Aktueller Hinweis

Bitte beachten Sie:
Wir nehmen die aktuelle Situation zum Infektionsrisiko durch das Coronavirus sehr ernst. Daher bieten wir persönliche Beratungstermine bis auf Weiteres nur nach vorheriger Terminvereinbarung und unter bestimmten Voraussetzungen an. Rufen Sie uns gerne an und wir besprechen, wie wir uns treffen können. Per E-Mail sowie telefonisch stehen wir Ihnen weiterhin wie gewohnt zur Verfügung.
 

Teilhabeberatung Sehen Plus (EUTB)

Sie haben Fragen zum Thema Behinderung?
Wir sind für Sie da.
Die Beraterinnen und Berater der Teilhabeberatung Sehen Plus: Ina Hielscher, Markus Rummel, Christian  Buse, Theresa Lang, Margit Schmidt (von links nach rechts).
Unser Team: Ina Hielscher, Markus Rummel, Christian Buse, Theresa Lang, Margit Schmidt

Inhalt

Sicht-bar – Unser Leben in Zeiten von Corona

Die Corona-Pandemie trifft uns alle gemeinsam – und doch ist jeder ganz unterschiedlich betroffen. In dieser Rubrik wollen wir die verschiedenen Erfahrungen und Wahrnehmungen dieser Zeit sicht-bar machen. Hier teilen Menschen ihre Geschichte. Sie erzählen von den Herausforderungen und Chancen ihres Alltags in der Krise. Die Vielfalt, die sich in diesen Berichten widerspiegelt, soll uns sensibel füreinander machen – damit wir gemeinsam stark durch diese besonderen Zeiten gehen können.

Corona und Hörbehinderung

Corona und Hörbehinderung 08.10.2020 - 1. Wie erlebe ich die Corona-Zeit? Mehr freie Termine für die Familie, aber auch weniger Angebote. Eine geprägte Zeit mit vielen Unsicherheiten, die Gültigkeit der Aussagen hat eine kurze Haltbarkeit. Zum Teil Entspannung und Entschleunigung, da Termine alle weggefallen sind, zum Teil auch etwas Einsamkeit, da keine Treffen erlaubt waren, auch nicht mit den Eltern oder Geschwistern. 2. Wie hat Corona meinen Alltag verändert? Die Familie musste ständig neu planen und Aufgaben übernehmen, die in der Vergangenheit nicht bewältigt werden mussten (Homeschooling, Homeoffice). Die Maskenpflicht war die größte Hürde für die Bewältigung des Alltags, ständig musste man sich erklären und rechtfertigen, weshalb das Mundbild für uns Hörgeschädigte wichtig ist. Hier fehlt schon stark die Aufklärung durch die Medien! Weiterlesen »

"Wenn es nicht geht, geht es nicht…"

"Wenn es nicht geht, geht es nicht…" 23.09.2020 - Kurz zu mir: Ich lebe in einer Wohngruppe mit sieben Mitbewohnern zusammen. Ich arbeite in einer Werkstatt, in der Abteilung Leder. Wir verpacken aber auch Bausätze. Wie hat Corona deinen Alltag verändert? Der Lockdown war für mich wirklich schlimm und eine schwere Zeit. Ich konnte erstmal meine Freundin nicht sehen und auch andere Freunde und Arbeitskollegen. Wir haben zwar telefoniert, aber ich habe sie natürlich trotzdem vermisst. Man konnte ja auch fast nichts machen außer spazieren gehen. Auch die Arbeit habe ich vermisst. Wir haben dann zwar Arbeiten in der Wohngruppe machen können, aber das war natürlich nicht dasselbe. Weiterlesen »

COVID-19 – und was nun?

COVID-19 – und was nun? 27.07.2020 - Zunächst war die Pandemie weit von Europa entfernt und die Auswirkungen auf die Weltbevölkerung nicht abschätzbar. Zunächst also habe ich die potentielle Gefahr nicht erkannt und mir daher auch keine Sorgen gemacht. Bis dann die Nachrichten von Infizierten im näheren regionalen Bereich uns erreicht haben. Spätestens als die Ausgangsbeschränkungen kamen, die ich auch als vernünftig und angemessen empfunden habe, waren die möglichen Risiken immer spürbarer. Ich bin Rentner mit einer schweren Immunschwäche aufgrund von chronischen Vorerkrankungen und gehöre somit zur sogenannten Risikogruppe. Weiterlesen »

Über uns

Die Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung ist eine Beratungsstelle für Menschen mit Behinderung, von Behinderung bedrohte Menschen und ihr Umfeld. Wir beraten kostenlos in allen Fragen rund um die Themen Teilhabe und Selbstbestimmung.

Was heißt Teilhabe?

Für uns heißt Teilhabe, dass alle Menschen zu allen Lebensbereichen gleichberechtigt Zugang haben.

Einfach gesagt: Niemand wird ausgegrenzt und alle können mitmachen.

Was heißt Selbstbestimmung?

Für uns heißt Selbstbestimmung, dass jede/r über sein eigenes Leben bestimmen und sich in ihrer/ seiner Persönlichkeit frei entfalten kann.

Einfach gesagt: Jede/r ist Experte für sein eigenes Leben und soll gehört werden.

Wir machen es uns zur Aufgabe, Menschen auf dem Weg zu Teilhabe und Selbstbestimmung zu unterstützen und in ihren Rechten zu stärken.

Zu welchen Fragen beraten wir zum Beispiel?

  • Welche Hilfen z. B. Geld kann ich beantragen?
  • Wie bekomme ich Unterstützung im Alltag?
  • Wie fülle ich ein Formular z. B. einen Antrag aus?

Wer kann sich an uns wenden?

Sie können sich an uns wenden, wenn Sie selbst eine Behinderung oder eine chronische Erkrankung haben beziehungsweise davon bedroht sind. Auch wenn Sie aus einem anderen Grund am Thema Teilhabe interessiert sind, beantworten wir gerne Ihre Fragen.

Dazu sollten sie wohnhaft in Nordbayern sein. Ihre Beratungsstelle vor Ort finden Sie unter www.teilhabeberatung.de. Wir helfen Ihnen auch, Ihre Beratungsstelle vor Ort zu finden.

Besonders gut helfen können wir Menschen, die nicht sehen können oder blind sind, sowie Menschen mit komplexen Behinderungen, die nicht sprechen können. Wir beraten auch Menschen, die von Geburt taubblind, hör-/sehbehindert sind und ihre Angehörigen.

Wie kann ich mich beraten lassen?

Sie können uns anrufen oder eine E-Mail schreiben. Wir vereinbaren dann, ob wir uns persönlich treffen sollten oder, ob wir ihr Anliegen telefonisch oder online klären können.

Wir können uns in unseren Beratungsräumen treffen oder – wenn Sie wollen – auch bei Ihnen zuhause. Außerdem stehen uns Beratungsräume in Rückersdorf, Regensburg und Kulmbach zur Verfügung.

Sie können sich sicher sein, wir Beraterinnen und Berater haben Schweigepflicht.

Unsere Telefonnummer: 09 31 / 20 92 - 2337
Unsere Faxnummer: 09 31 / 20 92 - 2338
Unsere Mailadresse: eutb@blindeninstitut.de 

Warum ist die Beratung kostenlos?

Die Teilhabeberatungsstellen wurden 2018 in ganz Deutschland mit dem Bundesteilhabegesetz geschaffen. Die über 500 Stellen werden gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Durch diese Förderung können wir alleine den Ratsuchenden und ihren Anliegen verpflichtet, unabhängig und kostenlos beraten. Sie sind gesetzlich verankert im §32 SGB IX.