Wichtige Informationen im Zusammenhang mit den aktuellen Entwicklungen der Coronavirus-Pandemie

Wir sind sehr froh, dass kurz vor Ostern am Donnerstag, den 01.04.2021, ein mobiles Impfteam bei uns in der Einrichtung war und insgesamt 76 Impfdosen verimpft werden konnten. Sowohl ein großer Teil der Klienten als auch Mitarbeiter*innen konnten das 2. Mal geimpft werden und haben seit dem 15. April dann einen entsprechenden Schutz gegen das Corona-Virus aufgebaut.
Zum zweiten Impftermin kamen drei Krankenpflegekräfte für die KV Thüringen, Impfärztin und Impfperson und Unterstützung wurden vom Blindeninstitut gestellt. An dieser Stelle möchte ich einen ganz besonderen Dank an das Team aussprechen. Der Impfablauf, die fachliche Betreuung und Nachsorge haben wunderbar geklappt. Nun gab es beim zweiten Termin ja auch schon eine gewisse Erfahrung.

Wie sich die Lage dann im Landkreis Schmalkalden Meiningen gestaltet, ist nicht voraussehbar. Die Inzidenzzahlen liegen leider weiterhin immer noch über 200 pro 100.000 Bewohner innerhalb von 7 Tagen. Das neue Infektionsschutzgesetz auf Bundesebene gilt seit dem 23.04.2021.
Dieses hat Auswirkungen auf das Angebot der Bentheim-Schule. Ab dieser Woche (26.04.2021) gibt es wieder nur im Tagesschulbereich 4 Tage Präsenzunterricht, die Frage der Testungen von Schülern und Lehrenden in der Schule sind wieder neu geregelt und müssen sich erst einspielen.

Seit dem 31.03.2021 gibt es die neue Thüringer SARS-CoV-2-Infektionsschutz-Maßnahmenverordnung. Inzwischen gibt es auch schon die 1. ÄnderungsVO dazu. Diese gilt zunächst bis zum 09.05.21.
Es gilt weiterhin ein eingeschränktes Besuchsrecht. Im Moment ist aufgrund der hohen Inzidenz jeweils täglich nur ein fest zur registrierender Besucher gestattet; der Besucher darf nur wöchentlich wechseln.
Sämtliche Festlegungen dazu wie z.B. Anmeldungen der Wochenendbesuche der Klienten, Rückmeldungen der Angehörigen bei den Bereichsleitungen sind zwar aufwendig aber haben sich inzwischen eingespielt. Alle sind froh, dass eine gewisse Regelmäßigkeit bei den Heimfahrten wieder gegeben ist und Begegnungen zu Hause wieder zur Normalität gehören. Wir haben inzwischen aufgrund des guten Impfstatus sowohl bei den Klienten als auch den Mitarbeiter*innen kleine Lockerungen eingeführt.
So können im Wohnen Erwachsene wohngruppenübergreifend bezogen auf die Etage Förderangebote stattfinden. Ebenso können die Therapeuten auch wieder wohngruppenübergreifend arbeiten. Die hausbezogene therapeutische Arbeit bleibt jedoch noch erhalten.

Gemäß Thüringer SARS-CoV-2-InfektionsschutzmaßnahmenVO müssen Besucher (Angehörige, Dienstleister, Behördenvertreter) vor Betreten der Einrichtung mit Schnelltests (PoC- Antigentests) getestet werden. Vor dem Besuch werden weiterhin Temperaturmessungen bei den Besuchern durchgeführt.

Wir bitten für diese Maßnahmen um ihr Verständnis.

Testungen von asymptomatischen Kindern/Betreuten werden u.a. bei Rückkehr nach Beurlaubungen in das Elternhaus durchgeführt. Schriftliche Einverständnisse zur Testung werden im Vorfeld eingeholt.
Wir empfehlen Ihnen weiterhin – wenn irgend möglich – Ihre Kinder selbst abzuholen und selbst wieder zu bringen. El­tern und Be­treu­er können sich bei Fra­gen gerne an folgende Personen wenden:

Frau Bas­tam, Be­reichs­lei­tung Woh­nen Kin­der und Ju­gend­li­che
Te­le­fon: 03683/643-65, E-Mail: katrin.bastam@blindeninstitut.de

Frau Ger­lach-Horn, Be­reichs­lei­tung Woh­nen Er­wach­sene
Te­le­fon: 03683/643-38, E-Mail: claudia.gerlach-horn@blindeninstitut.de
 
Frau Mau, FÄ für Kin­der- und Ju­gend­me­di­zin, stellv. In­sti­tuts­lei­tung
Te­le­fon: 03683/643-14, E-Mail: verona.mau@blindeninstitut.de
 
Frau Peters, Institutsleitung,
Telefon: 03683/643-0, E-Mail: annette.peters@blindeninstitut.de
 
Das Be­tre­ten der Wohn­grup­pen ist weiterhin nur den Mitarbeitenden ge­stat­tet. Für Be­su­che stehen extra eingerichtete Besucherräume in den jeweiligen Bereichen zur Verfügung.

Lieferanten und Besucher beachten bitte die Aushänge an den Eingangstüren.

Bentheim-Schule

Ab dieser Woche (26.04.2021) gibt es wieder nur im Tagesschulbereich 4 Tage Präsenzunterricht, die Frage der Testungen von Schülern und Lehrenden in der Schule sind wieder neu geregelt und müssen sich erst einspielen.

Das Lernen erfolgt in strikt voneinander getrennten Lerngruppen (sprich Schulklassen) mit festen Betreuungsteams. Mit dieser Vorgabe kann vom Mindestabstand abgewichen werden.

Bis auf Weiteres gilt auch für die Schule ein Betretungsverbot für Eltern und Besucher.
 
El­tern können sich bei Fra­gen gerne an katrin.vonVogt@blindeninstitut.de  wenden

Interdisziplinäre Heilmittelpraxis

Therapien sind unter Einhaltung von Hygienevorgaben für alle Klienten umfassend wieder möglich. Externe Patienten können aktuell wieder in der Interdisziplinären Heilmittelpraxis behandelt werden.

Überregionale Frühförderung

Das direkte Angebot der überregionalen Frühförderung Sehen kann ebenfalls wieder unter Beachtung entsprechender Schutzmaßnahmen in Anspruch genommen werden.

Auskünfte hierzu erteilt gerne:
Frau Katja Gibson, Ressortleitung Frühförderung, Erfurt
Telefon: 0361/430-68311, E-Mail: katja.gibson@blindeninstitut.de

Danke für Ihre Unterstützung, Ihr Mitwirken und bleiben Sie gesund!


Annette Peters
Institutsleitung

Herzlich Willkommen im Blindeninstitut Thüringen

Frau Annette Peters

Wir sehen unseren Auftrag darin, Menschen mit Sehbehinderung oder Blindheit, auch in Verbindung mit weiteren Behinderungen, persönliche Unterstützung und fachliche Hilfestellung in ganz unterschiedlichen Lebenskontexten zur Verfügung zu stellen. Dafür bieten wir - rund um die Themen Sehen, Blindheit und Mehrfachbehinderung – über die verschiedenen Lebensphasen von früher Kindheit bis zum Erwachsenenleben unterschiedliche Leistungen an: von offener Beratungsstelle, Frühförderung, Schule, Wohnen bis hin zu Therapie, ärztlicher Betreuung, Diagnostik und Fortbildung.

Dabei orientieren wir uns an den Werten und dem Selbstverständnis des Leitbildes der Blindeninstitutsstiftung. So lassen wir in unser Handeln bestimmen von der Überzeugung, dass jeder Mensch einzigartig ist und ein Recht auf die Entfaltung seiner Persönlichkeit und Begabungen hat. Wir stehen ein für den Anspruch aller Menschen mit Behinderung, gleichberechtigt und so selbst bestimmt wie möglich in unserer Gesellschaft zu leben. In diesem Sinne gilt bei all unseren Angeboten die Aufmerksamkeit immer zunächst der Person und dem Verständnis der individuellen Situation des Menschen mit Behinderung. Dessen ganz spezifischen Bedarf an Unterstützung oder Assistenz nehmen wir zum Maßstab unseres Handelns.

Langjährige Erfahrungen mit Sehbehinderung und Blindheit im Kontext von Mehrfachbehinderungen

Seit der Gründung im Jahr 1994 als „Modellprojekt Schmalkalden“ standen in besonderer Weise auch sehbehinderte und blinde Menschen mit schwerer Mehrfachbehinderung im Mittelpunkt unseres Engagements. Blindheit, Sehbehinderung und weitere Beeinträchtigungen wie Hörschädigung, Körperbehinderung oder intensiver medizinischer Betreuungsbedarf beeinflussen sich gegenseitig und stellen in dieser Komplexität besondere fachliche Herausforderungen an die Förderung und Alltagsbegleitung dieser Menschen.

Um diesem Anspruch fachlich und konzeptionell zu begegnen, arbeiten wir stets interdisziplinär und bilden unsere Mitarbeiterinnenteams aus pädagogischen, pflegerischen, therapeutischen und medizinischen Berufsgruppen. Auf diese Weise erreichen wir die ganzheitliche Abstimmung aller Maßnahmen und stellen die gemeinsame Verantwortung für das Ergebnis sicher. Eine fortlaufende fachliche Qualifizierung in allen Bereichen sehen wir grundsätzlich als unverzichtbar und schaffen mit einem differenzierten Fortbildungskonzept die Grundlagen dafür.
Als Blindeninstitut Thüringen sehen wir darüber hinaus unsere Aufgabe auch darin, allgemein Aufmerksamkeit und Verständnis für die besonderen Herausforderungen zu wecken, vor denen Menschen mit Blindheit und Sehbehinderung zusammen mit ihren Angehörigen in der Bewältigung ihres Alltags stehen. Deshalb engagieren wir uns aktiv für die Interessen und Bedürfnisse der Menschen mit Blindheit und Sehbehinderung in Öffentlichkeit und Politik.

Blick auf den Neubau des Blindeninstituts Thüringen

Hinweis zur Verwendung der männlichen und weiblichen Schreibform

Um auch unter der Maßgabe der Barrierefreiheit (z.B. Vorlesesysteme) flüssige und gut erfassbare Texte für unsere interessierten Leser anzubieten, haben wir uns bei der Gestaltung des Internetauftritts auf eine einheitliche Schreibweise für die männliche und weibliche Form festgelegt. Der deutlich überwiegende Teil unserer Mitarbeitenden ist weiblich. Daher wird die weibliche Schreibform in den Texten verwendet. Diese schließt selbstverständlich auch alle männlichen Mitarbeitenden ein. Bei den Schülern verwenden wir die männliche Schreibweise, die selbstverständlich alle Schülerinnen einschließt.