Wichtige Informationen im Zusammenhang mit den aktuellen Entwicklungen der Coronavirus-Pandemie

Zum Schutz unserer Klienten und unserer Mitarbeitenden haben wir in den letzten Tagen und Wochen sehr weitreichende Maßnahmen ergriffen, um einer Infektion vorzubeugen. Regelmäßig tagt der Krisenstab und tagesaktuell werden Empfehlungen umgesetzt. Wir informieren unsere Mitarbeitenden zu allen Maßnahmen sowie zu Hygiene und Prävention im Umgang mit dem Coronavirus.

Durch die Schließung einzelner Bereiche steht ausreichend Personal zur Unterstützung der Wohngruppen zur Verfügung. Wir nehmen in dieser Zeit eine breite Welle der Solidarität unter den Mitarbeitenden wahr, sich gegenseitig zu unterstützen.
Hilfreich erleben wir natürlich auch die Präsenz und das Agieren von Frau Mau als Ärztin in unserer Einrichtung und ein gut aufgestelltes Leitungsteam.

Wir sind hoffnungsvoll und bauen auf die umfassenden Schutzmaßnahmen und organisatorischen Veränderungen, die wir getroffen haben.

Sie finden an dieser Stelle immer die aktuellsten Informationen.

Die Bentheim-Schule nimmt in kleinen Schritten den Präsenzunterricht wieder auf

Nachdem am 12.5.2020 einige wenige Schüler des Abschlussjahrganges den Präsenzunterricht aufgenommen haben, begann dieser auch am 18. Mai 2020 für die Wohnschüler, die derzeit im Haus sind.

Am 25.5.2020 ziehen die weiteren Tagesschüler mit ihren Präsenztagen nach.

Für einige wenige Schüler, die zur Risikogruppe zählen, beginnt der Präsenzunterricht erst Anfang Juni oder wird zunächst weiter ausgesetzt.

Grundsätzlich können Eltern und Sorgeberechtigte entscheiden, ob sie ihr Kind im Bewusstsein der Risiken am Präsenzunterricht teilnehmen lassen wollen.

Die Mitarbeiter der Bentheim-Schule haben sich gut auf die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts eingestellt und freuen sich auf den „neuen Schulbeginn“.

Personell und logistisch ist die Schulorganisation jedoch eine Herausforderung, die zur Folge hat, die Schulöffnungszeit und die Zeit der Notbetreuung anzupassen.

Die Schule öffnet für alle Tagesschüler im Präsenzunterricht und die Kinder in der Notbetreuung um 8 Uhr und schließt 14.30 Uhr.

Für das Paul-und-Charlotte-Kniese-Haus sowie für das Robert-Koch-Haus gelten folgende Besuchsregeln:

Das Betreten der Wohngruppen ist nur dem Personal gestattet. Besuche sind bis auf Weiteres nicht erlaubt.
Eltern und Betreuer wenden sich bei Fragen an
Frau Bastam Bereichsleitung Wohnen Kinder und Jugendliche
Telefon: 03683/64365
Frau Gerlach-Horn Bereichsleitung Wohnen Erwachsen
Telefon: 03683/64338
Frau Mau, FÄ für Kinder- und Jugendmedizin, stellv. Institutsleitung
Telefon: 03683/64314
 

Weitere Bereiche:

Die Heilmittelpraxis des Blindeninstituts ist bis auf Weiteres geschlossen.
Frühförderung Sehen wird aktuell nicht angeboten.
Lieferanten und Besucher beachten bitte die Aushänge an den Eingangstüren.
 

Danke für Ihre Unterstützung, Ihr Mitwirken und bleiben Sie gesund!


Annette Peters
Institutsleitung

Herzlich Willkommen im Blindeninstitut Thüringen

Frau Annette Peters

Wir sehen unseren Auftrag darin, Menschen mit Sehbehinderung oder Blindheit, auch in Verbindung mit weiteren Behinderungen, persönliche Unterstützung und fachliche Hilfestellung in ganz unterschiedlichen Lebenskontexten zur Verfügung zu stellen. Dafür bieten wir - rund um die Themen Sehen, Blindheit und Mehrfachbehinderung – über die verschiedenen Lebensphasen von früher Kindheit bis zum Erwachsenenleben unterschiedliche Leistungen an: von offener Beratungsstelle, Frühförderung, Schule, Wohnen bis hin zu Therapie, ärztlicher Betreuung, Diagnostik und Fortbildung.

Dabei orientieren wir uns an den Werten und dem Selbstverständnis des Leitbildes der Blindeninstitutsstiftung. So lassen wir in unser Handeln bestimmen von der Überzeugung, dass jeder Mensch einzigartig ist und ein Recht auf die Entfaltung seiner Persönlichkeit und Begabungen hat. Wir stehen ein für den Anspruch aller Menschen mit Behinderung, gleichberechtigt und so selbst bestimmt wie möglich in unserer Gesellschaft zu leben. In diesem Sinne gilt bei all unseren Angeboten die Aufmerksamkeit immer zunächst der Person und dem Verständnis der individuellen Situation des Menschen mit Behinderung. Dessen ganz spezifischen Bedarf an Unterstützung oder Assistenz nehmen wir zum Maßstab unseres Handelns.

Langjährige Erfahrungen mit Sehbehinderung und Blindheit im Kontext von Mehrfachbehinderungen

Seit der Gründung im Jahr 1994 als „Modellprojekt Schmalkalden“ standen in besonderer Weise auch sehbehinderte und blinde Menschen mit schwerer Mehrfachbehinderung im Mittelpunkt unseres Engagements. Blindheit, Sehbehinderung und weitere Beeinträchtigungen wie Hörschädigung, Körperbehinderung oder intensiver medizinischer Betreuungsbedarf beeinflussen sich gegenseitig und stellen in dieser Komplexität besondere fachliche Herausforderungen an die Förderung und Alltagsbegleitung dieser Menschen.

Um diesem Anspruch fachlich und konzeptionell zu begegnen, arbeiten wir stets interdisziplinär und bilden unsere Mitarbeiterinnenteams aus pädagogischen, pflegerischen, therapeutischen und medizinischen Berufsgruppen. Auf diese Weise erreichen wir die ganzheitliche Abstimmung aller Maßnahmen und stellen die gemeinsame Verantwortung für das Ergebnis sicher. Eine fortlaufende fachliche Qualifizierung in allen Bereichen sehen wir grundsätzlich als unverzichtbar und schaffen mit einem differenzierten Fortbildungskonzept die Grundlagen dafür.
Als Blindeninstitut Thüringen sehen wir darüber hinaus unsere Aufgabe auch darin, allgemein Aufmerksamkeit und Verständnis für die besonderen Herausforderungen zu wecken, vor denen Menschen mit Blindheit und Sehbehinderung zusammen mit ihren Angehörigen in der Bewältigung ihres Alltags stehen. Deshalb engagieren wir uns aktiv für die Interessen und Bedürfnisse der Menschen mit Blindheit und Sehbehinderung in Öffentlichkeit und Politik.

Blick auf den Neubau des Blindeninstituts Thüringen

Hinweis zur Verwendung der männlichen und weiblichen Schreibform

Um auch unter der Maßgabe der Barrierefreiheit (z.B. Vorlesesysteme) flüssige und gut erfassbare Texte für unsere interessierten Leser anzubieten, haben wir uns bei der Gestaltung des Internetauftritts auf eine einheitliche Schreibweise für die männliche und weibliche Form festgelegt. Der deutlich überwiegende Teil unserer Mitarbeitenden ist weiblich. Daher wird die weibliche Schreibform in den Texten verwendet. Diese schließt selbstverständlich auch alle männlichen Mitarbeitenden ein. Bei den Schülern verwenden wir die männliche Schreibweise, die selbstverständlich alle Schülerinnen einschließt.