Eine runde goldfarbene Medaille mit dem Porträt eines bärtigen Mannes und der Inschrift „1798–1877 Moritz Graf zu Bentheim-Tecklenburg“.

Auszeichnung für Dr. Gabriele Hitzlberger und Willi Dürrnagel

Für ihr jahrzehntelanges Engagement im Stiftungsrat haben Dr. Gabriele Hitzlberger und Willi Dürrnagel die höchste Auszeichnung der Blindeninstitutsstiftung erhalten: die Graf-zu-Bentheim-Medaille in Gold.

Zum Inhalt springen

Auszeichnung für Dr. Gabriele Hitzlberger und Willi Dürrnagel

Blindeninstitutsstiftung verleiht Graf-zu-Bentheim-Medaille in Gold

Eine runde goldfarbene Medaille mit dem Porträt eines bärtigen Mannes und der Inschrift „1798–1877 Moritz Graf zu Bentheim-Tecklenburg“.
Am 10. Februar 2026 hat die Blindeninstitutsstiftung ihre höchste Auszeichnung, die Graf-zu-Bentheim-Medaille in Gold, an zwei langjährige Mitglieder des Stiftungsrates verliehen: Dr. Gabriele Hitzlberger und Willi Dürrnagel.

Dr. Hitzlberger gehört dem Stiftungsrat seit dem 10. April 2003 an, seit 2004 als stellvertretende Vorsitzende. Über fast 23 Jahre hinweg hat sie die strategische Entwicklung der Stiftung mit juristischer Expertise, Weitblick und Verantwortungsbewusstsein mitgeprägt. In dieser Zeit ist die Stiftung deutlich gewachsen: von 58 Millionen Euro Umsatz im Jahr 2003 auf heute 157 Millionen Euro, von rund 1.200 auf 2.800 Mitarbeitende sowie von etwa 1.000 auf 5.500 begleitete und unterstützte Menschen. „Gabi Hitzlberger steht für Kontinuität, Verlässlichkeit und Vertrauen“, würdigte Vorstand Dr. Marco Bambach ihr Engagement.
Vier Personen stehen nebeneinander in einem Raum. Eine Person hält einen großen Blumenstrauß mit orangefarbenen und weißen Blüten.
Dr. Gabriele Hitzlberger erhielt für ihr Engagement im Stiftungsrat die Graf-zu-Bentheim-Medaille in Gold (von links nach rechts): Dr. Marco Bambach, Dr. Gabriele Hitzlberger, Walter Herberth (Vorsitzender des Stiftungsrats), Johannes Spielmann.
Ebenfalls mit der Graf-zu-Bentheim-Medaille in Gold ausgezeichnet wurde Willi Dürrnagel. Er ist seit dem 1. Januar 2004 als 1. Vorsitzender des Blindenobsorgevereins 1853 e. V. Mitglied im Stiftungsrat. Darüber hinaus hat er in zahlreichen Funktionen über Jahrzehnte hinweg Verantwortung für die Stadtgesellschaft übernommen. Unter anderem seit mehr als 50 Jahren als Mitglied des Stadtrats. Dadurch ist Willi Dürrnagel ein wichtiger Brückenbauer für die Blindeninstitutsstiftung in die Stadt Würzburg.

Sein Engagement erinnere ihn an die Worte von John F. Kennedy „Frage nicht, was dein Land für dich tun kann – frage, was du für dein Land tun kannst“, sagte Vorstand Johannes Spielmann bei der Verleihung. Dieses Verständnis von Verantwortung präge auch sein Wirken für die Blindeninstitutsstiftung. Mit großem persönlichen Einsatz und tiefer Verbundenheit setze er sich seit zwei Jahrzehnten auch im Blindenobsorgeverein für die Belange von Menschen mit Blindheit und Sehbehinderung ein.
Fünf Personen stehen in einem Raum nebeneinander und lächeln in die Kamera. Eine Person hält einen Blumenstrauß, eine andere eine dunkle Mappe in den Händen.
Willi Dürrnagel, ein Vorbild für bürgerschaftliches Engagement – auch als Stiftungsrat der Blindeninstitutsstiftung (von links nach rechts): Johannes Spielmann, Margarete Dürrnagel, Willi Dürrnagel, Walter Herberth (Vorsitzender des Stiftungsrats), Dr. Marco Bambach.

Auszeichnung erinnert an Stiftungsgründer

Die Medaille trägt den Namen des Stiftungsgründers Moritz Graf zu Bentheim-Tecklenburg-Rheda, der 1853 die Stiftung ins Leben rief, um blinden Menschen durch Bildung und Arbeit ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Der Stiftungsrat verleiht die Auszeichnung gemeinsam mit der Goldenen Stiftungsnadel an Persönlichkeiten, die sich in außergewöhnlicher Weise um die Stiftung verdient gemacht haben.

Weitere Nachrichten aus der Blindeninstitutsstiftung

Maria Rascher-Wolfring (Lehrkraft Graf-zu-Bentheim-Schule), Dr. Marco Bambach (Vorstand Blindeninstitutsstiftung), Stefanie Tröster (Gruppenleitung Blindeninstitut Würzburg), Lucas (Schüler Graf-zu-Bentheim-Schule), Jürgen Dusel (Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen) und Dr. Michael Weis (Institutsleitung Blindeninstitut Würzburg) sind von links nach rechts auf dem Bild zu sehen. Lucas steht in der Mitte und hält eine kleine, orangene Seepferdchen-Figur in der Hand. Alle lächeln und freuen sich.

Sehförderung für Kinder im Blick

02.12.2025 Rüttger Bedachungen spendet 1000 Euro für die Frühförderung Sehen weiterlesen

Eine Gruppe Menschen steht vor einem Gebäude und hält orangefarbene Schilder mit der Aufschrift „Stopp Gewalt gegen Frauen“.

Frauen mit Behinderungen erfahren häufiger Gewalt

25.11.2025 Die Blindeninstitutsstiftung engagiert sich am internationalen Aktionstag gegen Gewalt an Frauen. Denn: Frauen mit Behinderungen erleben Gewalt nachweislich häufiger und in vielfältigeren Formen als Frauen im Bevölkerungsdurchschnitt. weiterlesen