Wichtige Informationen im Zusammenhang mit den aktuellen Entwicklungen der Coronavirus-Pandemie

Wir befinden uns im zweiten „Lockdown“, als ein „Lockdown Light“ bezeichnet. Wir hoffen sehr, dass durch diese erneute radikale Eindämmungsmaßnahme die Inzidenzzahlen zurückgehen. Alle im Blindeninstitut Thüringen arbeiten seit einem dreiviertel Jahr zum Schutz unserer Klienten und unserer Mitarbeitenden unter höchster Anspannung, der Krisenstab sowohl intern als auch auf der Stiftungsebene tagt regelmäßig und immer wieder müssen die Maßnahmen zu Hygiene und Prävention im Umgang mit dem Coronavirus angepasst werden. 

Das Land Thüringen hat eine „Sondereindämmungsmaßnahmenverordnung“ am 2. November 2020 erlassen, die unsere Arbeit im Blindeninstitut Thüringen jedoch nicht direkt tangiert. Die Zweite Thüringer Verordnung über grundlegende Infektionsschutzregeln zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus-SARS CoV-2 (01.10.2020) bleibt weiterhin gültig.
Schon seit geraumer Zeit gilt kein absolutes Besuchsverbot mehr, sondern ein eingeschränktes Besuchsrecht. Gemeinsam haben wir in unserem wöchentlich tagenden Krisenstab ein Besuchs- und Infektionsschutzkonzept erarbeitet, damit unsere Klienten von ihren Angehörigen wieder besucht werden können und aber auch in besonderen Ausnahmefällen Besuche zu Hause stattfinden können. Hierzu waren umfassende Schutzmaßnahmen und organisatorische Veränderungen notwendig.
Sämtliche Festlegungen dazu wie z.B. Anmeldungen der Wochenendbesuche der Klienten, Rückmeldungen der Angehörigen bei den Bereichsleitungen sind zwar aufwendig aber haben sich inzwischen eingespielt. Alle sind froh, dass eine gewisse Regelmäßigkeit bei den Heimfahrten wieder gegeben ist und Begegnungen zu Hause wieder zur Normalität gehören.

Allen muss jedoch auch deutlich sein, dass das Risiko einer SARS-CoV-2-Infektion durch die hohen Inzidenzzahlen gestiegen ist. Aus diesem Grund haben wir angedacht ab ca. Mitte November Besucher (Angehörige, Dienstleister, Behördenvertreter) vor Betreten der Einrichtung mit Schnelltests (PoC- Antigentests) auf freiwilliger Basis zu testen. 

Ab sofort werden vor dem Besuch Temperaturmessungen bei den Besuchern durchgeführt.

Wir bitten für diese Maßnahmen um ihr Verständnis.

Testungen von asymptomatischen Kindern/Angehörigen/Betreuten sind u.a. bei Rückkehr nach Beurlaubungen in das Elternhaus oder stichprobenartig geplant. Schriftliche Einverständnisse zur Testung werden im Vorfeld eingeholt.
Wir empfehlen Ihnen weiterhin – wenn irgend möglich – Ihre Kinder selbst abzuholen und selbst wieder zu bringen. El­tern und Be­treu­er können sich bei Fra­gen gerne an folgende Personen wenden:

Frau Bas­tam, Be­reichs­lei­tung Woh­nen Kin­der und Ju­gend­li­che
Te­le­fon: 03683/643-65, E-Mail: katrin.bastam@blindeninstitut.de

Frau Ger­lach-Horn, Be­reichs­lei­tung Woh­nen Er­wach­sene
Te­le­fon: 03683/643-38, E-Mail: claudia.gerlach-horn@blindeninstitut.de
 
Frau Mau, FÄ für Kin­der- und Ju­gend­me­di­zin, stellv. In­sti­tuts­lei­tung
Te­le­fon: 03683/643-14, E-Mail: verona.mau@blindeninstitut.de
 
Frau Peters, Institutsleitung,
Telefon: 03683/643-0, E-Mail: annette.peters@blindeninstitut.de
 
Das Be­tre­ten der Wohn­grup­pen ist weiterhin nur den Mitarbeitenden ge­stat­tet. Für Be­su­che stehen extra eingerichtete Besucherräume in den jeweiligen Bereichen zur Verfügung.

Lieferanten und Besucher beachten bitte die Aushänge an den Eingangstüren.

Bentheim-Schule

Die Bentheim-Schule ist nach den Herbstferien 2020 im Regelbetrieb (Stufe 1 mit primärem Infektionsschutz) geöffnet.

Das Lernen erfolgt in strikt voneinander getrennten Lerngruppen (sprich Schulklassen) mit festen Betreuungsteams. Mit dieser Vorgabe kann vom Mindestabstand abgewichen werden.
Bis auf Weiteres gilt auch für die Schule ein Betretungsverbot für Eltern und Besucher.
 
El­tern können sich bei Fra­gen gerne an katrin.vonVogt@blindeninstitut.de  wenden.

Interdisziplinäre Heilmittelpraxis

Therapien sind unter Einhaltung von Hygienevorgaben für alle Klienten umfassend wieder möglich. Externe Patienten können aktuell wieder in der Interdisziplinären Heilmittelpraxis behandelt werden.

Überregionale Frühförderung

Das direkte Angebot der überregionalen Frühförderung Sehen kann ebenfalls wieder unter Beachtung entsprechender Schutzmaßnahmen in Anspruch genommen werden.

Auskünfte hierzu erteilt gerne:
Frau Katja Gibson, Ressortleitung Frühförderung, Erfurt
Telefon: 0361/430-68311, E-Mail: katja.gibson@blindeninstitut.de

Danke für Ihre Unterstützung, Ihr Mitwirken und bleiben Sie gesund!


Annette Peters
Institutsleitung

Herzlich Willkommen im Blindeninstitut Thüringen

Frau Annette Peters

Wir sehen unseren Auftrag darin, Menschen mit Sehbehinderung oder Blindheit, auch in Verbindung mit weiteren Behinderungen, persönliche Unterstützung und fachliche Hilfestellung in ganz unterschiedlichen Lebenskontexten zur Verfügung zu stellen. Dafür bieten wir - rund um die Themen Sehen, Blindheit und Mehrfachbehinderung – über die verschiedenen Lebensphasen von früher Kindheit bis zum Erwachsenenleben unterschiedliche Leistungen an: von offener Beratungsstelle, Frühförderung, Schule, Wohnen bis hin zu Therapie, ärztlicher Betreuung, Diagnostik und Fortbildung.

Dabei orientieren wir uns an den Werten und dem Selbstverständnis des Leitbildes der Blindeninstitutsstiftung. So lassen wir in unser Handeln bestimmen von der Überzeugung, dass jeder Mensch einzigartig ist und ein Recht auf die Entfaltung seiner Persönlichkeit und Begabungen hat. Wir stehen ein für den Anspruch aller Menschen mit Behinderung, gleichberechtigt und so selbst bestimmt wie möglich in unserer Gesellschaft zu leben. In diesem Sinne gilt bei all unseren Angeboten die Aufmerksamkeit immer zunächst der Person und dem Verständnis der individuellen Situation des Menschen mit Behinderung. Dessen ganz spezifischen Bedarf an Unterstützung oder Assistenz nehmen wir zum Maßstab unseres Handelns.

Langjährige Erfahrungen mit Sehbehinderung und Blindheit im Kontext von Mehrfachbehinderungen

Seit der Gründung im Jahr 1994 als „Modellprojekt Schmalkalden“ standen in besonderer Weise auch sehbehinderte und blinde Menschen mit schwerer Mehrfachbehinderung im Mittelpunkt unseres Engagements. Blindheit, Sehbehinderung und weitere Beeinträchtigungen wie Hörschädigung, Körperbehinderung oder intensiver medizinischer Betreuungsbedarf beeinflussen sich gegenseitig und stellen in dieser Komplexität besondere fachliche Herausforderungen an die Förderung und Alltagsbegleitung dieser Menschen.

Um diesem Anspruch fachlich und konzeptionell zu begegnen, arbeiten wir stets interdisziplinär und bilden unsere Mitarbeiterinnenteams aus pädagogischen, pflegerischen, therapeutischen und medizinischen Berufsgruppen. Auf diese Weise erreichen wir die ganzheitliche Abstimmung aller Maßnahmen und stellen die gemeinsame Verantwortung für das Ergebnis sicher. Eine fortlaufende fachliche Qualifizierung in allen Bereichen sehen wir grundsätzlich als unverzichtbar und schaffen mit einem differenzierten Fortbildungskonzept die Grundlagen dafür.
Als Blindeninstitut Thüringen sehen wir darüber hinaus unsere Aufgabe auch darin, allgemein Aufmerksamkeit und Verständnis für die besonderen Herausforderungen zu wecken, vor denen Menschen mit Blindheit und Sehbehinderung zusammen mit ihren Angehörigen in der Bewältigung ihres Alltags stehen. Deshalb engagieren wir uns aktiv für die Interessen und Bedürfnisse der Menschen mit Blindheit und Sehbehinderung in Öffentlichkeit und Politik.

Blick auf den Neubau des Blindeninstituts Thüringen

Hinweis zur Verwendung der männlichen und weiblichen Schreibform

Um auch unter der Maßgabe der Barrierefreiheit (z.B. Vorlesesysteme) flüssige und gut erfassbare Texte für unsere interessierten Leser anzubieten, haben wir uns bei der Gestaltung des Internetauftritts auf eine einheitliche Schreibweise für die männliche und weibliche Form festgelegt. Der deutlich überwiegende Teil unserer Mitarbeitenden ist weiblich. Daher wird die weibliche Schreibform in den Texten verwendet. Diese schließt selbstverständlich auch alle männlichen Mitarbeitenden ein. Bei den Schülern verwenden wir die männliche Schreibweise, die selbstverständlich alle Schülerinnen einschließt.