Althandys helfen Wildbienen
11.05.2012 - Mit der Spende für eine Althandysammlung der Stadt Würzburg bauten Schülerinnen und Schüler der Graf-zu-Bentheim-Schule in Kooperation mit der Umweltstation ein Insektenhotel.
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11.05.2012 - Bei einer Althandy-Sammelaktion der Stadt Würzburg haben die Schülerinnen und Schüler der Graf-zu-Bentheim-Schule den ersten Platz belegt: 86 Handys waren nach vier Monaten in den Sammelbehältern. Aber auch andere Schulen, Unternehmen und Institutionen haben fleißig gesammelt, so dass insgesamt 900 Handys an die Umweltstation der Stadt zu einer umweltgerechten Wiederverwertung weitergegeben wurden.
Für jedes abgelieferte Handy spendete T-Mobile Deutschland drei Euro an die Deutsche Umwelthilfe. Mit der Hälfte dieser Spende haben Schülerinnen und Schüler der Graf-zu-Bentheim-Schule in Kooperation mit der Umweltstation ein Insektenhotel gebaut. Im Schulgarten auf dem Gelände des Blindeninstituts Würzburg zwischen Nahrungspflanzen für die Bienen findet es nun einen idealen Standort. Dort dient es den Kindern und Jugendlichen mit Blindheit, Sehbehinderung und weiterem Unterstützungsbedarf als dauerhaftes Lernobjekt.
Das Hotel bietet Wildbienen und anderen Insekten eine Vielfalt von Nisthilfen und Unterschlupf. Die für Natur und Landwirtschaft zur Bestäubung der Pflanzen wichtigen Bienen sind durch die Zerstörung ihrer Lebensräume stark bedroht. Nistmöglichkeiten und artenreiche Pflanzenbestände sind selten geworden, und so ist das Überleben der kleinen Brummer gefährdet.
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Ausstellung "Nimm Platz" im Landtag
11.05.2012 - "Toll, dass ich mal im Bayerischen Landtag eine Rede halten durfte!", strahlt der 23jährige Paul. Er ist einer der Künstler mit Behinderung, die an der Kunstaktion "Nimm Platz" teilnahmen. Zusammen mit rund 70 anderen Teilnehmern, darunter sieben Schüler des Blindeninstituts, fuhr Paul am 25.April zur Eröffnung der Ausstellung nach München.
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11.05.2012 - "Toll, dass ich mal im Bayerischen Landtag eine Rede halten durfte!", strahlt der 23jährige Paul. Er ist einer der Künstler mit Behinderung, die an der Kunstaktion "Nimm Platz" teilnahmen. Zusammen mit rund 70 anderen Teilnehmern, darunter sieben Schüler des Blindeninstituts, fuhr Paul am 25.April zur Eröffnung der Ausstellung nach München. Eingeladen hatte Landtagspräsidentin und Schirmherrin Barbara Stamm. Klar doch, dass sich die angereisten Künstler da zunächst einmal ein Bild vom Maximilianeum und dem Arbeitsplatz von Frau Stamm machen mussten. "Vor hier aus sieht man ja wirklich, was jeder tut", beschreibt der 17jährige Ricardo die Aussicht vom Präsidentinnen-Stuhl auf das Landtags-Plenum. Währenddessen tritt sein sehbehinderter Schulkamerad Maximilian ans Mikrophon und probt schon einmal: "Ich freue mich, dass wir diese Ausstellung eröffnen!", tönt es laut durchs hohe Haus. Doch das war noch etwas zu früh, zunächst hieß es noch warten und sich bei Münchner Brezeln zu stärken.
Punkt 17.30 Uhr begrüßte Barbara Stamm die rund 150 versammelten Festgäste. Besonders freue sie das große Interesse zahlreicher Landtagsabgeordneter an der Ausstellung. Stamm betonte das notwendige Engagement der Politik für eine inklusive Gesellschaft, in der Menschen mit und ohne Behinderung ihren Platz fänden. Der WürzburgerBischof Friedhelm Hofmann betonte, dass wir von Menschen mit Behinderung lernen können.“Ich wünsche mir", so der Bischof, "dass viele Mandatsträger und Menschen mit hoher politischer Verantwortung die Impulse dieser Kunstwerke aufnehmen."
Aus dem Blindeninstitut haben insgesamt 30 Kinder, Jugendliche und Erwachsene an der Kunstaktion der Diözese Würzburg teilgenommen. Sie verwandelten 10 Holzstühle in Kunstwerke und drückten damit aus, wie sie ihren Platz in Kirche und Gesellschaft sehen oder sich wünschen. Drei dieser Kunstwerke wurden für die laufende Wanderausstellung ausgewählt, der "Stuhl der Begegnung" der Gruppe 8f wurde als besonders gelungener Beitarg zum Thema "Inklusion" sogar mit dem Vinzenzpreis des Caritasverbands in Höhe von 500 Euro ausgezeichnet.
Termine der Ausstellung und Bilder auf http://www.nimm-platz.bistum-wuerzburg.de
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Würzburger Residenzlauf – wir waren auch dabei
03.05.2012 - Über 7.000 Läuferinnen und Läufer gingen vergangenes Wochenende an den Start des Würzburger Residenzlaufs – darunter auch Kinder, Jugendliche und Erwachsenen, die im Blindeninstitut Würzburg lernen, leben und arbeiten. Sie zeigten eindrucksvoll, dass gemeinsame Bewegung von Menschen mit und ohne Behinderung Spaß macht.
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03.05.2012 - Über 7.000 Läuferinnen und Läufer gingen vergangenes Wochenende an den Start des Würzburger Residenzlaufs – darunter auch Kinder, Jugendliche und Erwachsenen, die im Blindeninstitut Würzburg lernen, leben und arbeiten. Sie zeigten eindrucksvoll, dass gemeinsame Bewegung von Menschen mit und ohne Behinderung Spaß macht.
Die Herzen der Zuschauer hat vor allem Sila Celik erobert, die es mit der Unterstützung durch zwei nicht-behinderte Läuferinnen und trotz mehrerer Stürze ins Ziel des 1,8-Kilometerlaufs geschafft hat. Die 14-jährige Sila Celik ist einseitig gelähmt und lebt unter der Woche im Blindeninstitut. Sie trainiert regelmäßig in der „Erlebten Integrativen Sportschule“ des Vital-Sportvereins Würzburg. Kooperationspartner für das Sportangebot, in das auch Kinder mit Mehrfachbehinderungen integriert sind, ist das Blindeninstitut Würzburg mit der Graf-zu-Bentheim-Schule sowie der Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbands Bayern e.V.
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Dr. Alice Dengel verabschiedet
30.04.2012 - Nach 17 Jahren im Dienst als Ärztin im Blindeninstitut Würzburg wurde Frau Dr. Alice Dengel am 27.04.2012 von Institutsleiter (KIJU) Hubert Hertlein und Institutsleiter (ERW) Klaus Hammer in den Ruhestand verabschiedet.
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30.04.2012 - Nach 17 Jahren im Dienst als Ärztin im Blindeninstitut Würzburg wurde Frau Dr. Alice Dengel am 27.04.2012 von Institutsleiter (KIJU) Hubert Hertlein und Institutsleiter (ERW) Klaus Hammer in den Ruhestand verabschiedet. Als Fachärztin für Kinder- und Jugendheilkunde nahm Frau Dr. Dengel im Januar 1995 ihren Dienst in Würzburg auf. Sie war als beratende Ärztin Ansprechpartnerin für die pädagogischen Mitarbeiter des Blindeninstituts und alle Eltern, in medizinischen Fragen rund um die betreuten Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen tätig. Bei Akut- und Notfallsituationen war sie erste Instanz für die Entscheidung, ob ein Klinikaufenthalt notwendig ist oder mit einer Medikation geholfen werden kann. Sie hielt den Kontakt mit Kliniken und Hausärzten. Darüber hinaus schulte sie die Mitarbeiter in wichtigen Grundlagen der Pflege oder medizinischen Basisthemen.
„Es war eine schöne Zeit mit Höhen und Tiefen“, sagte Dr. Alice Dengel zum Abschied. Besonders die Leiden der Menschen, die sie betreute, haben sie geprägt. Die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen standen bei ihr immer im Mittelpunkt, sie zu begleiten und bestmögliche gesundheitliche Bedingungen für sie zu schaffen, war ihr ein großes Anliegen. Das drückt sich auch in ihrem großen Engagement für das Thema Anfallsleiden aus. Dr. Dengel ist es zu verdanken, dass aufgrund ihrer unermüdlichen Nachfrage und beharrlicher Verhandlungen mit der Mönchbergklinik eine Vereinbarung geschlossen werden konnte, die die Station „Tanzbär“ ermächtigte, Kinder und Jugendliche in akuten Anfallssituationen aufzunehmen.
Und auch in der nachberuflichen Zeit stehen Kinder bei ihr im Mittelpunkt. Sie wird sich jetzt erst einmal um ihre wenigen Monate alten Enkelkinder kümmern, bevor sie sich neuen Aktivitäten widmet, wie beispielsweise dem Reisen.
Für ihren Ruhestand wünschen wir Frau Dr. Dengel alles Gute und eine spannende und entspannte Zeit.
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Genussvoller Abend für einen guten Zweck
27.04.2012 - Bei einer Benefizgala im Maritim Hotel Würzburg ließen sich am vergangenen Samstag rund 90 Gäste verzaubern: Exquisite Speisen, erlesene Weine, stilvolle Musikuntermalung und eine feurige Flamenco-Einlage brachten so manchen Gast ins Schwärmen. Unter der Schirmherrschaft von Landtagspräsidentin Barbara Stamm hatten Hoteldirektor Walter Pint und Küchendirektor Klaus Koch zusammen mit der Blindeninstitutsstiftung eingeladen. Der Reinerlös der Veranstaltung kommt dem Blindeninstitut Würzburg zugute.
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27.04.2012 - Bei einer Benefizgala im Maritim Hotel Würzburg ließen sich am vergangenen Samstag rund 90 Gäste verzaubern: Exquisite Speisen, erlesene Weine, stilvolle Musikuntermalung und eine feurige Flamenco-Einlage brachten so manchen Gast ins Schwärmen.
Unter der Schirmherrschaft von Landtagspräsidentin Barbara Stamm hatten Hoteldirektor Walter Pint und Küchendirektor Klaus Koch zusammen mit der Blindeninstitutsstiftung eingeladen. Der Reinerlös der Veranstaltung kommt dem Blindeninstitut Würzburg zugute.
Nach einem Champagner-Empfang mit Flying Buffet verwöhnte die Küche mit Carpaccio vom Kalbsfilet mit Kaviar und anschließend mit Hummer im Orange-Basilikum-Sud. Als Hauptgang wählten die Gäste am Buffet zwischen Seeteufelmedaillons, gratiniertem Lammrücken und Tournedos vom Bisonfilet. Einen originellen Abschluss fand das Schlemmermenü mit dem Dessert, bei dem "alles von der Erdbeere" angeboten wurde. Begleitet wurden die Leckerbissen von fränkischen Weinen, die Conférencier Wolfgang Apel unterhaltsam vorstellte.
Musikalisch eröffnete Musiktherapeut Markus Rummel am Flügel den Abend. Nach einer schwungvollen Einlage von der Band des Blindeninstituts Würzburg „The Brailliers“ gestaltete die Band „Cappuccino“ mit breitem Repertoire das Abendprogramm. Unterbrochen wurden sie von einer leidenschaftlichen Einlage des Flamenco-Ensembles „Danzaluna“ aus Würzburg, die mit feurigen Rhythmen und temperamentvollem Tanz für Stimmung sorgten.
Einen besonderen Höhepunkt stellte die Verleihung der Graf-zu-Bentheim-Medaille in Gold an Thomas Jansing von Sternstunden e.V. dar. Der Gründer und Geschäftsführer der Hilfsaktion wurde für sein großes Engagement bei der Unterstützung von blinden und sehbehinderten Menschen mit der höchsten Auszeichnung der Blindeninstitutsstiftung geehrt.
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Graf-zu-Bentheim-Medaille für Thomas Jansing von Sternstunden
25.04.2012 - Für sein außerordentliches Engagement bei der Unterstützung von blinden und sehbehinderten Menschen zeichnete die Blindeninstitutsstiftung den Gründer und Geschäftsführer von Sternstunden e.V. Thomas Jansing mit der Graf-zu-Bentheim-Medaille in Gold aus. Die Verleihung der Medaille in Verbindung mit der goldenen Stiftungsnadel fand am vergangenen Samstag im Rahmen der Benefizgala zugunsten der Blindeninstitutsstiftung im Maritim Hotel Würzburg statt.
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25.04.2012 - Für sein außerordentliches Engagement bei der Unterstützung von blinden und sehbehinderten Menschen zeichnete die Blindeninstitutsstiftung den Gründer und Geschäftsführer von Sternstunden e.V. Thomas Jansing mit der Graf-zu-Bentheim-Medaille in Gold aus. Die Verleihung der Medaille in Verbindung mit der goldenen Stiftungsnadel fand am vergangenen Samstag im Rahmen der Benefizgala zugunsten der Blindeninstitutsstiftung im Maritim Hotel Würzburg statt.
Sternstunden, die Benefizaktion des Bayerischen Rundfunks, hat die Blindeninstitutsstiftung in den vergangenen Jahren in zahlreichen wichtigen Projekten unterstützt. Alle Fäden hatte dabei stets Thomas Jansing in der Hand. Seit der Gründung von Sternstunden im Jahr 1993 hat er unzählige Menschen dazu bewegen können, sich persönlich und finanziell zu engagieren, damit unsere Welt gerade für benachteiligte Kinder lebenswerter wird.
Das Talent, andere Menschen vom Helfen zu überzeugen, besaß auch der Gründer der Blindeninstitutsstiftung Graf Moritz zu Bentheim-Tecklenburg. Vor rund 160 Jahren hatte der Graf die Vision, dass blinde Kinder, die bislang als nicht bildbar gegolten hatten, zur Schule gehen sollten. Mit einem selbst verfassten Gedichtband und viel Überzeugungsarbeit legte er den Grundstock für die erste Blindenanstalt in Unterfranken, die im Jahr 1853 die Tore für zunächst sechs Schüler öffnete. Inzwischen ist die Blindeninstitutsstiftung eine der größten Einrichtungen für blinde oder sehbehinderte Menschen mit Mehrfacheinschränkungen in Europa. Sie unterstützt über 2300 blinde und sehbehinderte Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Bayern und Südthüringen.
Zu Ehren des Grafen wird die Graf-zu-Bentheim-Medaille in Gold seit 2003 an nur wenige Unterstützerinnen und Wegbegleiter der Stiftung verliehen, die sich besonders für das Wohlergehen der blinden, sehbehinderten und mehrfachbehinderten Menschen in den Blindeninstituten verdient machen. Träger der Medaille in Gold sind unter anderem Karin Stoiber und das Ehepaar Robert und Margret Krick.
Folgende Projekte konnten durch die finanzielle Unterstützung von Sternstunden realisiert werden:
Der Bau des Spielplatzes des Blindeninstitutes München: Mitten in Neuhausen gelegen ist dieser Spielplatz ein Anziehungspunkt für viele Kinder des Stadtteils. Hier begegnen sich schon seit vielen Jahren Kinder mit und ohne Handicap, denn Spielen verbindet.
Im Blindeninstitut Rückersdorf wurde mit Hilfe von Sternstunden im Erweiterungsbau ein besonderes Wassererlebnis geschaffen, das gerade für Kinder und Jugendliche mit körperlichen Behinderungen Entspannung ermöglicht.
Für die taubblinden Kinder und Jugendlichen in Würzburg hat Sternstunden sich in besonderer Weise engagiert: So wurden einerseits Musikinstrumente angeschafft, die auch taubblinden Kindern die Erfahrung von Musik ermöglichen. Andererseits förderte Sternstunden die Generalsanierung des Taubblindenhauses. Nur durch diese große finanzielle Unterstützung von Sternstunden war es möglich, das Projekt in allen Planungsdetails zu realisieren und den Eigenanteil von über einer Million Euro zu stemmen.
Bild (von links): Dr. Marco Bambach, Vorstand der Blindeninstitutsstiftung, Dr. Gabriele Hitzlberger, stellvertretende Vorsitzende des Stiftungsrats, Thomas Jansing, Geschäftsführer von Sternstunden e.V., Johannes Spielmann, Vorstand der Blindeninstitutsstiftung.
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Rollentausch im Blindeninstitut
30.03.2012 - Im Rahmen der Aktion Rollentausch besuchte Günther Felbinger, Mitglied des Bayerischen Landtags, das Blindeninstitut Würzburg und hospitierte einen Vormittag lang in einer Gruppe mit blinden, seh- und mehrfachbehinderten Kindern. Als integrationspolitischer Sprecher der Fraktion der Freien Wähler interessierte Felbinger sich besonders für den Schulunterricht von Kindern mit komplexen Behinderungen und die besonderen Lern-Voraussetzungen, die geschaffen werden müssen, um Lernen hier überhaupt möglich zu machen.
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30.03.2012 - In einer Begrüßungsrunde mit Stiftungsvorstand Johannes Spielmann, Institutsleiter Hubert Hertlein und Sonderschulrektorin Heike Sandrock wurde neben allgemeinen und Finanzierungsfragen auch das Thema Inklusion angeschnitten.
Welche hohen Anforderungen nicht nur die spezifische Lernumgebung stellt sondern auch welche besondere fachliche Qualifikation die Pädagogen erfüllen müssen, lernte Günther Felbinger anschließend in der Praxis der Graf-zu-Bentheim-Schule kennen. Schulalltag in den Klassen für Schüler mit Mehrfachbehinderungen bedeutet neben einem gemeinsamen Unterrichtsteil auch individuelle eins zu eins-Betreuung, was der blinde Arthur (7 Jahre) gleich nach Ankunft des Gastes in die Tat umsetzte. Auf dem Stundenplan standen die Länder Europas. Fünf Schülerinnen und Schüler machten sich zusammen mit Sonderpädagogin Doris Drave und der Heilpädagogischen Förderlehrerin Rosi Steuer auf die musikalische Reise durch Irland, Spanien und Griechenland, hörten und tanzten zu landestypischen Klängen, schmeckten und rochen Lebensmittel, die in diesem Land gegessen werden und begrüßten sich in fremder Sprache. Günther Felbinger erlebte den Unterricht hautnah mit und war fasziniert, wie intensiv die Kinder alles Neue aufnehmen, was ihnen an vielschichtigen Sinneseindrücken geboten wird. Nach Abschluss des Gemeinschaftsunter-richts im großen Klassenzimmer ging es in die Einzelförderung. Um die Geschichte vom Kleinen Wassermann zu erarbeiten, darf Arthur das Kostüm mit Umhang und Zipfelmütze anziehen und schlüpft damit selber in die Rolle. Im Dialog und anhand eines speziellen Fühlbuchs erklärte er seinem Gast, wie das Leben unter Wasser aussieht, fühlte zusammen mit dem Politiker auf einer Seite die Pflanzen, auf der nächsten den Regen und am Schluss die kleine Stoffdecke, unter die der Wasser-mann nach einem langen Tag schlüpft. Die anschließende Mittagspause nutzte Felbinger für einen Rundgang durch die Wohngruppe und ließ sich von Gruppenleiterin Inge Kess das Pflegebad und die Wohnräume zeigen. In den Kinderzimmern erklärte Institutsleiter Hubert Hertlein dem Gast, dass es wichtig sei, den Kindern eine familienähnliche Wohnumgebung zu gestalten, einen eigenen Wohn- und Rückzugsplatz in Einzel- oder Doppelzimmern, da viele Kinder hier während der Woche oder auch das ganze Jahr über wohnen. Für das Personal bedeutet das 24-Stunden rundum Betreuung. Sonderpädagogen, Heilpädagogen, Erzieher und Heilerziehungspfleger sowie Nachtwachen kümmern sich neben Therapeuten um die Kinder, die im Kinder- und Jugendbereich des Blindeninstituts leben und lernen.
Dem engagierten Personal gilt meine Hochachtung, sagte Felbinger nach dem Rollentausch beeindruckt. Die Leistungen, die hier erbracht werden und die Lernerfolge, die die Kinder stolz zeigen sind bemerkenswert. Ich gebe die Eindrücke und Erfahrungen gerne an meine Kollegen weiter, meinte der Landtagsabgeordnete zum Abschied.
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Närrische Unterstützung für die „Braillers“
29.03.2012 - Mit einer Spende in Höhe von 400 Euro unterstützen die „Büttelbrunner Fasenachter“ der Kolpingsfamilie Waldbüttelbrunn die Schülerband „The Braillers“ vom Blindeninstitut Würzburg. Mit ihren Faschingssitzungen sorgen die Närrinnen und Narren aus Waldbüttelbrunn nicht nur für gute Laune, sondern engagieren sich dabei auch zivilgesellschaftlich. Der Erlös aus den Eintrittsgeldern und der Bewirtung kommt jedes Jahr wohltätigen Zwecken zugute.
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29.03.2012 - Mit einer Spende in Höhe von 400 Euro unterstützen die „Büttelbrunner Fasenachter“ der Kolpingsfamilie Waldbüttelbrunn die Schülerband „The Braillers“ vom Blindeninstitut Würzburg. Mit ihren Faschingssitzungen sorgen die Närrinnen und Narren aus Waldbüttelbrunn nicht nur für gute Laune, sondern engagieren sich dabei auch zivilgesellschaftlich. Der Erlös aus den Eintrittsgeldern und der Bewirtung kommt jedes Jahr wohltätigen Zwecken zugute.
Bei der Spendenübergabe am 28. März 2012 in der Graf-zu-Bentheim-Schule stellte der Sänger der „Braillers“ Steffen Seubert, der seit zwei Jahren auch in den Sitzungen singt, bei einem spontanen Ständchen seine Gesangskünste erneut unter Beweis. Begleitet wurde er von Musiktherapeut Markus Rummel am Klavier. Für die „Büttelbrunner Fasenachter“ überreichten Rudolf Lutz, Manfred und Margarete Schmitt sowie Hildegard Billinger die Spende.
Den nächsten Auftritt hat die Schülerband auf der Benefizgala zugunsten des Blindeninstituts Würzburg im Maritim Hotel am 21. April 2012.
Bild (v.l.): Musiktherapeut Markus Rummel, Braillers-Sänger Steffen Seubert und von den "Büttelbrunner Fasenachtern" Hildegard Billinger, Rudolf Lutz, Margarete und Manfred Schmitt.
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Prädikat "EISs" für inklusives Kindersportangebot
23.03.2012 - Jetzt ist es amtlich: Als eine der ersten Einrichtungen in Nordbayern wurde der Vital-Sportverein Würzburg für seine „Erlebte Integrative Sportschule“ (EISs) vom Behinderten-und-Rehabilitations-Sportverband (BSV) Bayern ausgezeichnet. Bei der offiziellen Prädikatsverleihung in der Aula der Graf-zu-Bentheim-Schule am 21. März 2012 überreichte Peter Dittmann, Präsidiumsmitglied des BVS Bayern, und die 1. Vorsitzende des Bezirks Unterfranken Barbara Beckmann die Urkunde. Die Auszeichnung übernahm für den Vital-Sportverein Christoph Hoffmann zusammen mit den Kindern und Jugendlichen der beiden Sportgruppen, die mit neuen Rucksäcken zum Weitermitmachen ermuntert wurden.
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23.03.2012 - Jetzt ist es amtlich: Als eine der ersten Einrichtungen in Nordbayern wurde der Vital-Sportverein Würzburg für seine „Erlebte Integrative Sportschule“ (EISs) vom Behinderten-und-Rehabilitations-Sportverband (BSV) Bayern ausgezeichnet. Bei der offiziellen Prädikatsverleihung in der Aula der Graf-zu-Bentheim-Schule am 21. März 2012 überreichte Peter Dittmann, Präsidiumsmitglied des BVS Bayern, und die 1. Vorsitzende des Bezirks Unterfranken Barbara Beckmann die Urkunde. Die Auszeichnung übernahm für den Vital-Sportverein Christoph Hoffmann zusammen mit den Kindern und Jugendlichen der beiden Sportgruppen, die mit neuen Rucksäcken zum Weitermitmachen ermuntert wurden.
Jeden Mittwoch von 16 bis 19 Uhr erfahren unter der Leitung von Annette Wolz und ihrem Team zurzeit bis zu 20 Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung, wie viel Spaß es macht, sich gemeinsam zu bewegen. Kooperationspartner für das Sportangebot, in das auch Kinder mit komplexen Mehrfachbeeinträchtigungen integriert sind, ist das Blindeninstitut Würzburg mit der Graf-zu-Bentheim-Schule sowie der BSV Bayern.
Die Bezeichnung „Erlebte Integrative Sportschule“ in Verbindung mit dem EISs-Logo wird als Prädikat vom BVS Bayern für zwei Jahre vergeben. In einer EISs sollen die sportlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten von Kindern und Jugendlichen sowie ihre soziale Kompetenz durch integrative Gruppenbildung gefördert werden. Das Projekt wird unterstützt vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen und der Aktion Sternstunden e.V. des Bayerischen Rundfunks.
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Jubiläumsspende von Reifen-Wagner für neue Badregale
21.03.2012 - 340 Kilometer – so hoch wäre der Turm aus gestapelten Autoreifen, die Reifen-Wagner in Würzburg innerhalb eines Jahres verkauft hat. Für jeden davon spendete der KFZ-Meisterbetrieb anlässlich des 90-jährigen Bestehens von Reifen-Wagner in Bayern 90 Cent für einen guten Zweck. So kam bis zum Frühjahr eine beachtliche Summe zusammen, die Filialleiter Andreas Kister auf 1800 Euro aufrundete und an Barbara Schmitt vom Blindeninstitut Würzburg übergab.
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21.03.2012 - 340 Kilometer – so hoch wäre der Turm aus gestapelten Autoreifen, die Reifen-Wagner in Würzburg innerhalb eines Jahres verkauft hat. Für jeden davon spendete der KFZ-Meisterbetrieb anlässlich des 90-jährigen Bestehens von Reifen-Wagner in Bayern 90 Cent für einen guten Zweck. So kam bis zum Frühjahr eine beachtliche Summe zusammen, die Filialleiter Andreas Kister auf 1800 Euro aufrundete und an Barbara Schmitt vom Blindeninstitut Würzburg übergab.
Mit der Spende wird die Erziehungsleiterin des Kinder- und Jugendbereichs dringend benötigte Badregale für das Taubblindenhaus anschaffen. Das Wohn- und Schulhaus war 2010/2011 für rund 4,4 Mio. Euro erweitert und dabei an die besonderen Bedürfnisse der taubblinden Kinder und Jugendlichen angepasst worden.
Bild: Filialleiter Andreas Kister, Reifen-Wagner Würzburg, und seine Mitarbeiter übergeben den Spendenscheck in Höhe von 1800 Euro an die Erziehungsleiterin des Kinder- und Jugendbereichs Barbara Schmitt vom Blindeninstitut Würzburg.
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Sportgerät für Menschen mit Seheinschränkungen
17.03.2012 - Durch ihre diesjährige Jahresspende bringt die Firma Orthopädietechnik Scheder mehr Bewegung in das Blindeninstitut Würzburg: Hans-Peter und Benjamin Scheder spendeten einen hochwertigen Crosstrainer von Kettler, im Wert von 1250,- Euro, für den Fitnessraum im Erwachsenenbereich. „Als Bewegungsausgleich zur Arbeit ist ein solcher Trainer optimal für unsere blinden und sehbehinderten Bewohner geeignet“, freut sich Harald Tief, stellvertretender Institutsleiter.
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17.03.2012 - Durch ihre diesjährige Jahresspende bringt die Firma Orthopädietechnik Scheder mehr Bewegung in das Blindeninstitut Würzburg: Hans-Peter und Benjamin Scheder spendeten einen hochwertigen Crosstrainer von Kettler, im Wert von 1250,- Euro, für den Fitnessraum im Erwachsenenbereich. „Als Bewegungsausgleich zur Arbeit ist ein solcher Trainer optimal für unsere blinden und sehbehinderten Bewohner geeignet“, freut sich Harald Tief, stellvertretender Institutsleiter.
Das Gerät wird im Erwachsenenbereich als Freizeitangebot regelmäßig von zwei festen Gruppen unter Anleitung genutzt oder auch für therapeutische Zwecke eingesetzt. Die Nachfrage nach Walk- und Lauftraining steigt seit der erstmaligen Einführung eines solchen Sportangebots im Blindeninstitut vor rund 10 Jahren stetig an. Gerade für Menschen mit Blindheit oder Sehbehinderung ist ein Crosstrainer als Ganzkörperfitnessgerät ein optimales wetterunabhängiges Sportgerät. In einem geschützten Rahmen, der Halt und Sicherheit bietet, kann mit individuellem Tempo die Bewegungskoordination, Konzentration, Fitness und Gesundheit gefördert werden. Freude und Spaß am Training kommen dabei nicht zu kurz, wie Matthias Berberich (Mitarbeiter der Werkstatt für Sehgeschädigte) betont. Er durfte kurz nach Aufbau das Gerät schon mal Probe laufen.
Die Firma Scheder, ein Familienunternehmen in der dritten Generation, versorgt seit fast 40 Jahren blinde, seh- und mehrfachbehinderte Menschen im Blindeninstitut Würzburg mit Hilfsmitteln und engagiert sich jährlich mit einer Spende für verschiedene Projekte der Stiftung.
Im Bild v.l. Matthias Berberich (Mitarbeiter der Werkstatt für Sehgeschädigte), Hans-Peter Scheder und Benjamin Scheder (Orthopädiehaus Scheder) sowie Harald Tief (Stellvertretender Institutsleiter Erwachsenenbereich).
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„Genießen im Dunkeln“ macht taubblinde Kinder mobil
06.03.2012 - Vor welch großen Herausforderungen blinde Menschen bei so alltäglichen Dingen wie dem Essen stehen, haben 150 sehende Gäste des Gasthauses Pörtnerhof im oberfränkischen Seßlach beim „Genießen im Dunklen“ erfahren. An 13 Abenden im vergangenen Herbst servierte der Koch Stefan Sauerbrey kulinarische Genüsse in einem völlig abgedunkelten Raum. Mit der Veranstaltungsreihe will die Volkshochschule Coburg die Öffentlichkeit für das Thema sensibilisieren – und leitet fünf Euro pro Essen an die Blindeninstitutsstiftung weiter. Zusammen mit Stefan Sauerbrey überreichten nun für die VHS der Geschäftsführer Rainer Maier, Christine Höhn und Sylke Hahn einen Spendengutschein in Höhe von 765 Euro. Das Geld fließt in die Anschaffung neuer Fahrzeuge wie Roller oder Tretautos für die Kinder und Jugendlichen des Taubblindenbereichs am Blindeninstitut Würzburg.
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06.03.2012 - Vor welch großen Herausforderungen blinde Menschen bei so alltäglichen Dingen wie dem Essen stehen, haben 150 sehende Gäste des Gasthauses Pörtnerhof im oberfränkischen Seßlach beim „Genießen im Dunklen“ erfahren. An 13 Abenden im vergangenen Herbst servierte der Koch Stefan Sauerbrey kulinarische Genüsse in einem völlig abgedunkelten Raum. Mit der Veranstaltungsreihe will die Volkshochschule Coburg die Öffentlichkeit für das Thema sensibilisieren – und leitet fünf Euro pro Essen an die Blindeninstitutsstiftung weiter. Zusammen mit Stefan Sauerbrey überreichten nun für die VHS der Geschäftsführer Rainer Maier, Christine Höhn und Sylke Hahn einen Spendengutschein in Höhe von 765 Euro. Das Geld fließt in die Anschaffung neuer Fahrzeuge wie Roller oder Tretautos für die Kinder und Jugendlichen des Taubblindenbereichs am Blindeninstitut Würzburg.
Bild: Im abgedunkelten Saal des Pörtnerhofs überreichten für die VHS der Geschäftsführer Rainer Maier, Christine Höhn, Sylke Hahn und Gastgeber Stefan Sauerbrey (rechts im Bild) den Spendengutschein an Barbara Schmidt und Sabine Tracht vom Blindeninstitut Würzburg (v.l.).
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