Unterwegs für besseres Sehen und Hören
Modellprojekt des Blindeninstituts Würzburg prüft Barrierefreiheit in Marktheidenfeld

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Im Rahmen des Projekts „Sinnesbeeinträchtigungen in der Pflege im sozialen Nahraum“ des Blindeninstituts Würzburg fand eine Ortsbegehung in der Innenstadt von Marktheidenfeld statt. Ziel war es, in der Modellkommune öffentliche Räume und Wege auf ihre Barrierefreiheit im Bezug auf Sinnesbeeinträchtigungen zu überprüfen und konkrete Verbesserungsmöglichkeiten zu identifizieren.
An der Ortsbegehung in Marktheidenfeld am 30. April nahmen über zehn Personen teil, darunter auch Bürgerinnen und Bürger, die selbst von einer Sinnesbeeinträchtigung betroffen sind. Gemeinsam brachten sie unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen ein, die für die Bewertung der Barrierefreiheit von großer Bedeutung sind.
Die Begehung startete um 10 Uhr an der Touristeninformation am Marktplatz. Von dort führte die Route über die Obertorstraße zum Stadtmauergässchen und weiter zur Stadtbibliothek. Anschließend ging es über die Bronnbacher Straße, vorbei am Rathaus, bis zum Busbahnhof. Der Rundgang wurde über die Mitteltorstraße fortgesetzt und endete schließlich am Franck-Haus, wo ein gemeinsamer Austausch stattfand.
Die Fachkräfte des Projekts betrachteten unter anderem die korrekte Markierung von potenziellen Gefahrenstellen, Treppen und Glastüren nach DIN-Norm. Darüber hinaus wurden auch Messungen hinsichtlich Akustik und Beleuchtung in Innenräumen durchgeführt und überprüft, ob taktile Leitsysteme vorhanden sind.
„Uns ist daran gelegen, die Tipps der Expertinnen des Blindeninstituts sowie kleinere Schritte zu mehr Barrierefreiheit zeitnah umzusetzen“, unterstrich Marktheidenfelds Erster Bürgermeister Thomas Stamm bei dem Ortstermin. Er dankte der städtischen Seniorenbeauftragten Andrea Dürr und den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern für die praxisorientierte Unterstützung beim Rundgang durch die Stadt.
Bereits im Vorfeld der Ortsbegehung hatte ein Bürgerdialog des Projekts stattgefunden. Dabei waren Bürgerinnen und Bürger eingeladen, ihre Erfahrungen einzubringen und konkrete Hinweise zu geben, an welchen Stellen sie Verbesserungsbedarf in Bezug auf Barrierefreiheit sehen. Diese Rückmeldungen wurden in die Begehung einbezogen.
Das Projekt „Sinnesbeeinträchtigungen in der Pflege im sozialen Nahraum“
Gutes Sehen und Hören sind zentrale Voraussetzungen für Selbstständigkeit, Sicherheit und soziale Teilhabe, werden jedoch bislang oft nicht ausreichend berücksichtigt. Hier setzt das Modellprojekt „Sinnesbeeinträchtigungen in der Pflege im sozialen Nahraum“ des Blindeninstituts Würzburg an, das von 2025 bis 2027 in acht Modellkommunen in Unterfranken umgesetzt und vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention sowie der Vogel Stiftung Dr. Eckernkamp gefördert wird. Ziel ist es, die Gesundheitskompetenz der Bürgerinnen und Bürger zu stärken, Akteur*innen zu sensibilisieren und die Vernetzung vor Ort auszubauen.
Im Rahmen des Projekts „Sinnesbeeinträchtigungen in der Pflege im sozialen Nahraum“ des Blindeninstituts Würzburg fand eine Ortsbegehung in der Innenstadt von Marktheidenfeld statt. Ziel war es, in der Modellkommune öffentliche Räume und Wege auf ihre Barrierefreiheit im Bezug auf Sinnesbeeinträchtigungen zu überprüfen und konkrete Verbesserungsmöglichkeiten zu identifizieren.
An der Ortsbegehung in Marktheidenfeld am 30. April nahmen über zehn Personen teil, darunter auch Bürgerinnen und Bürger, die selbst von einer Sinnesbeeinträchtigung betroffen sind. Gemeinsam brachten sie unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen ein, die für die Bewertung der Barrierefreiheit von großer Bedeutung sind.
Die Begehung startete um 10 Uhr an der Touristeninformation am Marktplatz. Von dort führte die Route über die Obertorstraße zum Stadtmauergässchen und weiter zur Stadtbibliothek. Anschließend ging es über die Bronnbacher Straße, vorbei am Rathaus, bis zum Busbahnhof. Der Rundgang wurde über die Mitteltorstraße fortgesetzt und endete schließlich am Franck-Haus, wo ein gemeinsamer Austausch stattfand.
Die Fachkräfte des Projekts betrachteten unter anderem die korrekte Markierung von potenziellen Gefahrenstellen, Treppen und Glastüren nach DIN-Norm. Darüber hinaus wurden auch Messungen hinsichtlich Akustik und Beleuchtung in Innenräumen durchgeführt und überprüft, ob taktile Leitsysteme vorhanden sind.
„Uns ist daran gelegen, die Tipps der Expertinnen des Blindeninstituts sowie kleinere Schritte zu mehr Barrierefreiheit zeitnah umzusetzen“, unterstrich Marktheidenfelds Erster Bürgermeister Thomas Stamm bei dem Ortstermin. Er dankte der städtischen Seniorenbeauftragten Andrea Dürr und den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern für die praxisorientierte Unterstützung beim Rundgang durch die Stadt.
Bereits im Vorfeld der Ortsbegehung hatte ein Bürgerdialog des Projekts stattgefunden. Dabei waren Bürgerinnen und Bürger eingeladen, ihre Erfahrungen einzubringen und konkrete Hinweise zu geben, an welchen Stellen sie Verbesserungsbedarf in Bezug auf Barrierefreiheit sehen. Diese Rückmeldungen wurden in die Begehung einbezogen.
Das Projekt „Sinnesbeeinträchtigungen in der Pflege im sozialen Nahraum“
Gutes Sehen und Hören sind zentrale Voraussetzungen für Selbstständigkeit, Sicherheit und soziale Teilhabe, werden jedoch bislang oft nicht ausreichend berücksichtigt. Hier setzt das Modellprojekt „Sinnesbeeinträchtigungen in der Pflege im sozialen Nahraum“ des Blindeninstituts Würzburg an, das von 2025 bis 2027 in acht Modellkommunen in Unterfranken umgesetzt und vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention sowie der Vogel Stiftung Dr. Eckernkamp gefördert wird. Ziel ist es, die Gesundheitskompetenz der Bürgerinnen und Bürger zu stärken, Akteur*innen zu sensibilisieren und die Vernetzung vor Ort auszubauen.


