Wichtige Informationen im Zusammenhang mit den aktuellen Entwicklungen der Coronavirus-Pandemie

Zählt man die Verordnungen, die das Land im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie erlassen hat, kommt man auf die stattliche Zahl von 38. Sie sind alle auf der Seite des Sozialministeriums sorgfältig aufgelistet.

Ab morgen, dem 24.08.2021 bis zum 21.09.21 gilt dann die Nummer 39, benannt als „Zweite Verordnung zur Änderung der Thüringer SARS-CoV-2-Infektionsschutz-Maßnahmenverordnung“. Sie bringt für Einrichtungen der Eingliederungshilfe keine nennenswerten Veränderungen zur vorangegangenen Verordnung mit.
Neu ist, dass zukünftig neben dem Inzidenzwert auch die Hospitalisierungsrate und Belegung der Krankenhausbetten für Beschränkungen ausschlaggebend sein werden. Die Inzidenz wird jedoch der Leitindikator bleiben.
Im Blindeninstitut Thüringen ist zum Glück seit Wochen weder bei den Klienten noch bei den Mitarbeiter*innen eine Covid-Erkrankung aufgetreten.
Im Blindeninstitut Thüringen gilt weiterhin ein eingeschränktes Besuchsrecht. Die Kontaktverfolgung und die Registrierungspflicht bleibt laut Verordnung bestehen, wir versuchen die Termine an den Wochenenden oder in der Woche jeweils nur einmal zu vergeben, um einen ungestörten Besuch in den Besucherräumen (insbesondere bei schlechtem Wetter) zu ermöglichen. Eine Begrenzung von der Besucheranzahl und Häufigkeit her existiert nicht mehr.
Laut Verordnung müssen vor Betreten der Einrichtung Besucher (Angehörige, Betreuer*innen, Dienstleister, Behördenvertreter) mit kostenlosen Schnelltests (PoC- Antigentests) getestet werden, außer sie sind nachweislich geimpft oder genesen. Das Tragen einer qualifizierten Gesichtsmaske bei Besuchen ist weiterhin notwendig.
Wir bitten für diese Maßnahmen um ihr Verständnis.

Testungen von asymptomatischen bzw. ungeimpften Kindern/Betreuten werden u.a. bei Rückkehr nach Beurlaubungen in das Elternhaus durchgeführt. Schriftliche Einverständnisse zur Testung werden im Vorfeld eingeholt.

Demnächst sind sogenannte Booster-Impfungen geplant. Zielgruppen der Booster-Impfungen sind Menschen in Pflegeeinrichtungen und der Eingliederungshilfe inklusive der Mitarbeiter*innen. Ein sechs monatiger Zeitabstand zur letzten Impfung soll eingehalten werden. Es sollen wieder mobile Impfteams zum Einsatz kommen. Das Blindeninstitut hält Sie hierzu auf dem Laufenden.
El­tern und Be­treu­er können sich bei Fra­gen gerne an folgende Personen wenden:

Frau Bas­tam, Be­reichs­lei­tung Woh­nen Kin­der und Ju­gend­li­che
Te­le­fon: 03683/643-65, E-Mail: katrin.bastam@blindeninstitut.de

Frau Ger­lach-Horn, Be­reichs­lei­tung Woh­nen Er­wach­sene
Te­le­fon: 03683/643-38, E-Mail: claudia.gerlach-horn@blindeninstitut.de
 
Frau Mau, FÄ für Kin­der- und Ju­gend­me­di­zin, stellv. In­sti­tuts­lei­tung
Te­le­fon: 03683/643-14, E-Mail: verona.mau@blindeninstitut.de
 
Frau Peters, Institutsleitung,
Telefon: 03683/643-0, E-Mail: annette.peters@blindeninstitut.de
 
Das Be­tre­ten der Wohn­grup­pen ist weiterhin nur den Mitarbeitenden ge­stat­tet. Für Be­su­che stehen extra eingerichtete Besucherräume in den jeweiligen Bereichen zur Verfügung.

Lieferanten und Besucher beachten bitte die Aushänge an den Eingangstüren.

Bentheim-Schule

Seit dem  26.04.2021 gibt es wieder nur im Tagesschulbereich 4 Tage Präsenzunterricht, die Frage der Testungen von Schülern und Lehrenden in der Schule sind wieder neu geregelt und müssen sich erst einspielen.

Das Lernen erfolgt in strikt voneinander getrennten Lerngruppen (sprich Schulklassen) mit festen Betreuungsteams. Mit dieser Vorgabe kann vom Mindestabstand abgewichen werden.

Bis auf Weiteres gilt auch für die Schule ein Betretungsverbot für Eltern und Besucher.
 
El­tern können sich bei Fra­gen gerne an katrin.vonVogt@blindeninstitut.de  wenden

Interdisziplinäre Heilmittelpraxis

Therapien sind unter Einhaltung von Hygienevorgaben für alle Klienten umfassend wieder möglich. Externe Patienten können aktuell wieder in der Interdisziplinären Heilmittelpraxis behandelt werden.

Überregionale Frühförderung

Das direkte Angebot der überregionalen Frühförderung Sehen kann ebenfalls wieder unter Beachtung entsprechender Schutzmaßnahmen in Anspruch genommen werden.

Auskünfte hierzu erteilt gerne:
Frau Katja Gibson, Ressortleitung Frühförderung, Erfurt
Telefon: 0361/430-68311, E-Mail: katja.gibson@blindeninstitut.de

Danke für Ihre Unterstützung, Ihr Mitwirken und bleiben Sie gesund!


Annette Peters
Institutsleitung

Herzlich Willkommen im Blindeninstitut Thüringen

Frau Annette Peters

Wir sehen unseren Auftrag darin, Menschen mit Sehbehinderung oder Blindheit, auch in Verbindung mit weiteren Behinderungen, persönliche Unterstützung und fachliche Hilfestellung in ganz unterschiedlichen Lebenskontexten zur Verfügung zu stellen. Dafür bieten wir - rund um die Themen Sehen, Blindheit und Mehrfachbehinderung – über die verschiedenen Lebensphasen von früher Kindheit bis zum Erwachsenenleben unterschiedliche Leistungen an: von offener Beratungsstelle, Frühförderung, Schule, Wohnen bis hin zu Therapie, ärztlicher Betreuung, Diagnostik und Fortbildung.

Dabei orientieren wir uns an den Werten und dem Selbstverständnis des Leitbildes der Blindeninstitutsstiftung. So lassen wir in unser Handeln bestimmen von der Überzeugung, dass jeder Mensch einzigartig ist und ein Recht auf die Entfaltung seiner Persönlichkeit und Begabungen hat. Wir stehen ein für den Anspruch aller Menschen mit Behinderung, gleichberechtigt und so selbst bestimmt wie möglich in unserer Gesellschaft zu leben. In diesem Sinne gilt bei all unseren Angeboten die Aufmerksamkeit immer zunächst der Person und dem Verständnis der individuellen Situation des Menschen mit Behinderung. Dessen ganz spezifischen Bedarf an Unterstützung oder Assistenz nehmen wir zum Maßstab unseres Handelns.

Langjährige Erfahrungen mit Sehbehinderung und Blindheit im Kontext von Mehrfachbehinderungen

Seit der Gründung im Jahr 1994 als „Modellprojekt Schmalkalden“ standen in besonderer Weise auch sehbehinderte und blinde Menschen mit schwerer Mehrfachbehinderung im Mittelpunkt unseres Engagements. Blindheit, Sehbehinderung und weitere Beeinträchtigungen wie Hörschädigung, Körperbehinderung oder intensiver medizinischer Betreuungsbedarf beeinflussen sich gegenseitig und stellen in dieser Komplexität besondere fachliche Herausforderungen an die Förderung und Alltagsbegleitung dieser Menschen.

Um diesem Anspruch fachlich und konzeptionell zu begegnen, arbeiten wir stets interdisziplinär und bilden unsere Mitarbeiterinnenteams aus pädagogischen, pflegerischen, therapeutischen und medizinischen Berufsgruppen. Auf diese Weise erreichen wir die ganzheitliche Abstimmung aller Maßnahmen und stellen die gemeinsame Verantwortung für das Ergebnis sicher. Eine fortlaufende fachliche Qualifizierung in allen Bereichen sehen wir grundsätzlich als unverzichtbar und schaffen mit einem differenzierten Fortbildungskonzept die Grundlagen dafür.
Als Blindeninstitut Thüringen sehen wir darüber hinaus unsere Aufgabe auch darin, allgemein Aufmerksamkeit und Verständnis für die besonderen Herausforderungen zu wecken, vor denen Menschen mit Blindheit und Sehbehinderung zusammen mit ihren Angehörigen in der Bewältigung ihres Alltags stehen. Deshalb engagieren wir uns aktiv für die Interessen und Bedürfnisse der Menschen mit Blindheit und Sehbehinderung in Öffentlichkeit und Politik.

Blick auf den Neubau des Blindeninstituts Thüringen

Hinweis zur Verwendung der männlichen und weiblichen Schreibform

Um auch unter der Maßgabe der Barrierefreiheit (z.B. Vorlesesysteme) flüssige und gut erfassbare Texte für unsere interessierten Leser anzubieten, haben wir uns bei der Gestaltung des Internetauftritts auf eine einheitliche Schreibweise für die männliche und weibliche Form festgelegt. Der deutlich überwiegende Teil unserer Mitarbeitenden ist weiblich. Daher wird die weibliche Schreibform in den Texten verwendet. Diese schließt selbstverständlich auch alle männlichen Mitarbeitenden ein. Bei den Schülern verwenden wir die männliche Schreibweise, die selbstverständlich alle Schülerinnen einschließt.