Zwei Männer und eine Frau stehen in einem Behandlungszimmer. Der linke Mann hält eine kleine Stoffrobbe in der Hand. Der mittlere Mann und die Frau halten einen großen Spendenscheck in den Händen.

Spende ermöglicht Therapierobbe im MZEB

Dank der großzügigen Spende von 3.000 Euro des Malerbetriebs Riegel aus Höchberg kann das Medizinische Zentrum für erwachsene Menschen mit komplexer Behinderung (MZEB) im Blindeninstitut ein neues Mitglied im Team begrüßen: eine elektronische Therapierobbe.

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Spende ermöglicht Therapierobbe im MZEB

Malerbetrieb Riegel aus Höchberg engagiert sich für das Blindeninstitut Würzburg

Zwei Männer und eine Frau stehen in einem Behandlungszimmer. Der linke Mann hält eine kleine Stoffrobbe in der Hand. Der mittlere Mann und die Frau halten einen großen Spendenscheck in den Händen.
Dank der großzügigen Spende von 3.000 Euro des Malerbetriebs Riegel aus Höchberg kann das Medizinische Zentrum für erwachsene Menschen mit komplexer Behinderung (MZEB) im Blindeninstitut ein neues Mitglied im Team begrüßen: eine elektronische Therapierobbe. Der lebensecht interagierende kleine Roboter reagiert auf Ansprache und Berührung mit typischen Bewegungen von Flossen und Körper, blinzelt mit den Augen und macht sich durch Robben-Laute akustisch bemerkbar. Dr. Anja Klafke, ärztliche Leiterin des MZEB ist sehr dankbar für die finanzielle Unterstützung von Christian und Stefan Riegel: „Mit der Spende, die rund die Hälfte des Anschaffungspreises ausmacht, können wir unseren komplex beeinträchtigten Patient*innen jetzt dieses innovative Therapiegerät anbieten.“
Seniorchef Christian Riegel ist es ein großes Anliegen, sich für behinderte Menschen zu engagieren: „Wir sind selbst viel in sozialen Einrichtungen tätig und hatten dort schon häufig Kontakt mit den Bewohnern. Daher freuen wir uns, jetzt die wertvolle medizinische Arbeit des MZEB unterstützen zu können.“
Menschen mit schweren Behinderungen haben einen erhöhten medizinischen Bedarf, oft jahrelange Krankheitserlebnisse und traumatische Behandlungserfahrungen hinter sich. „Im MZEB versuchen wir eine Untersuchung für die Patient*innen so entspannt wie möglich durchzuführen, dafür schaffen wir u.a. eine angenehme Raumsituation und versuchen uns stetig zu verbessern. Die Therapierobbe ist dabei in vielen Anamnese- und Untersuchungssituationen wunderbar geeignet Angst und Stress, verbunden mit negativen Emotionen in der fremder Umgebung zu reduzieren“, freut sich die Neurologin. Auch die Kommunikations- und Interaktionsfähigkeiten von Patient*innen können mithilfe der Robbe betrachtet werden. Bei Menschen mit einer Autismus-Spektrum-Störung beispielsweise, die Probleme beim Aufbau sozialer Beziehungen haben, kann der kleine Therapieroboter einen Erstkontakt außerordentlich erleichtern.
Das MZEB im Blindeninstitut Würzburg ist mit inzwischen 25 Mitarbeitenden eines der größten medizinischen Spezialzentren für Erwachsene mit Behinderung in Deutschland.

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