Gruppenfoto im Hof: Sechs Erwachsene stehen hinter einer Person im Rollstuhl; im Hintergrund Bäume, Bänke und ein modernes Gebäude.

Gemeinsam für ein inklusives Kitzingen

Einen Einblick in die vielfältigen Aufgaben des Blindeninstituts Würzburg erhielt der Kitzinger Oberbürgermeister Dr. Enis Tiz bei seinem Besuch am 17. Juli 2026 im Dr. Hans Neugebauer-Haus.

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Gemeinsam für ein inklusives Kitzingen

Oberbürgermeister Dr. Enis Tiz besucht Wohn- und Förderstätte des Blindeninstituts

Gemeinsam für ein inklusives Kitzingen
Wie unterstützt das Blindeninstitut Würzburg Menschen dabei, möglichst selbstbestimmt zu wohnen und ihren Alltag zu gestalten? Einen Einblick in die vielfältigen Aufgaben der Blindeninstitutsstiftung erhielt der Kitzinger Oberbürgermeister Dr. Enis Tiz bei seinem Besuch am 17. Juli 2026 im Dr. Hans Neugebauer-Haus.

Stiftungsvorstand Dr. Marco Bambach und Institutsleiter Matthias Rüth stellten dem Oberbürgermeister zunächst die Blindeninstitutsstiftung und die Wohn- und Förderstätte Kitzingen vor. Im Mittelpunkt standen dabei die unterschiedlichen Aufgabenfelder der Stiftung sowie die Angebote des Blindeninstituts Würzburg, das 2023 den Standort in der Armin-Knab-Straße in Kitzingen eröffnete.

„Wir haben uns hier von Anfang an sehr willkommen gefühlt. Uns ist es wichtig, mit der Stadt weiterhin im engen Austausch zu bleiben. Zusammen können wir Kitzingen noch ein bisschen inklusiver machen und Menschen mit Behinderungen mehr Teilhabe ermöglichen.”

Dr. Marco Bambach, Vorstand Blindeninstitutsstiftung

Rundgang durch die Wohn- und Förderstätte

Anschließend führte Bereichsleiterin Fatma Kilic-Temiz durch das Dr. Hans Neugebauer-Haus. Dabei erhielt Dr. Tiz einen unmittelbaren Eindruck davon, wie die Menschen im Haus wohnen, ihren Alltag gestalten und individuell begleitet und gefördert werden.
 
Beim Rundgang brachte auch Philipp Geigle von der Bewohnervertretung die Perspektive der Bewohnerinnen und Bewohner in den Austausch ein. Ebenfalls dabei war Dr. Hans Neugebauer, ehemaliger Stiftungsdirektor der Blindeninstitutsstiftung und Namensgeber des Hauses.
 
Der persönliche Austausch machte deutlich, wie wichtig bedarfsgerechte Wohnangebote, individuelle Förderung und verlässliche Strukturen für gesellschaftliche Teilhabe sind. Zugleich bot der Besuch Gelegenheit, aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen in der Eingliederungshilfe zu besprechen.

Zweites Haus in Kitzingen entsteht

Zum Abschluss besichtigte die Delegation die Baustelle des zweiten Hauses der Blindeninstitutsstiftung in Kitzingen. Das zukünftige Rüdiger Roger-Haus in der Kanzler-Stürtzel-Straße wird die bestehende Wohn- und Förderstätte um 24 weitere Wohn- und Förderstättenplätze ergänzen. 

„„Mit der geplanten Schaffung von rund 60 neuen Arbeitsplätzen gewinnt die Blindeninstitutsstiftung mit dann insgesamt rund 120 Beschäftigten zugleich als attraktiver Arbeitgeber in Kitzingen weiter an Bedeutung.“”

Matthias Rüth, Institutsleiter Blindeninstitut Würzburg
Oberbürgermeister Dr. Enis Tiz sagte der Blindeninstitutsstiftung auch weiterhin die Unterstützung der Stadt zu.

„„Für Kitzingen bedeuten diese beiden Einrichtungen eine Bereicherung. Gelebte Inklusion ist für uns Herzensangelegenheit.“”

Dr. Enis Tiz, Oberbürgermeister Kitzingen

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