Eine grauhaarige Frau mit Telefonhörer am Ohr sitzt in einem Sessel

Unseriöse KI-Anrufe im Namen des Blindeninstituts Würzburg

Aktuell erreichen das Blindeninstitut Würzburg vermehrt Rückmeldungen von Bürger*innen, die durch Telefonanrufe belästigt wurden. Das Blindeninstitut Würzburg distanziert sich ausdrücklich von diesem Vorgehen. „Diese Art der Anrufe ist unseriös, wir würden so etwas niemals in Betracht ziehen“, so Institutsleiter Matthias Rüth.

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Unseriöse KI-Anrufe im Namen des Blindeninstituts Würzburg

Eine grauhaarige Frau mit Telefonhörer am Ohr sitzt in einem Sessel
Aktuell erreichen das Blindeninstitut Würzburg vermehrt Rückmeldungen von Bürger*innen, die durch Telefonanrufe belästigt wurden. Eine Anruferin, die sich als Mitarbeitende des Blindeninstituts ausgibt, möchte bei diesen Telefonaten Produkte wie z. B. Besen oder Tücher verkaufen. Es handelt sich laut Aussagen von Betroffenen um eine Frauenstimme, die eindeutig als KI identifiziert werden kann. Das mache sich durch die monotone Stimmlage, falsche Anrede und die lange Pause bemerkbar, die zwischen Frage und Antwort liege, schildern angerufene Personen.
Das Blindeninstitut Würzburg distanziert sich ausdrücklich von diesem Vorgehen. „Diese Art der Anrufe ist unseriös, wir würden so etwas niemals in Betracht ziehen“, so Institutsleiter Matthias Rüth. Bei einer telefonischen Spenden- oder Verkaufsanfrage ist das Blindeninstitut Würzburg mit Sicherheit als Anrufer auszuschließen.
„Leider kommt es immer wieder zu solchen Vorfällen und wir bedauern es sehr, dass mit der Hilfsbereitschaft von engagierten Menschen so ein Missbrauch getrieben wird“, unterstreicht der Institutsleiter. Rechtlich hat das Blindeninstitut aber keine Möglichkeit dagegen vorzugehen.
Auf Nachfrage empfiehlt die Polizei betroffenen Bürgern im Falle eines Anrufs umgehend aufzulegen und jeglichen Kontaktversuch möglichst nachhaltig zu unterbinden.

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