Wichtige Informationen im Zusammenhang mit den aktuellen Entwicklungen der Coronavirus-Pandemie

Zum Schutz unserer Klienten und unserer Mitarbeitenden haben wir in den letzten Tagen und Wochen sehr weitreichende Maßnahmen ergriffen, um einer Virus-Infektion vorzubeugen. Regelmäßig tagt der Krisenstab und tagesaktuell werden Empfehlungen umgesetzt. Wir informieren unsere Mitarbeitenden zu allen Maßnahmen sowie zu Hygiene und Prävention im Umgang mit dem Coronavirus.

Seit dem 13.06.2020 gilt gemäß Thüringer Verordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 in den besonderen Wohnformen für Menschen mit Behinderungen in der Eingliederungshilfe kein absolutes Besuchsverbot mehr, sondern ein eingeschränktes Besuchsrecht. Gemeinsam haben wir in unserem wöchentlich tagenden Krisenstab ein Besuchs- und Infektionsschutzkonzept erarbeitet, damit unsere Klienten von ihren Angehörigen wieder besucht werden können und aber auch in besonderen Ausnahmefällen Besuche zu Hause stattfinden können. Hierzu waren umfassende Schutzmaßnahmen und organisatorische Veränderungen notwendig.

Wir möchten uns an dieser Stelle für die Geduld der Eltern, Angehörigen und Betreuer herzlich bedanken. Sie konnten sich sehr lange nicht begegnen, was für alle sehr schmerzlich war. Allen muss jedoch auch deutlich sein, dass das Risiko einer SARS-CoV-2-Infektion durch die Heimfahrten steigen wird. Ein Umstand, den wir leider nicht beeinflussen können, sind die Abholungen und Heimfahrten durch Schülerfahrdienste. Hier werden oftmals aufgrund der Effektivität mehrere Personen gleichzeitig gefahren. Wir empfehlen Ihnen – wenn irgend möglich – Ihre Kinder selbst abzuholen und selbst wieder zu bringen. El­tern und Be­treu­er können sich bei Fra­gen gerne an folgende Personen wenden:

Frau Bas­tam, Be­reichs­lei­tung Woh­nen Kin­der und Ju­gend­li­che
Te­le­fon: 03683/643-65, E-Mail: katrin.bastam@blindeninstitut.de

Frau Ger­lach-Horn, Be­reichs­lei­tung Woh­nen Er­wach­sene
Te­le­fon: 03683/643-38, E-Mail: claudia.gerlach-horn@blindeninstitut.de
 
Frau Mau, FÄ für Kin­der- und Ju­gend­me­di­zin, stellv. In­sti­tuts­lei­tung
Te­le­fon: 03683/643-14, E-Mail: verona.mau@blindeninstitut.de
 
Frau Peters, Institutsleitung,
Telefon: 03683/643-0, E-Mail: annette.peters@blindeninstitut.de
 
Das Be­tre­ten der Wohn­grup­pen ist weiterhin nur den Mitarbeitenden ge­stat­tet. Für Be­su­che stehen extra eingerichtete Besucherräume in den jeweiligen Bereichen zur Verfügung.

Lieferanten und Besucher beachten bitte die Aushänge an den Eingangstüren.

Bentheim-Schule

Die Bentheim-Schule ist im eingeschränkten Regelbetrieb geöffnet.

Ab 18. Mai läuft der Unterricht in den Wohnschulklassen täglich an Schultagen von 7 Uhr bis 12.30 Uhr.

Nachdem Tagesschüler zunächst nur an einzelnen Präsenztagen unterrichtet wurden, sind auch die Tagesschulklassen seit dem 29.6.2020 für nahezu alle Schüler wieder täglich geöffnet. Der Unterricht hier beginnt um 8 Uhr und endet um 14.30 Uhr.
Das Lernen erfolgt in strikt voneinander getrennten Lerngruppen (sprich Schulklassen) mit festen Betreuungsteams. Mit dieser Vorgabe kann vom Mindestabstand abgewichen werden.

Die Bentheim-Schule bietet für Eltern, die keine Alternative zur Betreuung ihres Kindes haben, in der Zeit vom 20.7. 2020 bis 24.7.2020 und 27.7.2020 bis 31.7.2020 Ferienbetreuung an. Die Anmeldung erfolgt bis zum 3.7.2020 über die Schulleitung.

Interdisziplinäre Heilmittelpraxis

Therapien sind unter Einhaltung von Hygienevorgaben für alle Bewohnerinnen und Bewohner umfassend wieder möglich. Externe Patienten können leider aktuell noch nicht behandelt werden.

Überregionale Frühförderung

Das direkte Angebot der überregionalen Frühförderung Sehen kann ebenfalls wieder unter Beachtung entsprechender Schutzmaßnahmen in Anspruch genommen werden.

Auskünfte hierzu erteilt gerne:
Frau Katja Gibson, Ressortleitung Frühförderung, Erfurt
Telefon: 0361/430-68311, E-Mail: katja.gibson@blindeninstitut.de

Danke für Ihre Unterstützung, Ihr Mitwirken und bleiben Sie gesund!


Annette Peters
Institutsleitung

Herzlich Willkommen im Blindeninstitut Thüringen

Frau Annette Peters

Wir sehen unseren Auftrag darin, Menschen mit Sehbehinderung oder Blindheit, auch in Verbindung mit weiteren Behinderungen, persönliche Unterstützung und fachliche Hilfestellung in ganz unterschiedlichen Lebenskontexten zur Verfügung zu stellen. Dafür bieten wir - rund um die Themen Sehen, Blindheit und Mehrfachbehinderung – über die verschiedenen Lebensphasen von früher Kindheit bis zum Erwachsenenleben unterschiedliche Leistungen an: von offener Beratungsstelle, Frühförderung, Schule, Wohnen bis hin zu Therapie, ärztlicher Betreuung, Diagnostik und Fortbildung.

Dabei orientieren wir uns an den Werten und dem Selbstverständnis des Leitbildes der Blindeninstitutsstiftung. So lassen wir in unser Handeln bestimmen von der Überzeugung, dass jeder Mensch einzigartig ist und ein Recht auf die Entfaltung seiner Persönlichkeit und Begabungen hat. Wir stehen ein für den Anspruch aller Menschen mit Behinderung, gleichberechtigt und so selbst bestimmt wie möglich in unserer Gesellschaft zu leben. In diesem Sinne gilt bei all unseren Angeboten die Aufmerksamkeit immer zunächst der Person und dem Verständnis der individuellen Situation des Menschen mit Behinderung. Dessen ganz spezifischen Bedarf an Unterstützung oder Assistenz nehmen wir zum Maßstab unseres Handelns.

Langjährige Erfahrungen mit Sehbehinderung und Blindheit im Kontext von Mehrfachbehinderungen

Seit der Gründung im Jahr 1994 als „Modellprojekt Schmalkalden“ standen in besonderer Weise auch sehbehinderte und blinde Menschen mit schwerer Mehrfachbehinderung im Mittelpunkt unseres Engagements. Blindheit, Sehbehinderung und weitere Beeinträchtigungen wie Hörschädigung, Körperbehinderung oder intensiver medizinischer Betreuungsbedarf beeinflussen sich gegenseitig und stellen in dieser Komplexität besondere fachliche Herausforderungen an die Förderung und Alltagsbegleitung dieser Menschen.

Um diesem Anspruch fachlich und konzeptionell zu begegnen, arbeiten wir stets interdisziplinär und bilden unsere Mitarbeiterinnenteams aus pädagogischen, pflegerischen, therapeutischen und medizinischen Berufsgruppen. Auf diese Weise erreichen wir die ganzheitliche Abstimmung aller Maßnahmen und stellen die gemeinsame Verantwortung für das Ergebnis sicher. Eine fortlaufende fachliche Qualifizierung in allen Bereichen sehen wir grundsätzlich als unverzichtbar und schaffen mit einem differenzierten Fortbildungskonzept die Grundlagen dafür.
Als Blindeninstitut Thüringen sehen wir darüber hinaus unsere Aufgabe auch darin, allgemein Aufmerksamkeit und Verständnis für die besonderen Herausforderungen zu wecken, vor denen Menschen mit Blindheit und Sehbehinderung zusammen mit ihren Angehörigen in der Bewältigung ihres Alltags stehen. Deshalb engagieren wir uns aktiv für die Interessen und Bedürfnisse der Menschen mit Blindheit und Sehbehinderung in Öffentlichkeit und Politik.

Blick auf den Neubau des Blindeninstituts Thüringen

Hinweis zur Verwendung der männlichen und weiblichen Schreibform

Um auch unter der Maßgabe der Barrierefreiheit (z.B. Vorlesesysteme) flüssige und gut erfassbare Texte für unsere interessierten Leser anzubieten, haben wir uns bei der Gestaltung des Internetauftritts auf eine einheitliche Schreibweise für die männliche und weibliche Form festgelegt. Der deutlich überwiegende Teil unserer Mitarbeitenden ist weiblich. Daher wird die weibliche Schreibform in den Texten verwendet. Diese schließt selbstverständlich auch alle männlichen Mitarbeitenden ein. Bei den Schülern verwenden wir die männliche Schreibweise, die selbstverständlich alle Schülerinnen einschließt.