- Gehäuftes Nachfragen
Einige der Anzeichen von Seh- und Hörbeeinträchtigungen, wie beispielsweise sozialer Rückzug, Veränderungen der Persönlichkeit oder Orientierungsschwierigkeiten können auch mit einer demenziellen Erkrankung zusammenhängen. Deshalb ist es wichtig, dass eine differenzialdiagnostische Abklärung durchgeführt wird.
Wie häufig kommen Sinnesbeeinträchtigungen vor und in welchem Alter?
Sinnesbeeinträchtigungen nehmen im Lauf des Lebens exponentiell zu. Von Seh- und Hörbehinderungen sind laut Zahlen des Statistischen Bundesamts besonders Menschen über 60 Jahre betroffen. Gleichzeitig brechen viele institutionelle Rehabilitations- und Unterstützungsangebote meist mit dem Ausscheiden aus dem Berufsleben weg. Deshalb hat es sich das Modellprojekt zur Aufgabe gemacht, durch Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit vorhandene Angebote und Hilfen für sinnesbeeinträchtigte Senior*innen sichtbarer zu machen.
Blindheit und Sehbehinderung

Taubheit und Schwerhörigkeit

Welche Unterstützungsangebote in Unterfanken gibt es speziell für Menschen mit Sinnesbeeinträchtigungen?
Bei Sinnesbeeinträchtigungen gibt es vielfältige Beratungs- und Unterstützungsmöglichkeiten. Im Folgenden geben wir einen Überblick über ausgewählte Angebote und Anlaufstellen, mit denen wir im fachlichen Austausch stehen.
7 goldene Regeln für den Umgang mit sinnesbeeinträchtigten Menschen








