Eine ältere Dame mit Brille schaut auf einen Tisch, an dem mehrere Menschen Gegenstände reparieren.

Modellprojekt informiert bei Laufacher ReparierBar über Sinnesbeeinträchtigungen

Bei der Laufacher ReparierBar standen neben der Reparatur von Gegenständen auch Gesundheit und Vorsorge im Mittelpunkt. Initiiert wurde die Veranstaltung im Rahmen des Modellprojekts „Sinnesbeeinträchtigungen in der Pflege im sozialen Nahraum“.

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Reparieren, informieren und austauschen

Modellprojekt informiert bei Laufacher ReparierBar über Sinnesbeeinträchtigungen

Eine ältere Dame mit Brille schaut auf einen Tisch, an dem mehrere Menschen Gegenstände reparieren.
Eine Vielzahl an Gegenständen konnte zur Freude der Besucherinnen und Besuchern wieder repariert werden.
Bei der „ReparierBar – Im Zeichen der Gesundheit“ der Gemeinde Laufach am 18. September stand nicht nur die Reparatur defekter Alltagsgegenstände im Mittelpunkt. Im Rahmen der Eröffnungswoche des Vereinten Hauses wurde die Veranstaltung zu einem abwechslungsreichen Nachmittag rund um Gesundheit, Vorsorge und Pflege.

Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei auf dem Thema Sinnesbeeinträchtigungen im Alter. Initiiert wurde die Veranstaltung im Rahmen des Modellprojekts des Blindeninstituts Würzburg „Sinnesbeeinträchtigungen in der Pflege im sozialen Nahraum“, an dem Laufach als Modellkommune teilnimmt. Bei einem Runden Tisch mit lokalen Akteurinnen und Akteuren war die Idee entstanden, das Thema stärker in die Öffentlichkeit zu bringen und Möglichkeiten zur Information und Sensibilisierung zu schaffen.

Eröffnet wurde die Veranstaltung durch den 1. Bürgermeister der Gemeinde Laufach, Friedrich Fleckenstein, und die örtliche Seniorenbeauftragte und Quartiersmanagerin Carolin Heeg. Darauf folgte eine Grußrede von Thomas Zöller, Patienten- und Pflegebeauftragter der Bayerischen Staatsregierung. Auch Bayerns Staatsministerin für Gesundheit, Pflege und Prävention, Judith Gerlach, besuchte das Vereinte Haus zu diesem Anlass. Im Anschluss an die Eröffnung referierten die Revis Augenzentren mit dem Vortrag „Gutes Sehen kennt kein Alter“ über altersbedingte Alterserkrankungen, ihre Auswirkungen und Unterstützungsmöglichkeiten.

 
Eine Frau trägt eine Simulationsbrille und sitzt vor einem Bildschirmlesegerät. Unter diesem befindet sich ein Hörgerät. Auf dem Tisch sind Simulationskopfhörer ausgebreitet. Links neben ihr steht eine Frau, die gemeinsam mit ihr auf den Bildschirm schaut.
Am Stand des Modellprojekts probierte die Staatsministerin für Gesundheit, Pflege und Prävention Judith Gerlach eine Selbsterfahrung mit Simulationsbrille aus.
Für die musikalische Begleitung sorgte Karl-Heinz Kratisch vom Blindeninstitut Würzburg. Der blinde Musiker spielte am Klavier ohne Noten, ausschließlich nach Gehör, und begeisterte damit die Gäste.

An den Reparaturtischen wurde fleißig getüftelt und so mancher liebgewonnene Gegenstand wieder instand gesetzt. Zudem konnten Besucherinnen und Besucher alte Bilder und Dokumente digitalisieren lassen und sich damit persönliche Erinnerungen für die Zukunft bewahren. Verschiedene Ausstellerinnen und Aussteller informierten im und vor dem Vereinten Haus über Sehen und Hören, Demenz, kognitive Gesundheit sowie Pflege und Unterstützung im Alter. Dabei wurden beispielsweise auch Hörtests oder Brillenreinigungen angeboten.

Die große Resonanz zeigte, wie gut sich praktische Hilfe, Gesundheitsvorsorge und Begegnung miteinander verbinden lassen, ganz im Sinne eines lebendigen Vereinten Hauses.
Ein Mann sitzt an einem Klavier.
Der blinde Musiker Karl-Heinz Kratisch begeisterte die Gäste mit seinem Klavierspiel.
Einen Einblick in die Veranstaltung gibt es in einem Video von TV-Mainfranken. 

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