Fünf Erwachsene, davon zwei Rollstuhlfahrer, stehen vor einem neuen Kleinbus, eine Frau sitzt im Bus, dessen Schiebetür geöffnet ist.

Ein neuer Bus für das Dr. Hans Neugebauer-Haus

Große Freude herrscht bei den 30 Klientinnen und Klienten der Wohn- und Förderstätte des Blindeninstituts Würzburg in Kitzingen: Dank der großzügigen Unterstützung der Aktion Mensch konnte ein neuer Mercedes Sprinter angeschafft werden

Zum Inhalt springen

Ein neuer Bus für das Dr. Hans Neugebauer-Haus

Aktion Mensch ermöglicht Mobilität und Begegnung

Fünf Erwachsene, davon zwei Rollstuhlfahrer, stehen vor einem neuen Kleinbus, eine Frau sitzt im Bus, dessen Schiebetür geöffnet ist.
Fatma Kilic-Temiz (Bereichsleitung, 3.v.l. ) und Franziska Sassmann (Fachkraft, 2.v.l.) freuen sich gemeinsam mit den Klient*innen Lena Kahles (im Bus), Tanja Zimmermann (neben Franziska Sassmann), Philipp Geigle und Joshua Meyer auf die neuen Ausflugsmöglichkeiten der Gruppen des Dr. Hans Neugebauer-Hauses.
Große Freude herrscht bei den 30 Klientinnen und Klienten der Wohn- und Förderstätte des Blindeninstituts Würzburg in Kitzingen: Dank der großzügigen Unterstützung der Aktion Mensch konnte ein neuer Mercedes Sprinter mit neun Sitzplätzen – inklusive zwei Rollstuhlplätzen – angeschafft werden. „Dieser Bus ist weit mehr als ein Transportmittel: Er ist ein Stück gelebte Inklusion und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben“, sagt Fatma Kilic-Temiz, Bereichsleiterin des Dr. Hans Neugebauer-Hauses. Neben einem Kleinbus für mobile Klienten stand bislang nur ein Caddy für einen Rollstuhlfahrer zur Freizeit-Nutzung zur Verfügung. Beide wurden von den vier Gruppen abwechselnd genutzt.

Der neue Bus erweitert den Aktionsradius für gemeinsame Ausflüge erheblich. Für viele erwachsene Klientinnen und Klienten, die vor einigen Monaten in den neuen Standort in Kitzingen gezogen sind, bedeutet der Bus auch eine sichere Verbindung zu ihrem vertrauten Hauptstandort in Würzburg. Vor allem aber eröffnet er die Möglichkeit, langjährige Freundschaften zu pflegen, gemeinsame Unternehmungen zu erleben und am kulturellen Leben Würzburgs teilzuhaben – sei es bei Festen im Blindeninstitut, bei kulturellen Veranstaltungen oder einfach beim gemeinsamen Besuch eines Cafés. Auch Ausflüge in die umliegenden Ortschaften, in den Wald oder zu besonderen Events in der Umgebung rund um Kitzingen sind jetzt in einer größeren Gruppe möglich. Mobilität bedeutet für unsere Klientinnen und Klienten Begegnung, Bildung, Inklusion und die Chance, aktiv am Leben teilzunehmen.

Da viele unserer Klientinnen und Klienten blind oder sehbehindert sind und zusätzlich einen hohen Unterstützungsbedarf haben, sind für sie öffentliche Verkehrsmittel nur schwer nutzbar. Der neue Bus mit Linearlift ermöglicht ihnen barrierefreie Mobilität, Sicherheit und Flexibilität – für gemeinsame Erlebnisse und Begegnungen, die für ihre Lebensqualität und soziale Teilhabe unverzichtbar sind.

Ein großes Dankeschön an die Aktion Mensch. Ihre Förderung schafft nicht nur Mobilität von A nach B – sie schafft Gemeinschaft und echte Inklusion.

Weitere Nachrichten aus dem Blindeninstitut Würzbug

Ein Junge kniet vor einem Goalballtor in einer Sporthalle.

Erfolgreicher Auftritt des Förderzentrums Sehen aus Würzburg beim Goalball-Landesfinale

22.12.2025 Ein sportliches Highlight erlebten kürzlich die Grundschülerinnen und Grundschüler der Graf-zu-Bentheim-Schule beim Landesfinale der Sportart Goalball in Nürnberg. Nach einem harten Wettbewerb errangen sie die Goldmedaille in ihrer Altersklasse. weiterlesen

Zwei Männer und eine Frau stehen in einem Behandlungszimmer. Der linke Mann hält eine kleine Stoffrobbe in der Hand. Der mittlere Mann und die Frau halten einen großen Spendenscheck in den Händen.

Spende ermöglicht Therapierobbe im MZEB

19.12.2025 Dank der großzügigen Spende von 3.000 Euro des Malerbetriebs Riegel aus Höchberg kann das Medizinische Zentrum für erwachsene Menschen mit komplexer Behinderung (MZEB) im Blindeninstitut ein neues Mitglied im Team begrüßen: eine elektronische Therapierobbe. weiterlesen