Aktueller Hinweis

Bitte beachten Sie:
Wir nehmen die aktuelle Situation zum Infektionsrisiko durch das Coronavirus sehr ernst. Daher bieten wir persönliche Beratungstermine bis auf Weiteres nur nach vorheriger Terminvereinbarung und unter bestimmten Voraussetzungen an. Rufen Sie uns gerne an und wir besprechen, wie wir uns treffen können. Per E-Mail sowie telefonisch stehen wir Ihnen weiterhin wie gewohnt zur Verfügung.
 

Teilhabeberatung Sehen Plus (EUTB)

Sie haben Fragen zum Thema Behinderung?
Wir sind für Sie da.
Die Beraterinnen und Berater der Teilhabeberatung Sehen Plus: Ina Hielscher, Markus Rummel, Christian  Buse, Theresa Lang, Margit Schmidt (von links nach rechts).
Unser Team: Ina Hielscher, Markus Rummel, Christian Buse, Theresa Lang, Margit Schmidt

Inhalt

Sicht-bar – Unser Leben in Zeiten von Corona

Die Corona-Pandemie trifft uns alle gemeinsam – und doch ist jeder ganz unterschiedlich betroffen. In dieser Rubrik wollen wir die verschiedenen Erfahrungen und Wahrnehmungen dieser Zeit sicht-bar machen. Hier teilen Menschen ihre Geschichte. Sie erzählen von den Herausforderungen und Chancen ihres Alltags in der Krise. Die Vielfalt, die sich in diesen Berichten widerspiegelt, soll uns sensibel füreinander machen – damit wir gemeinsam stark durch diese besonderen Zeiten gehen können.

Vielleicht nach Corona …?

Vielleicht nach Corona …? 26.03.2021 - Heute ist es wieder so weit: Es ist Donnerstag und wie jede Woche habe ich Besuchsrecht bei meinen Eltern im Pflegeheim – 20 Minuten. Seit über einem Jahr geht das nun schon so. Meine Eltern (90 und 92 Jahre alt) werden in einen Raum gebracht, der vorher gründlich desinfiziert wurde. Der Sicherheitsabstand wird durch zwei aneinandergeschobene Tische gewährleistet. Dazwischen steht eine Plexiglasscheibe. Ein negativer Corona-Test ist Voraussetzung für das Treffen, das Tragen einer FFP2-Maske Pflicht. Ich trage mich in die Liste ein, die die Besuche meines Bruders und mir – wir beiden sind die einzigen zugelassenen Besucher – dokumentiert. Weiterlesen »

Ein Jahr Corona

Ein Jahr Corona 23.02.2021 - Einsam, seltsam, ängstlich, unsicher, aufregend, neu, lustig, schön ... einfach anders! Wir sind eine Familie mit zwei schwerbehinderten Kindern im Schulalter und wohnen relativ ländlich. Vor dem ersten Lockdown hätten wir uns eine solche Situation überhaupt nicht vorstellen können und dann war sie auf einmal da. Gut, dass ich als Mutter nicht berufstätig bin. So war es für uns relativ einfach zu organisieren, dass die Kinder von heute auf morgen für längere Zeit zu Hause waren. Therapien sind in dieser Zeit aber komplett ausgefallen, weil diese ja sonst in der Schule stattfinden. Einfache Sachen wie Einkaufen gehen mussten neu organisiert werden. Das war nur möglich, wenn mein Mann frei hatte. Aus Angst uns anzustecken, wollten wir aber sowieso so wenig wie möglich unter fremde Leute gehen. Weiterlesen »

„In der derzeitigen Corona-Krise ist mein Talker nochmal wichtiger geworden…“

„In der derzeitigen Corona-Krise ist mein Talker nochmal wichtiger geworden…“ 11.01.2021 - Ich bin 26 Jahre alt, sitze aufgrund einer infantilen Zerebralparese seit Geburt an im Rollstuhl. Bei meiner überwiegend körperlichen Behinderung ist leider auch mein Sprachsystem betroffen, weshalb ich über ein Kommunikationsgerät, einen sogenannten Talker („Accent 800“) kommuniziere. Dieses Gerät ist für mein Leben mehr als eine Bereicherung – es ist für mich fast so wichtig wie essen und trinken! In der derzeitigen Corona-Krise ist mein Talker nochmal wichtiger geworden. Weiterlesen »

Über uns

Die Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung ist eine Beratungsstelle für Menschen mit Behinderung, von Behinderung bedrohte Menschen und ihr Umfeld. Wir beraten kostenlos in allen Fragen rund um die Themen Teilhabe und Selbstbestimmung.

Was heißt Teilhabe?

Für uns heißt Teilhabe, dass alle Menschen zu allen Lebensbereichen gleichberechtigt Zugang haben.

Einfach gesagt: Niemand wird ausgegrenzt und alle können mitmachen.

Was heißt Selbstbestimmung?

Für uns heißt Selbstbestimmung, dass jede/r über sein eigenes Leben bestimmen und sich in ihrer/ seiner Persönlichkeit frei entfalten kann.

Einfach gesagt: Jede/r ist Experte für sein eigenes Leben und soll gehört werden.

Wir machen es uns zur Aufgabe, Menschen auf dem Weg zu Teilhabe und Selbstbestimmung zu unterstützen und in ihren Rechten zu stärken.

Zu welchen Fragen beraten wir zum Beispiel?

  • Welche Hilfen z. B. Geld kann ich beantragen?
  • Wie bekomme ich Unterstützung im Alltag?
  • Wie fülle ich ein Formular z. B. einen Antrag aus?

Wer kann sich an uns wenden?

Sie können sich an uns wenden, wenn Sie selbst eine Behinderung oder eine chronische Erkrankung haben beziehungsweise davon bedroht sind. Auch wenn Sie aus einem anderen Grund am Thema Teilhabe interessiert sind, beantworten wir gerne Ihre Fragen.

Dazu sollten sie wohnhaft in Nordbayern sein. Ihre Beratungsstelle vor Ort finden Sie unter www.teilhabeberatung.de. Wir helfen Ihnen auch, Ihre Beratungsstelle vor Ort zu finden.

Besonders gut helfen können wir Menschen, die nicht sehen können oder blind sind, sowie Menschen mit komplexen Behinderungen, die nicht sprechen können. Wir beraten auch Menschen, die von Geburt taubblind, hör-/sehbehindert sind und ihre Angehörigen.

Wie kann ich mich beraten lassen?

Sie können uns anrufen oder eine E-Mail schreiben. Wir vereinbaren dann, ob wir uns persönlich treffen sollten oder, ob wir ihr Anliegen telefonisch oder online klären können.

Wir können uns in unseren Beratungsräumen treffen oder – wenn Sie wollen – auch bei Ihnen zuhause. Außerdem stehen uns Beratungsräume in Rückersdorf, Regensburg und Kulmbach zur Verfügung.

Sie können sich sicher sein, wir Beraterinnen und Berater haben Schweigepflicht.

Unsere Telefonnummer: 09 31 / 20 92 - 2337
Unsere Faxnummer: 09 31 / 20 92 - 2338
Unsere Mailadresse: eutb@blindeninstitut.de 

Warum ist die Beratung kostenlos?

Die Teilhabeberatungsstellen wurden 2018 in ganz Deutschland mit dem Bundesteilhabegesetz geschaffen. Die über 500 Stellen werden gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Durch diese Förderung können wir alleine den Ratsuchenden und ihren Anliegen verpflichtet, unabhängig und kostenlos beraten. Sie sind gesetzlich verankert im §32 SGB IX.